Arbeiter ohne Einkommen fordern rasche Hilfe

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

THAILAND: Motorradtaxifahrer, Verkäufer in Grenzgebieten und andere informelle Arbeitnehmer in Provinzen, die von der Verbreitung des Coronavirus betroffen sind, fordern staatliche Hilfe, um ihre zunehmenden finanziellen Belastungen zu verringern.

In der nordöstlichen Provinz Nakhon Phanom, in der alle vier inoffiziellen Grenzstationen am 18. März geschlossen wurden, haben viele Verkäufer, Taxifahrer und Arbeiter Schwierigkeiten, finanziell über die Runden zu kommen. Es mangelt an Arbeit und Einkommen.

Suphakon Suppharangkun, Präsident des Verbandes der Bootsbetreiber in der Provinz, sagte, die Menschen hätten verstanden, warum die Grenzstationen geschlossen werden mussten. Die Auswirkungen seien jedoch schwerwiegend für viele, die ausschließlich auf einen Tageslohn angewiesen seien. Nachdem Arbeiter und Verkäufer plötzlich ihre Arbeit verloren haben, haben sie immer noch viele Münder zu stopfen und Rechnungen zu bezahlen, also wollen sie staatliche Hilfe.

Diese Menschen sind äußerst besorgt, dass die Grenze länger geschlossen bleiben könnte, wenn sich die Viruskrise hinzieht. Wenn die Schließung von Ende dieses Monats bis zum nächsten Monat verlängert wird, werden diese Menschen nicht mehr in der Lage sein, damit umzugehen. Die gesamte Wirtschaft in der Provinz wird zusammenbrechen. Suphakon sagte weiter, wenn die Regierung auf unbestimmte Zeit und ohne ausreichende Hilfe für die Betroffenen die Grenzstationen schließe, würden Unruhen ausbrechen. Diese würden nicht weniger problematisch werden als der Virusausbruch.

In Buriram riefen mehr als 90 Motorrad-Taxifahrer am Hauptbusbahnhof ebenfalls um staatliche Hilfe. Ihr Einkommen sei um mehr als die Hälfte zurückgegangen, sagte ein Fahrer. Er fügte hinzu, dass sein durchschnittlicher Verdienst von 500 bis 600 Baht pro Tag auf 100 bis 200 Baht gesunken sei.

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