Viele Lockerungen in Niederlanden

​Sport, Sex und Sauna

Situation des Coronavirus in den Niederlanden. Foto: epa/Rob Engelaar
Situation des Coronavirus in den Niederlanden. Foto: epa/Rob Engelaar

AMSTERDAM: Die Niederlande haben mit zahlreichen Lockerungen zum 1. Juli einen großen Schritt zu einem normalen Alltag gemacht. Sportstudios, Saunas und Sexclubs dürfen ab Mittwoch wieder Kunden empfangen. Für Restaurants, Kneipen sowie Kinos und Theater entfällt das bisher geltende Maximum von 30 Besuchern. Allerdings gilt im öffentlichen Leben die Bedingung, dass Erwachsene einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Nach dem Prinzip des «intelligenten Lockdown» der ersten mehr als drei Monate nennt die Regierung die jetzige Phase «Raum mit Regeln».

Um Mitternacht öffneten die ersten Fitnessstudios und auch Sexclubs die Türe. Auch im berühmten Amsterdamer Rotlichtviertel gingen die Lichter wieder an. Die 1,5-Meter-Regeln gilt bei Sexarbeitern wie auch bei Friseuren und Physiotherapeuten nicht. Auch schreibt die Regierung keine «sicheren Positionen» vor. Es gibt auch keine Maskenpflicht. Die Branche hatte selbst ein Hygieneprotokoll erstellt. Danach müssen sich Freier die Hände desinfizieren. Alles, was im Raum angefasst wird, soll hinterher desinfiziert werden.

Theoretisch dürfen nun auch wieder Fußballspiele in Stadien vor Publikum stattfinden - allerdings dürfen die Fans weder jubeln noch singen. Die Profiliga im Fußball beginnt allerdings erst am 12. September wieder.

Busse, Straßenbahnen und Züge fahren wieder nach normalem Plan und alle Plätze dürfen genutzt werden. Nur im öffentlichen Nahverkehr gilt eine Maskenpflicht.

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