Wenn die Bienenbrut stirbt

Seuche seit Jahren ungelöstes Problem

Im Garten des Institutes für Bienenkunde krabbeln Bienen über eine Brutwabe aus der bald Bienen schlüpfen. In der Mitte trägt die Königin des Volkes einen blauen Punkt auf dem Rücken. Foto: Caroline Seidel/Dpa
Im Garten des Institutes für Bienenkunde krabbeln Bienen über eine Brutwabe aus der bald Bienen schlüpfen. In der Mitte trägt die Königin des Volkes einen blauen Punkt auf dem Rücken. Foto: Caroline Seidel/Dpa

GREIFSWALD/HOHEN NEUENDORF (dpa) - Die Amerikanische Faulbrut rafft den Nachwuchs ganzer Bienenvölker hinweg. Für den Menschen und für erwachsene Bienen ist sie ungefährlich. Mit Medikamenten ist der Seuche nicht beizukommen.

Die Amerikanische Faulbrut richtet in Bienenstöcken regelmäßig große Schäden an. «Ich sehe die Krankheit als ein seit Jahrzehnten ungelöstes Problem», sagt die stellvertretende Direktorin des Länderinstituts für Bienenkunde in Hohen Neuendorf bei Berlin, Elke Genersch. In den vergangenen Jahrzehnten schwankte die Zahl der Ausbrüche in Deutschland demnach zwischen 140 in 2018 und 440 im Jahr 1998. Auf einen Rückzug der Seuche ließen die Zahlen nicht schließen: Es gebe seit den 1950er Jahren ein stetes Auf und Ab der anzeigepflichtigen, für den Menschen aber ungefährlichen Krankheit, erklärt die Wissenschaftlerin.

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