Gummigeschosse und Reizgas bei Anti-Corona-Protesten

Polizeibeamte aus der Schweiz. Foto: epa/Jean-christophe Bott
Polizeibeamte aus der Schweiz. Foto: epa/Jean-christophe Bott

ST. GALLEN: Bei Protesten Hunderter Jugendlicher gegen staatliche Corona-Beschränkungen sind in St. Gallen in der Schweiz Polizisten mit Molotow-Cocktails, Flaschen und anderen Gegenständen beworfen worden.

 Die Beamten hätten am Freitagabend «aus Notwehr» mit Gummischrot zurückgeschossen, schrieb die Stadtpolizei auf Twitter. Auf von der Zeitung «Tagblatt» veröffentlichten Videos war zu sehen, wie aus größeren Ansammlungen heraus Pyrotechnik gezündet wurde. Gegen 23.30 Uhr berichtete die Polizei, dass sie auch Reizgas gegen Randalierer eingesetzt habe - «infolge anhaltender Pyro-Würfe gegen die Polizei» und weil diverse Gegenstände angezündet worden seien. Die Polizei schrieb auf Twitter: «Wir fordern die betroffenen Personen auf, sich friedlich zu verhalten. Die vielen Schaulustigen bitten wir, nach Hause zu gehen.» St. Gallen hat rund 75.000 Einwohner und liegt südlich des Bodensees im Nordosten der Schweiz.

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