Swatch schaut nach Verlust optimistisch ins zweite Halbjahr

Foto: Rüegsegger
Foto: Rüegsegger

BIEL: Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat wegen der Coronavirus-Pandemie in der ersten Jahreshälfte einen massiven Einbruch erlebt. Zeitweise seien 80 Prozent der Geschäfte, in denen Swatch-Uhren und -schmuck verkauft werde, geschlossen gewesen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Biel mit. Auch der Onlinehandel, der in der Zeit zweistellige Zuwachsraten erreichte, habe das nicht auffangen können. Swatch rechnet aber jetzt mit einer deutlichen Erholung der Nachfrage, und für das Gesamtjahr mit einem positiven Betriebsergebnis. Zu dem Konzern gehören Marken wie Omega, Longines und Tissot.

Der Nettoumsatz sei im ersten Halbjahr um 43,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken (2,06 Mrd Euro) gesunken, teilte Swatch mit. Der Konzernverlust betrug 308 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 415 Millionen Franken im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Unternehmen schloss in diesem Jahr 260 Läden, die nicht wieder geöffnet werden sollen. Die Zahl der Mitarbeiter sank im Vergleich zu Ende 2019 um 6,5 Prozent auf jetzt noch 33.700.

Optimistisch stimme Swatch, dass die Nachfrage auf dem chinesischen Festland im Mai und Juni gegenüber dem Vorjahr im zweistelligen Bereich gewachsen sei. So habe der Gesamtkonzern schon im Monat Juni wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt.

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