Vier Tote bei Suche nach angeblichem Schatz

Foto: Twitter@HellasChannel
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ATHEN: Ein Gerücht, der Drang zur Schatzsuche und ein fataler Fehler kosten vier Menschen das Leben. Eine kleine griechische Stadt trauert.

Eine kleine Grotte ist zur tödlichen Falle für vier Griechen geworden, die auf der Suche nach einem angeblichen Schatz in der Nähe der Touristenstadt Loutraki waren. Die Feuerwehr und die Polizei bestätigten das Unglück. Die genauen Ursachen des Todes sollen Gerichtsmediziner klären. Die Anzeichen scheinen aber klar: Die Männer seien in der Nacht zum Samstag offenbar an den Abgasen eines Generators gestorben, den sie einsetzen, um die rund 50 Meter lange Höhle zu beleuchten, berichteten griechische Medien übereinstimmend.

«Sie waren auf der Suche nach Goldmünzen», sagte der Bürgermeister der Region, Giorgos Gionis, griechischen Medien. Wie es aus Kreisen der Feuerwehr am Sonntag hieß, hätten die vier Männer den fatalen Fehler gemacht, den Generator am Eingang der Höhle zu positionieren. Dadurch zogen die Abgase ins Innere und vergifteten die vier Schatzsucher. Alle vier waren Einwohner einer Kleinstadt, wie der Bürgermeister mitteilte.

In zahlreichen Regionen Mittelgriechenlands machen seit Jahrzehnten Gerüchte über angebliche Schätze die Runde. Diese sollen in den meisten Fällen den Gerüchten nach aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen. Die kleine Grotte, in der die Männer ums Leben kamen, wurde im Zweiten Weltkrieg als eine Art Bunker genutzt. Die Region war damals strategisch wichtig, weil sich dort der Kanal von Korinth befindet, der den Wasserweg aus Italien nach Piräus verkürzt. Den Gerüchten nach sollten angeblich Partisanen dort einen Schatz mit goldenen Münzen vergraben haben.     

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