Nachrichten aus der Wirtschaft am Dienstag

Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz präsentiert die Eckdaten des Bundeshaushalts 2022 . Foto: epa/Christian Marquardt
Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz präsentiert die Eckdaten des Bundeshaushalts 2022 . Foto: epa/Christian Marquardt

Deutschland für weiteres Schuldenmoratorium für ärmste Länder

BERLIN: Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will sich bei den führenden Wirtschaftsnationen (G20) für eine Verlängerung des Schuldenmoratoriums für die ärmsten Länder einsetzen. Sie sollten angesichts der Corona-Krise einen weiteren Aufschub für Zins- und Tilgungszahlungen bis Jahresende bekommen, sagte der Vizekanzler am Dienstag vor dem virtuellen Treffen der G20-Finanzminister. Deutschland unterstützt zugleich die geplante Kapitalspritze für den Internationalen Währungsfonds (IWF) im Umfang von 650 Milliarden Dollar. 42 Prozent der Mittel dürften an besonders arme Länder gehen. Bislang unterstützte der IWF in der Corona-Krise 86 Länder.


Eurokurs legt etwas zu

FRANKFURT/MAIN: Der Euro hat am Dienstag etwas zugelegt. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung stieg auf 1,1842 US-Dollar. Sie notierte damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1812 (Donnerstag: 1,1746) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8466 (0,8514) Euro.

Der Euro hat so seine Gewinne vom Montag etwas ausgebaut. Die freundliche Stimmung an den europäischen Aktienmärkten stützte den Euro. Unterstützung lieferten Konjunkturdaten aus der Eurozone. Der Konjunkturindex des Analysehauses Sentix für den gemeinsamen Währungsraum erreichte den höchsten Wert seit August 2018. Analysten hatten einen geringeren Anstieg erwartet.

Der Euro profitierte von der insgesamt gestiegenen Zuversicht. So hat der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das Wachstum in der Eurozone etwas angehoben. 2021 soll die Wirtschaftsleistung um 4,4 Prozent wachsen und 2022 um 3,8 Prozent. Dank stärkerer Impffortschritte und großzügiger Konjunkturprogramme bleiben jedoch die USA der Motor der Weltwirtschaft.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85358 (0,85195) britische Pfund, 130,27 (130,03) japanische Yen und 1,1070 (1,1099) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1743 Dollar gehandelt. Das waren etwa 15 Dollar mehr als am Vortag.


Dax setzt Rally mit Sprung über 15.300 Punkten fort

FRANKFURT/MAIN: Der Dax hat dank starker Konjunkturdaten aus den USA seinen Rekordlauf fortgesetzt. Der deutsche Leitindex übersprang am Dienstag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 15.300 Punkten. Am Nachmittag kam er zwar etwas zurück, legte aber immer noch um 1,03 Prozent auf 15.263,06 Punkte zu. Für den MDax ging es bei 32.443,37 Punkten um 0,48 Prozent hoch. Der Nebenwerte-Index SDax gewann zuletzt 0,95 Prozent auf 15.885,67 Zähler. Der Euro wurde am frühen Nachmittag zu 1,1828 US-Dollar gehandelt. Die EZB hatte den Referenzkurs am Gründonnerstag auf 1,1746 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite auf minus 0,35 Prozent. Der Rentenindex Rex verharrte auf 144,90 Punkten. Der Bund-Future gab um 0,11 Prozent auf 171,54 Punkte nach.


4690 Hinweise auf Betrug beim Kurzarbeitergeld

NÜRNBERG: Gut 4690 Hinweise auf Betrug beim Kurzarbeitergeld sind seit Beginn der Corona-Pandemie bis Ende Februar bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) eingegangen. Dabei handele es sich um Hinweise, nicht um konkrete Verdachtsfälle oder gar bestätigte Verstöße, teilte eine BA-Sprecherin am Dienstag mit. 276 Fälle habe die BA an das Hauptzollamt und 61 an Staatsanwaltschaft oder Polizei abgegeben, da sich ein Anfangsverdacht ergeben habe. «Es gibt also Betrugsversuche, das ist aber kein Massenphänomen», hieß es.


Wirtschaft sieht sich bei Corona-Tests auf Kurs - Bericht an Politik

BERLIN: Die Wirtschaft sieht sich bei Corona-Tests für Beschäftigte auf Kurs. «Zwischen 80 und 90 Prozent der deutschen Unternehmen testen oder bereiten den Teststart unmittelbar vor», heißt es in einem Schreiben von Spitzenverbänden an Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Verbände hatten Anfang März an die Unternehmen appelliert, Beschäftigten Selbsttests und - wo möglich - Schnelltests anzubieten. Im «Sachstandsbericht» heißt es, die «Test-Trendkurve» zeige nach oben. Die Rede ist von 87 Prozent der Betriebe allgemein und von 91 Prozent der Unternehmen in der Industrie, die regelmäßige Tests anbieten oder planen, dies in Kürze zu tun.


