Umweltaktivist: Bangkok zur Umweltkontrollzone erklären

Foto: The Nation
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BANGKOK: Der Umweltaktivist Srisuwan Janya will durch eine Anordnung des Verwaltungsgerichts erreichen, dass der Premierminister, die nationale Umweltbehörde und Bangkoks Gouverneur die Hauptstadt zu einer Umweltkontrollzone erklären.

So soll gegen den hartnäckigen Smog vorgegangen werden. Die Umwandlung von Bangkok in eine Umweltkontrollzone würde die betroffenen Behörden in die Lage versetzen, sofort Vorschriften und Maßnahmen durchzusetzen, sagte Srisuwang. Er will am heutigen Donnerstag um 10.30 Uhr die Petition beim Verwaltungsgericht einreichen. Gemäß dem Umweltschützer, der Präsident der Stop Global Warming Association ist, haben Behörden die Verschmutzungsprobleme bisher ignoriert. Das habe dazu geführt, dass Millionen Menschen an Atemwegserkrankungen leiden. Der Ministerpräsident, die nationale Umweltbehörde und der Gouverneur von Bangkok sollten die gesetzlich eingeräumte Macht nutzen, um die Gesundheit aller Bangkoker zu schützen. Wenn nichts unternommen werde, um dieses Problem zu lösen, seien das Leben der Menschen, ihre Gesundheit und sogar ihre Vermögenswerte gefährdet..

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Jurgen Steinhoff 19/01/2019 03:36
Rechtschreibung und Schulbildung, Herr Franke
Glaube schon, dass ich genug Schulbildung "genossen" habe und danke Hansruedi für eine gute Antwort, Dass sich bei mir hin und wieder ein Rechtschreibfehler einschleicht, bitte ich zu entschuldigen. (nobody is perfect) Versuche das in Massen zu halten. Früher war das einfacher, aber seitdem ich in Norwegen lebe und norwegisch meine 2. Muttersprache geworden ist, ist es oft schwierig die Rechtschreibung auseinander zu halten . Da beide Sprachen aus dem Germanischen abstammen, ist die Schreibweise einiger Ausdrücke sehr ähnlich, aber eben nicht gleich... Hoffe aber, dass ich mich verständlch ausdrücke.
Jürgen Franke 18/01/2019 11:18
Herr Steinhoff, bedauerlicherweise setzt
Herr Bütler etwas Schulbildung für das Verständnis seiner Kommentare voraus. Offensichtlich funktioniert bei Ihnen die Rechtschreibprüfung nicht, denn es sind nicht Artickel, sondern Artikel
Jurgen Steinhoff 18/01/2019 10:02
Proffessor Hansruedi Bütler?
Was haben sie eigentlich in ihrem vorigem Leben gemacht? Astatt Dr. Ulm sollte es lieber Prof. Bütler heissen? Ihre Artickel sind sehr korrekt, glaube ich jedenfalls. Aber etwas weniger Fachausdrücke und stattdessen einfachere Erklärungen wüden ihre Artickel mehr verständlich machen.
Jurgen Steinhoff 17/01/2019 19:10
Diesel Fahrverbote für Bangkok
für die gröbsten Dreckschleudern wären sicher sinnvoll. Ganz im Gegensatz zu den idiotischen Fahrverboten in Deutschland, die von der sogenannten Deutschen Umwelthilfe erzwungen wurden. In Wirklichkeit zählt dieser kleine Klubb von selbsternannten Weltrettern und der von Toyota unterstützt wird, keine 300 Mitglieder. Vielleicht kann Toyota auch in Thailand solch einen Klubb errichten, da sie sich vom Diesel verabschiedet haben, wo sie nie besonders gut drin waren.
theo kleine 17/01/2019 19:08
Nicht nur in Bangkok
Toxisches Dioxin entsteht beim Verbrennen von Plastikmüll auf Privatgrundstücken ständig immer und überall in gesamt Thailand. Die offenen Kochstellen im öffentlichen Raum tun ihr übriges dazu und die Dieselabgase der Busse stinken gen Himmel. Das einzige was die Behörden vielleicht auf Trab bringen würde , wäre eine öffentliche Reisewarnung des chinesischen Außenministeriums und der gesamten EU. Wenn man denn nur wollte , könnte man im Norden das Abfackeln der Reisfelder und generell das Verbrennen von Plastikmüll bei hohen Strafen verbieten , damit wäre schon ein Anfang gemacht. Das Diesel Problem ließe sich nur langfristig lösen. In 50 Jahren steht Bangkok wie Jakarta ohnehin unter Wasser , damit hat sich das Problem dann von alleine erledigt.