Die Zahl der Todesopfer in steigen auf 40

MOGADISCHU (dpa) - Einen Tag nach einem schweren Bombenanschlag auf ein Hotel in Somalia ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 40 gestiegen, darunter auch sieben Angreifer der radikalislamistischen Terrororganisation Al-Shabaab. Mehrere Zivilpersonen seien in Krankenhäusern ihren Verletzungen erlegen, sagte der Polizeibeamte Ali Hassan am Samstag. Am Freitagabend hatten die Behörden von 32 Toten gesprochen. Bei dem Anschlag auf des Hotel Sahafi in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sollen zudem Krankenhausangaben zufolge rund 50 Menschen verletzt worden sein.

Al-Shabaab bekannte sich am Freitag zu dem Anschlag. Zunächst hatten sich zwei Selbstmordattentäter in ihren Autos am Eingang des Hotels in die Luft gesprengt. Dann explodierte auf der Rückseite des Hotels eine Autobombe. Fünf Al-Shabaab-Kämpfer, die Militäruniformen trugen und das Hotel stürmen wollten, wurden der Polizei zufolge von Sicherheitsleuten getötet. Das Hotel nahe der belebten Kreuzung «Kilometer vier» unweit des Flughafens ist unter anderem bei somalischen Regierungsvertreten beliebt.

Al-Shabaab kämpft in dem Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft und will dort eine radikalislamische Herrschaftsform etablieren.

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Leserkommentare

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TheO Swisshai 12.11.18 05:08
@Zil Zelini / Wachsamkeit
Es läuft doch alles nach Wunsch, oder halten Sie es etwa für einen Zufall, dass Europa mit Flüchtlingen aus genau diesen Staaten überschwemmt wird, in die vorher US und Nato- Soldaten einmarschiert sind ? Dabei wurden übrigens hunderttausende unschuldige Zivilisten getötet. Kein Wunder also, dass die Leute von dort flüchten.
Zil Zelini 11.11.18 21:54
Inzwischen...
kann es einem egal sein was in Somalia, Libyen, Syrien, Irak, Afghanistan etc. passiert, denn die Politik interessiert es anscheinend auch nicht. Man kann hier in Europa nur noch für Wachsamkeit plädieren, damit Leute aus diesen Ländern hier keinen Quadratmillimeter Fuss rein bekommen, auch nicht als angebliche „Flüchtlinge”.