Scholz: Globale Steuerreform muss dieses Jahr gelingen

BERLIN: Finanzminister Olaf Scholz (SPD) dringt auf eine zügige Verständigung auf eine globale Steuerreform für international tätige Konzerne. «Es muss eben dieses Jahr gelingen», sagte der Vizekanzler am Dienstag vor einer Videokonferenz der Finanzminister der führenden Wirtschaftsnationen (G20). Sein zentrales Anliegen sei die Besteuerung der digitalen Wirtschaft, sagte Scholz. «Diese Einigung ist im Sommer auch möglich.» Nach dem jüngsten Vorschlag von US-Finanzministerin Janet Yellen werde auch ein Mindeststeuersatz für Unternehmen jetzt realistisch.

Die geplante globale Steuerreform besteht aus zwei Säulen: einer globale Mindeststeuer für international tätige Konzerne und einer Digitalsteuer, durch die Internet-Riesen wie Amazon, Google oder Apple nicht nur am Firmensitz, sondern auch in den Ländern Steuern zahlen müssten, wo sie ihre Umsätze erzielen.

Während der frühere US-Präsident Donald Trump vor allem die Digitalsteuer abgelehnt hatte, zeigt sich die neue Regierung von US-Präsident Joe Biden offener und setzt auf eine Kompromisslösung im Rahmen der Verhandlungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Yellen hatte zuletzt für eine weltweite Mindestbesteuerung für Konzerne geworben und den internationalen Steuerwettbewerb kritisiert.

Scholz betonte: «Wir haben nun eine neue Dynamik, auf die wir lange gewartet haben.» Die Unterstützung der USA gebe der Initiative «einen ganz entscheidenden Rückenwind». Die Bundesrepublik werde alles dafür tun, dass eine Verständigung im Sommer gelinge. Der weltweite Abwärtswettlauf bei Steuern müsse aufhören, damit Staaten wieder mehr Geld für Investitionen etwa in ihre Infrastruktur hätten.


IWF erwartet dieses Jahr stärkeres globales Wirtschaftswachstum

WASHINGTON: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat trotz der anhaltenden Corona-Pandemie seine globale Konjunkturprognose für dieses und kommendes Jahr angehoben. Angetrieben von einem Aufschwung in den Industrieländern soll die Weltwirtschaft 2021 um 6 Prozent und im kommenden Jahr um 4,4 Prozent wachsen, wie der IWF am Dienstag mitteilte. Bei der Prognose im Januar hatte er für dieses Jahr ein Plus von 5,5 Prozent und von 4,2 Prozent für 2022 erwartet. Das stärkere Wachstum sei vor allem begründet durch Impfungen, die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft und Konjunkturmaßnahmen.


IfW-Präsident Felbermayr verlässt Institut vorzeitig

KIEL: Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, verlässt Kiel und wird Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung. Der 44 Jahre alte Ökonom wechselt zum 1. Oktober nach Wien, wie das IfW am Dienstag mitteilte. Der Vorsitzende des IfW-Stiftungsrats, Oliver Grundei, bedauerte Felbermayrs Entscheidung, den Vertrag vorzeitig aufzulösen.

Felbermayr ist seit 2019 Präsident des IfW. Sein Vertrag wäre bis 2024 gelaufen. Für die Entscheidung hätten neben beruflichen auch persönliche und familiäre Aspekte eine Rolle gespielt, teilte Felbermayr mit. Er gebe auch eine Professur an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf.

Das Institut sei wissenschaftlich und organisatorisch hervorragend aufgestellt, betonte Grundei. «Auch deshalb sind wir überzeugt, dass sich eine gute Lösung für die Nachfolge finden wird.»

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) nannte den Wechsel Felbermayrs eine traurige Nachricht. «Als renommierter Ökonom war er in den vergangenen Jahren ein wichtiger Berater für unsere Landesregierung, gerade auch als Teil unseres Expertenrates zur Corona-Pandemie», sagte Günther. Auch er persönlich habe diesen kurzen Draht zu Felbermayr als kompetenten Beobachter auch der regionalen Wirtschaftspolitik immer wieder in Anspruch genommen. «Natürlich habe ich Verständnis dafür, wenn es ihn aus privaten und familiären Gründen wieder in seine Heimat zieht.»


