Spekulation um „Big Joke“: Wurde „Fast Track“ zum Verhängnis?

Beim „Fast Track“-Service werden Korruptionsvorwürfe laut. Foto: Manager Online
Beim „Fast Track“-Service werden Korruptionsvorwürfe laut. Foto: Manager Online

BANGKOK: Der „Fast Track“ auf dem Flughafen Suvarnabhumi könnte nach einem Bericht von „Manager online“ zur Versetzung des ehemaligen Leiters der Immigration, Generalleutnant Surachate „Big Joke“ Hakparn, beigetragen haben.

Der General war erst auf einen inaktiven Posten versetzt, dann aus der Polizei ausgeschlossen worden und landete letztlich als Berater im Büro des Premierministers. Offiziell wurden bisher keine Gründe für die Absetzung Surachates mitgeteilt. „Manager“ verweist jetzt auf den Fast-Tack-Service im Flughafen Suvarnabhumi, der Mitarbeitern von Botschaften, Flugzeugbesatzungen und Behinderten eine vorrangige Abfertigung ermöglichen soll.

Diese Dienstleistung soll über das Unternehmen VFS Global missbraucht worden sein. Laut „Manager online“ hatte VFS in der Hochsaison 120.000 Tickets pro Monat für 35 Baht verkauft. Sie wurden aber für 900 bis 1.000 Baht gehandelt. Die betrügerischen Praktiken sollen im Monat vier Millionen Baht wert gewesen sein. „Manager“ spekuliert weiter, dass die Einnahmen womöglich nicht in die Staatskasse flossen und fragt: Warum konnten Mitarbeiter eines privaten Unternehmens wie VFS Global Zugang zu No-Go-Bereichen auf Suvarnabhumi erhalten?

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