Rayong meldet den 10. Tollwuttoten

Landesweit sollen zehn Millionen Straßenhunde und -katzen gegen Tollwut geimpft werden. Foto: epa/Efe
Landesweit sollen zehn Millionen Straßenhunde und -katzen gegen Tollwut geimpft werden. Foto: epa/Efe

RAYONG: In der Provinz Rayong ist landesweit der zehnte Mensch am Tollwutvirus gestorben.

Das zehnte Todesopfer ist ein 59 Jahre alter Mann, der im März von seinem Hund gebissen worden war. Laut dem Leiter des Disease Control Department, Suwanchai Watanayingcharoenchai, lassen sich die meisten Menschen, die von Hund oder Katze gebissen wurden, nicht impfen, oder sie bekommen nicht die volle Dosis. Die Behörde für Viehzucht hat noch einmal unterstrichen, dass sie landesweit zehn Millionen Straßenhunde und -katzen gegen Tollwut impfen lässt.

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Hansruedi Bütler 15/06/2018 10:03
Impfköder für Fuchs &Co
D(?)ACH, das Fragezeichen steht für F wie Frankreich. Da vom französischen Jura immer wieder Reinfektionen von Tollwut verzeichnet wurden, konnte auch Frankreich für eine Grenzüberschreitende Impfaktion gewonnen werden. Tollwut ist in Europa nicht ausgerottet, aber man kennt die Entstehungsherde und hat sie unter Kontrolle. Impfköder wurden nur an extrem exponierten Stellen aus der Luft gesetzt, alle anderen wurden ganz gezielt von Hand ausgelegt. Hühnerköpfe eignen sich natürlich sehr gut, sind aber nicht das alleinige Mittel zum Zweck! In TH müsste die Regierung endlich einmal AKTIV werden. Es ensteht aber der Eindruck, dass sie schläft oder aber die Handys müssen "gewartet" werden. Auch wilde oder Halbwilde Hunde sind kein Problem, wenn die fütternden Menschen mit Impfködern ausgestattet werden. Aber ich schreibe es noch einmal: DER STAAT SCHLÄFT! Ich kann es insoweit nachvollziehen, weil in TH einfach zu viele Probleme gehäuft anfallen und in relativ kurzer Zeit mit probaten Mitteln gelöst und aufgearbeitet werden MÜSSTEN! Es gibt auch hier Fachleute, die genau wissen was zu tun wäre, aber sie dürfen wegen einem vermeintlichen Gesichtsverlust ihres Vorgesetzten nicht ins (dubiose) Konzept eingreifen! Schafft doch endlich diesen UNSINNIGEN Gesichtsverlust ab. Er behindert ganz TH auf allen Ebenen und dies nicht nur in der Tollwut Prävention!!!
Wolfgang Klingbeil 15/06/2018 00:25
@ Prof. ........
Leider bin ich zu dumm, um ihre Pointe zu verstehen, was haben Sie gegen eine Schutzimpfung?
Siam Fan 15/06/2018 00:25
Impfköder für Fuchs &Co
In D(?ACH) wurden /werden Impfköder aus dem Flugzeug abgeworfen und durch Handauslegung ergänzt. Soweit ich weiss werden dafür überwiegend Hühnerköpfe benutzt. Die bleiben in TH aber nicht übrig. Genauso sind aber auch die halbwilden Hunde ein großes Problem. Diese werden gefüttert, weil es ein gutes Karma bringt, einige aber auch um sie bei den Aufkäufern einzutauschen (zB Blumenkübel). Werden diese Tiere nicht endlos gefüttert, würden sie sich auch nicht endlos vermehren. Ähnlich ist es mit Katzen. Die werden aber oft "gehalten", weil es zu viele Ratten hat, die sich auch von den Futterresten der halbwilden Hunde ernähren.
Prof. Dr. Dr. Ulm 14/06/2018 21:18
Herr Klingbeil, ich kann mich erinnern als mein Hausarzt (toller Arzt leider verstorben) damals im Warteraum gefragt hat,,,,, wer ist noch wegen Schweinegrippe da? Einer hob die Hand
Harry Gotze 14/06/2018 21:17
Tollwut
Hier in Cha Am wimmelt es von streunenden hunden. Leute kommen und fuettern diese hunde eimerweise mit futter. Wenn ich mit dem bike fahre, hab ich stets einen knueppel dabei. Bin der meinung, alle streuner einschlaefern und hundebesitzer duerfen ihre tiere nicht frei rumlaufen lassen.