Euro-Architekt Robert Mundell in Italien gestorben

SIENA: Der als einer der Architekten des Euro bekannte Ökonom Robert Mundell ist nach Medienberichten im Alter von 88 Jahren an Ostern in Italien gestorben. Seinen Tod bestätigte das Bürgermeisteramt in Monteriggioni bei Siena am Dienstag auf Anfrage. Der aus Kanada stammende Wissenschaftler, der 1999 mit dem Nobelpreis für Wirtschaft geehrt wurde, hatte in der toskanischen Gemeinde einen seiner Wohnsitze. Mundells Forschungsarbeiten gelten als theoretische Grundlage für die länderübergreifende Einführung von Währungen. Viele zählten ihn damit zu den «Vätern des Euro».

In Kanada am 24. Oktober 1932 geboren, verbrachte der Ökonom einen Großteil seiner wissenschaftlichen Karriere in den USA. So lehrte er an der Columbia-Universität in New York. Seine Analysen der Geld- und Fiskalpolitik beeinflussen bis heute Ökonomen und Politiker vieler Volkswirtschaften.

Seit längerem hatte sich Mundell mit Familie im «geliebten Italien» im Dorf Santa Colomba in der Gemeinde Monteriggioni auf einem historischen Anwesen niedergelassen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Dort sei er auch gestorben.

Der frühere Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) und heutige Premier Italiens, Mario Draghi, nannte Mundell am Dienstag den «genialsten und einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftler seiner Generation». Der Verstorbene habe die Entwicklung des Euro mit «zukunftsweisenden Analysen» begleitet, schrieb der Regierungschef.


Grünen-Politiker: Globale Mindeststeuer ist historische Chance

WASHINGTON/BRÜSSEL: Der Grünen-Finanzpolitiker Sven Giegold sieht im Vorschlag von US-Finanzministerin Janet Yellen für eine globale Mindeststeuer eine historische Chance gegen internationales Steuerdumping von Unternehmen. «Sie hat die Hand ausgestreckt, jetzt muss Europa sie nur ergreifen», sagte Giegold am Dienstag in Brüssel. Die USA arbeiten laut Yellen derzeit mit der G20-Gruppe führender Volkswirtschaften daran, einen Konsens in dieser Sache zu finden.

«21 Prozent wären ein fairer Mindeststeuersatz für Unternehmensgewinne international», sagte Giegold. Er forderte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) auf, Yellens Vorschlag aufzugreifen und sich für den Mindeststeuersatz einzusetzen. Jetzt sei die Chance da. Unter dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama sei mit dem automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten «das schärfste Schwert gegen Steuerflucht über Bankkonten geschmiedet» worden, so der Europaabgeordnete.

Die frühere US-Regierung von Präsident Donald Trump hatte eine globale Mindeststeuer für international tätige Konzerne abgelehnt. Sie fürchtete, dass US-Konzerne dadurch schlechter gestellt würden. Trump war auch gegen eine vor allem in Europa geforderte Digitalsteuer für Internet-Riesen wie Amazon, Google oder Apple. Die neue Regierung von US-Präsident Joe Biden zeigt sich auch dafür offen und setzt auf eine Kompromisslösung im Rahmen der Verhandlungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).


Erste Geschäfte könnten in Tschechien Ende April wieder öffnen

PRAG: Tschechiens Regierung rechnet mit ersten Lockerungen für die Gastronomie und den Einzelhandel bis Ende des Monats. «Vorausgesetzt, dass alles gut geht, könnten Ende April schrittweise Dienstleistungsbetriebe, Geschäfte und Restaurant-Außenbereiche öffnen», sagte Innenminister Jan Hamacek am Dienstag der Zeitung «MF Dnes.» Die meisten Geschäfte sind wegen der Corona-Pandemie - abgesehen von einer kurzen Unterbrechung vor Weihnachten - seit Oktober geschlossen. Ausgenommen sind Läden für den täglichen Bedarf wie Supermärkte und Drogerien.

Hamacek bekräftigte erneut, dass der Corona-Notstand in Tschechien nicht mehr verlängert werden soll. Der Ausnahmezustand läuft in der Nacht vom 11. auf den 12. April aus. Damit endet die nächtliche Ausgangssperre sowie das Verbot, den eigenen Wohnbezirk zu verlassen. Andere Maßnahmen dürften nach dem neuen Pandemie-Gesetz weitergeführt werden. Es trat Ende Februar in Kraft und ähnelt dem Infektionsschutzgesetz in Deutschland.

