Kantone helfen Schnell-Impfern aus der Patsche

COVID-19-Impfungen in der Schweiz. Foto: epa/Laurent Gillieron
COVID-19-Impfungen in der Schweiz. Foto: epa/Laurent Gillieron

BERN: Acht Schweizer Kantone sind von den Lieferengpässen bei dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer auf dem falschen Fuß erwischt worden. Sie hatten mehr als die Hälfte der verfügbaren Dosen verabreicht und liefen plötzlich Gefahr, für die zweite innerhalb von etwa drei Wochen nötige Impfdosis pro Person keinen Stoff mehr zu haben. Jetzt helfen Kantone, die mit ihrem Impfprogramm nur gemächlich vorankamen: sie stellen einen Teil ihrer noch nicht genutzten Dosen zur Verfügung, teilte die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) am Dienstag mit.

Es fehlten rund 5000 Dosen in acht Kantonen, darunter in Schaffhausen an der Grenze zu Deutschland. Die Kantone Bern und Luzern helfen aus. Sie sollen die gleiche Anzahl Dosen bei der nächsten Lieferung zurückbekommen. Insgesamt hat die Schweiz mit 8,6 Millionen Einwohnern bislang eine halbe Million Impfdosen erhalten.

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