Glencore rutscht tiefer in die roten Zahlen

Der Hauptsitz von Glencore in Baar, Kanton Zug. Foto: epa/Urs Flueeler
Der Hauptsitz von Glencore in Baar, Kanton Zug. Foto: epa/Urs Flueeler

BAAR: Beim Schweizer Bergbaukonzern und Rohstoffhändler Glencore hat die Corona-Krise 2020 deutliche Spuren in der Bilanz hinterlassen. Niedrigere Fördermengen und gesunkene Rohstoffpreise belasteten das Ergebnis, wie Glencore am Dienstag im schweizerischen Baar bei der Vorlage vorläufiger Zahlen mitteilte.

Unterm Strich steht dem Unternehmen zufolge ein Verlust von 1,9 Milliarden Dollar (rund 1,57 Milliarden Euro) nach einem Minus von 404 Millionen Dollar im Jahr davor. Der Umsatz brach 2020 um 34 Prozent auf 142,3 Milliarden Dollar ein. Vor allem in der ersten Jahreshälfte blieben die Förderanlagen über Wochen geschlossen und die Nachfrage nach Rohstoffen ging zurück.

Im Tagesgeschäft lief es für Glencore zuletzt aber besser. Für das Jahr 2020 will das Unternehmen zudem eine Dividende von 0,12 US-Dollar je Aktie zahlen. Ein Jahr zuvor waren die Aktionäre wegen der Unsicherheiten um die Corona-Pandemie leer ausgegangen.

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