Worawi Makudi geht in die Politik

Thailands ehemaliger Fußballboss Worawi Makudi will in die Politik. Foto: The Nation
Thailands ehemaliger Fußballboss Worawi Makudi will in die Politik. Foto: The Nation

BANGKOK: Nach Aufhebung seiner dreieinhalbjährigen Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne will sich Thailands ehemaliger Fußballboss Worawi Makudi zumindest vorerst nicht im Fußballsport betätigen.

Worawi hat sich für die Politik entschieden. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Partei Prachachat, kandidiert bei der Parlamentswahl am 24. März und nimmt auf der Landesliste den dritten Platz ein. Somit hat er große Chancen, in das Abgeordnetenhaus gewählt zu werden. Das ehemalige Exekutivkomitee-Mitglied des Weltfußballverbandes FIFA hatte im Mai vergangenen Jahres vor der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission bereits durch eine Verkürzung seiner Sperre von fünf auf dreieinhalb Jahre einen Teilerfolg erzielt. Ursprünglich war Makudi im Oktober 2016 für fünf Jahre von allen Aktivitäten im Zusammenhang mit Fußball gesperrt worden. Der frühere Präsident des thailändischen Fußballverbandes (FAT) war zuvor in Bangkok wegen Urkundenfälschung verurteilt worden. Im April 2017 wurde dieses Urteil vom Berufungsgericht aufgehoben.

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