Psychiater warnt: Pokémon-Spiel kann süchtig machen

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

THAILAND: Der Pokémon-Hype hat Thailand erreicht. Seit Samstag können Smartphone-Nutzer die App „Pokémon Go“ herunterladen und auf Monsterjagd gehen. 

Zum Start des Computerspiels hat Dr. Yongyuth Wongpiromsan, Sprecher des Gesundheitsministeriums und Psychiater, vor den Auswirkungen gewarnt und die Behörden aufgefordert, Regelungen zu erlassen. Spieler könnten süchtig werden. Und das könnte zu Problemen führen. Für Spieler und deren Umfeld. Der Psychiater sieht durchaus die Vorteile von „Pokémon Go“: Nutzer des Apps wären gezwungen, Häuser zu verlassen und sich im Freien zu bewegen. Das sei allemal besser, als stundenlang bei Spielen vor dem Computer zu sitzen. Sollten Handybesitzer aber mehr als eine Stunde auf Monsterjagd gehen, führe das in eine Abhängigkeit, beeinflusse die Spieler negativ. 

Thailands Rechteinhaber ist die True Corp. „Pokémon Go“ kann von der Play Store oder der App Store heruntergeladen werden. Die Pokedex-Broschüre mit der Auswahl aller Monster ist in True-Geschäften erhältlich. 

Die App schickt Spieler über ihr Smartphone-Display an reale Orte in ihrer Umgebung. An diesen realen Orten tauchen "Pokémon" auf, die sich fangen lassen. Das ständige Schauen auf das Display kann indessen gefährliche Folgen im und für den Straßenverkehr haben.

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