Sechste Fall von Coronavirus in Thailand in Hua Hin bestätigt

An allen Flughäfen des Landes wurden die Sicherheitsvorkehrungen gegen das tödliche Virus verschärft. Foto: The Nation
An allen Flughäfen des Landes wurden die Sicherheitsvorkehrungen gegen das tödliche Virus verschärft. Foto: The Nation

HUA HIN: Thailändischen Medienberichten folgend wurde in Hua Hin der sechste Fall von Coronavirus in Thailand bestätigt. Dabei handelt es sich um eine 73-jährige Person, die Teil einer Gruppe von vier Touristen war, die am 23. Januar das Krankenhaus Hua Hin mit hohem Fieber aufsuchten.

Die vier Urlauber aus Wuhan, dem mutmaßliche Ursprungsort des tödlichen Virus, landeten am 19. Januar am internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok und reisten von dort aus ins Seebad weiter.

Zwischenzeitlich hat das thailändische Gesundheitsministerium Hotels in Hua Hin aufgefordert, dringend die Pässe und den Gesundheitszustand ihrer chinesischen Gäste zu überprüfen, wobei das Personal angewiesen wurde, die Gesundheitsbehörden unverzüglich zu informieren, wenn Touristen krank wirken oder grippeähnliche Symptome aufweisen.

Der Bezirksleiter von Hua Hin, Thanon Panphipat, sagte in den Medien, dass die Überwachung der Ankünfte in den Hotels eine Vorsichtsmaßnahme sei, um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Während des chinesischen Neujahrsfestes trafen in Hua Hin eine große Zahl chinesischer Touristen ein.

Als Teil der Präventivmaßnahmen wird die Bevölkerung dringend aufgefordert, überfüllte Bereiche zu meiden, eine Gesichtsmaske zu tragen und sich häufig die Hände zu waschen. Weitere Präventivmaßnahmen sollen dem Kabinett am Dienstag  zur Genehmigung vorgelegt werden.

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Siam Fan 29/01/2020 15:33
Zufälle gibt es!?!
Habe gerade vor 1/2Stunde hier erzählt bekommen, daß China selbst in Wuhan Forschung für Bio-Kampfstoffe betreibt.
TheO Swisshai 29/01/2020 10:25
@Hansruedi Bütler / Spanische Grippe
Wo die Spanische Grippe sich zuerst manifestierte, ist nicht völlig gesichert. Heute geht man davon aus, dass die Grippewelle in Haskell County im US-Bundesstaat Kansas ihren Ausgang nahm. Zum Jahresanfang 1918 behandelte dort der Landarzt Loring Miner zahlreiche Patienten, deren Grippesymptome das bisher Bekannte an Heftigkeit erheblich übertrafen. Den Krankheitsverlauf schilderte Miner als rasend schnell und gelegentlich tödlich. Miner war über diesen Krankheitsausbruch so beunruhigt, dass er sich an den U.S. Public Health Service wandte, wo man jedoch auf seine Bitte um Unterstützung nicht reagierte. Seine Warnung vor einer Grippeform mit ungewöhnlich heftigem Verlauf wurde dennoch im Frühjahr 1918 im Public Health Report veröffentlicht. Dank dieses Berichts konnte die Medizingeschichte einen möglichen Ansteckungsverlauf rekonstruieren. Belegt ist, dass mindestens drei Personen aus Haskell County Ende Februar in das US-Army-Ausbildungslager Camp Funston eingezogen wurden. Drei Wochen später waren in dem Ausbildungslager, in dem sich durchschnittlich 56.000 Rekruten befanden, 1100 Schwerkranke und 38 Todesfälle zu beklagen. In den beengten Verhältnissen der amerikanischen Ausbildungslager erkrankten bis zu 90 Prozent der dort versammelten Männer. Die Krankheit griff außerdem, ausgehend von den Lagern, auf die Zivilbevölkerung über und breitete sich so sehr schnell weiter aus.
Hansruedi Bütler 28/01/2020 11:45
Nicht fehlinterpretieren Swisshai
Das Patent beinhaltet die mögliche Herstellung für eine entsprechende Vaccine!!! Lassen sie besser die Finger von der Genetik der Mikroben<¨
Hansruedi Bütler 28/01/2020 10:12
Ohne Panik und Angstmache sollte man
sich, ob den Bericht von Dirk Müller, mal informieren. "Dirk Müller: Wuhan-Virus - Situation ist kritischer als dargestellt" Beobachten, bekannte Maßnahmen ergreifen und Ruhe bewahren sind sicher besser Ratgeber als die Hetzen der Presse. Die handelsüblichen Schutzmasken dienen vor allem den Herstellern. Tragen sie Erkrankte, so werden dadurch die noch Gesunden geschützt, da die infektiösen Tröpfchen beim Husten zurückgehalten werden. Viren sind mitunter die kleinsten Organismen. Die genomische Größe von Coronaviren reicht von ungefähr 26 bis 32 Kilobasen, was für ein RNA-Virus außerordentlich groß ist. Mit einer durchschnittlichen Größe von ca. 120 bis 160 nm, zählen sie mit den HIV Viren zu den "Riesen". Die reale Größe ist ist nicht unbedingt ausschlaggebend für das Zurückhalten in einer Maske. Viren haben die unangenehme Eigenschaft ihre äußere Form der jeweiligen Situation anzupassen und sich wie "Schläuche" zu verengen und durch sehr viel kleinere Öffnungen durchzuschlüpfen. Man kennt dies auch am Durchbrechen durch Sterilfilter!!! Daher garantieren NUR ganz spezielle Masken ein Zurückhalten der "quickigen" Mikroben. Bewahrt Ruhe! Achtet auf Hygiene und meidet Menschenansammlungen und "Kranheitsnester"!
TheO Swisshai 28/01/2020 10:06
@Hansruedi Bütler / Patent
Das von Ihnen erwähnte Patent hat nichts mit dem 2019-nCoV Virus zu tun. Siehe Faktencheck bei Mimikama oder factcheck.org.