Soldaten sollen in den Dörfern für Sicherheit sorgen

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

NARATHIWAT: Die 4. Armee will Soldaten in die drei von Gewalt beherrschten südlichen Grenzprovinzen entsenden, um mit den Einheimischen in den Dörfern zu leben. Sie sollen deren Sicherheit gewährleisten und den Einfluss der militanten Separatisten in der Region verringern.

Der Armeechef General Pornsak Poonsawat denkt an Teams, die sich einer speziellen Ausbildung unterzogen haben. Sie könnten ihre Außenposten verlassen und in Dörfern in Pattani, Yala und Narathiwat leben. Wegen der Sicherheitsmaßnahmen müssten Soldaten mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt treten, indem sie sich im Rahmen einer Militäroperation in Dörfern aufhalten, um Menschen zu schützen und Aufständische unter Druck zu setzen. Generalleutnant Pornsak sagte, Gemeindevorsteher und religiöse Führer sollten mit Staatsbeamten zusammen arbeiten, um die Gemeinden im tiefen Süden zu schützen.

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Thomas Thoenes 24/05/2019 00:19
Der Großteil der Bevölkerung
im Süden sind ja (noch) buddhistische Thais die die Anwesenheit der Armee sehr wohl begrüßen. Ich halte die Aktion nach wie vor sehr Vorteilhaft um dem Treiben der wenigen (hier meist als Separatisten bezeichneten) Terroristen Einhalt zu gebieten und Stärke zu zeigen. Bis hier hin und nicht weiter. Schluß mit Anschlägen, wenn es Unstimmigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten gibt entscheidet in einer Demokratie die Mehrheit und diese lässt sich auch durch Bomben nicht beirren. Wem das nicht passt der kann gerne das Land verlassen oder weiter hier mit der Entscheidung der Mehrheit leben.
aurel aurelis 24/05/2019 00:17
Die Soldaten sollten wohl besonders gut ausgebildet und ausgestattet sein, damit sie sich im Zweifelsfall erfolgreich verteidigen können. Selbst wenn sie in Zivil auftreten würden, spannen die Terroristenanhänger in der Bevölkerung doch, dass es keine Touristen sind. Sie können nur da sein, ihre Hilfe anbieten und schauen, dass sie überleben. Natürlich müssen sie Tag und Nach Wachen aufstellen und insgesamt verteidigungsbereit sein. Die Anwesenheit wird die Terroristen natürlich beunruhigen. Aber die Situation mu9 ja mal bereinigt werden.
Siam Fan 23/05/2019 15:16
Spezielle Ausbildung?
Einfache Soldaten?? Vor allem sollte man das nicht an die grosse Glocke hängen!
Thomas Knauer 22/05/2019 18:46
Hoffen wir das die einheimische Bevölkerung die Soldaten als Beschützer sieht und nicht als Besatzer. Voraussetzung wäre die Kooperation der örtlichen Dorfhonorationen. Davon kann man aber nicht ausgehen. Ob die Soldaten im Umgang mit den Menschen und ihren lokalen/religiösen Eigenheiten geschult sind ?
Ingo Kerp 22/05/2019 16:30
Das werden wohl keine Freiwilligen sein, die demnächst dort militärischen Dienst machen.