Simulation: Jupiters Kern wurde durch Mega-Crash zum Flauschball

Foto: Twitter/@wired
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Jupiter hat einen festen Gesteins- oder Eiskern, so lautete lange die gängige Annahme. Die Jupitersonde «Juno» hat Daten gesammelt, die dem widersprechen. Forscher simulierten mögliche Ursachen - und stießen auf eine kosmische Katastrophe.

London (dpa/fwt) - Ein Mega-Crash in der Frühzeit unseres Sonnensystems hat den Kern des Riesenplaneten Jupiter zerrissen. Das schließt ein internationales Forscherteam um Shang-Fei Liu von der Sun-Yat-sen-Universität in Zhuhai (China) aus Modellrechnungen zur Erklärung überraschender Messdaten der Jupitersonde «Juno». Demnach ist der Kern des Riesenplaneten seit dem Frontalzusammenstoß eine Art Flauschball aus Gestein, Eis und Gas ohne klare Abgrenzung zur Atmosphäre des Gasriesen. Das Katastrophenszenario wird im britischen Fachblatt «Nature» vorgestellt.

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Wilfried Stevens 21/08/2019 11:52
Kurz und schlecht geschrieben
Lest lieber den Original-Artikel, dieser erklärt alles genauer und besser. Solche abgehakte dpa-Beiträge sind grauenhaft...
Mike Dong 21/08/2019 10:38
Wer "fluffy core" mit "Flauschball" übersetzt, hat wohl keinen naturwissenschaftlichen Background.
Jurgen Steinhoff 21/08/2019 04:48
Frei nach "Spock" vom Raumschiff Enterprice:
Faszinierend !