BANGKOK/GENF: Massive Kritik zur Menschenrechtslage musste sich die thailändische Delegation am Mittwoch vor dem UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) in Genf anhören.
Sie entgegnete, die Junta habe die Rechte der Menschen für eine Übergangszeit einschränken müssen, um im Land Frieden und Ordnung herzustellen. Der Delegierte aus Griechenland schlug vor, Thailand solle das Kriegsrecht aufheben und Zivilisten nicht weiter vor ein Militärgericht bringen. Der britische Delegierte äußerten ebenso Bedenken und forderte ein Ende bei der Verfolgung von Zivilisten durch ein Militärgericht und deren Inhaftierung in militärischen Einrichtungen. Der US-Vertreter kritisierte die Einschränkung der Meinungsfreiheit und wie in Thailand das Gesetz gegen Majestätsbeleidigung und der Artikel 44 der Übergangsverfassung gehandhabt werden. Ein Richter eines Militärgerichts, Teil der thailändischen Delegation, erklärte dem UNHRC-Rat die Notwendigkeit, Zivilisten in einem Militärgericht zu verfolgen. Die Angeklagten hätten das Recht. Anwälte zu ernennen und Kaution zu beantragen. Die Prozesse würden fair in Übereinstimmung mit internationalen Standards ablaufen.