Sicher surfen im Internet

Eine Schülerin der vierten Klasse der Grundschule «Wilhelm Busch» Altenburg arbeitet am 13.06.2013 in Altenburg (Thüringen) an ihrem Laptop. Kinder sollen im Internet sicher surfen können, sagt die Kinderkommission. Foto: Marc Tirl/Dpa-zentralbild/dpa
Eine Schülerin der vierten Klasse der Grundschule «Wilhelm Busch» Altenburg arbeitet am 13.06.2013 in Altenburg (Thüringen) an ihrem Laptop. Kinder sollen im Internet sicher surfen können, sagt die Kinderkommission. Foto: Marc Tirl/Dpa-zentralbild/dpa

BERLIN (dpa) - Surfen auf dem Wasser macht Spaß! Um sicher auf dem Brett zu stehen, kann man sich vom Trainer Tipps geben lassen. Ähnlich ist das beim Surfen im Internet. Mit ein paar Tricks ist man sicherer unterwegs.

Würdest du fremden Menschen auf der Straße deine Adresse, deine Handynummer, dein Geburtsdatum oder Fotos von dir geben? Wohl nicht, denn das geht sie nichts an. Auch im Internet sollten Unbekannte nicht einfach so private Daten bekommen. Trotzdem ist Politikern und anderen berühmten Leuten so etwas vor Kurzem passiert. Wie kann man sich davor schützen? Hier einige Tipps und Tricks, wie man sich sicher im Internet bewegt.

WENIG DATEN: In vielen Apps und Spielen soll man persönliche Daten angeben, wenn man sich anmeldet. Verrate persönliche Daten wie deine E-Mail-Adresse und dein Alter aber lieber nicht. Sonst kann es sein, dass du auf einmal ganz viele Nachrichten bekommst, die du nicht willst. Und: Du kannst statt deines richtigen Namens auch einen Fantasienamen verwenden.

FOTOS: Haben deine Eltern alberne Fotos von dir ins Internet gestellt? Dann rede mit ihnen darüber, dass du das nicht willst. Überlege auch selbst, welche Fotos du hochlädst. Vielleicht sind sie dir später einmal peinlich? Was einmal online steht, kann man häufig schlecht wieder löschen.

PASSWORT: Oft fragen Internetseiten und Apps nach einem Passwort. Wichtig ist, dass das Passwort schwer zu erraten ist. Am besten besteht es aus acht Zeichen, einem Mix aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Man kann sich etwa einen Satz ausdenken, dessen Anfangsbuchstaben der Wörter das Passwort ergeben. «Ich gehe seit 2016 in München zur Schule!» wird zum Passwort «Igs2016iMzS!». Verwende dabei nie das gleiche Passwort in verschiedenen Programmen.

KINDER-APPS: In manchen Erwachsenen-Apps kann es passieren, dass man aus Versehen Dinge kauft. Das kann für Mama und Papa ganz schön teuer werden. Zum Glück gibt es spezielle Internetseiten nur für Kinder, zum Beispiel Suchmaschinen und bestimmte Spieleseiten. Diese Seiten sind nicht nur sicherer, sondern machen oft auch richtig Spaß.

VIREN-SCHUTZ: Im Internet gibt es Viren und andere Programme, die auf deinem Gerät Schaden anrichten können. Einige schaffen es auch, deine Daten zu klauen. Um das zu vermeiden, helfen Antivirus-Programme. Frag deine Eltern, ob so etwas auf euren Geräten installiert ist.

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