Die dritte Corona-Welle hat Tschechien hart getroffen, doch die Lage bessert sich stetig. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich nach aktuellen Zahlen noch rund 350 Menschen je 100.000 Einwohner an. In Deutschland lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 123. Seit Pandemiebeginn gab es in Tschechien mehr als 1,5 Millionen bestätigte Infektionen und 27.169 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.


Protest in Griechenland gegen Schließung: Schaufenster im Trauerflor

THESSALONIKI: In Griechenland haben Einzelhändler in den Großstädten Thessaloniki und Patras gegen Öffnungsverbote protestiert. Sie hängten Trauerflor und Todesanzeigen in die Schaufenster ihrer hell erleuchteten Geschäfte, wie griechische Medien am Dienstag berichteten. Die Händler drückten damit ihren Unmut gegen Öffnungsverbote in ihren Städten aus, die dort wegen hoher Corona-Fallzahlen verhängt wurden. Seit Montag dürfen in Griechenland Geschäfte unter Auflagen wieder öffnen.

In den betroffenen Städte sind die Krankenhäuser fast vollständig belegt. Waren dürfen auch nicht mit der Methode «Click away» verkauft werden, bei der die Kunden online bestellen und ihre Ware vor Ort abholen. «Per Regierungsdekret sind wir lebendig begraben» steht etwa auf den Plakaten der Geschäfte, die sich an dem Protest beteiligten sowie: «Öffnet uns - wir wollen Arbeit statt Corona-Hilfen.»

Die griechische Regierungen plant nach der weitgehenden Öffnung des Handels in der kommenden Woche die Schulen wieder zu öffnen. Ob die Griechen Anfang Mai das orthodoxe Osterfest feiern und dazu innerhalb des Landes reisen dürfen, ist jedoch weiterhin fraglich.


Ölpreise legen zu - Iran-Gespräche im Fokus

SINGAPUR: Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,54 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 45 Cent auf 59,10 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenreaktion. Am Montag waren die Ölpreise noch stark gefallen, nachdem die Hoffnung auf Fortschritte bei der Rettung des Atomabkommens mit dem Iran die Spekulation auf stärkere Ölexperte des Opec-Landes schürte.

Am Ölmarkt standen die an diesem Dienstag beginnenden Gesprächen über das Atomabkommen mit dem Iran im Mittelpunkt des Interesses. In Wien treffen sich unter Führung der EU Spitzendiplomaten der fünf verbliebenen Partner der Vereinbarung mit der Islamischen Republik. Zwar sitzen die USA nicht direkt mit am Tisch, allerdings werden sie nach bisherigen Plänen unmittelbar über den Verlauf der Gespräche informiert. Es geht zunächst darum, für die nächsten Wochen einen Fahrplan für Arbeitsgespräche von Experten zu technischen Details festzulegen.


Hedgefonds-Ausfall brockt Credit Suisse Verlust ein - Manager gehen

ZÜRICH: Der Ausfall eines Hedgefonds aus den USA kommt die schweizerische Großbank Credit Suisse teuer zu stehen. Die Belastung dürfte sich auf etwa 4,4 Milliarden Schweizer Franken (rund 4 Mrd Euro) belaufen, teilte das Geldhaus am Dienstag in Zürich mit. Für das abgelaufene erste Quartal rechnet das Management daher vor Steuern insgesamt mit einem Verlust von etwa 900 Millionen Franken. Die Bank hat deshalb den Rückkauf eigener Aktien ausgesetzt und will die Dividende kappen. Zudem verlieren der Chef der Investmentbank, Brian Chin, und Risikochefin Lara Werner ihre Jobs.


Eurokurs kaum verändert über 1,18 US-Dollar

FRANKFURT/MAIN: Der Euro hat sich am Dienstag nur wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1806 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Der Euro konnte damit die Gewinne aus dem Montaghandel halten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1746 Dollar festgesetzt.

Überraschend starke Konjunkturdaten aus den USA konnten den Euro nicht belasten. Am Montag war bekannt geworden, dass sich die Stimmung der amerikanischen Einkaufsmanager im März deutlich stärker als erwartet aufgehellt hatte. Am Dienstag wird mit einem eher impulsarmen Handel gerechnet.

Es stehen nur vergleichsweise wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Hierzu zählt das Sentix-Investorenvertrauen, das am Vormittag einen ersten Stimmungstest für den Monat April liefert. Trotz der steigenden Infektionszahlen in der Corona-Krise wird am Markt erwartet, dass sich das Investorenvertrauen leicht verbessert hat.

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