Osram-Mehrheitseigner AMS mit robuster Nachfrage im ersten Quartal

Das Firmenlogo des deutschen Lichtherstellers Osram ist vor der Hauptversammlung des Unternehmens in München zu sehen. Foto: epa/Lukas Barth-tuttas
Das Firmenlogo des deutschen Lichtherstellers Osram ist vor der Hauptversammlung des Unternehmens in München zu sehen. Foto: epa/Lukas Barth-tuttas

PREMSTÄTTEN: Der österreichische Sensorhersteller und Osram-Mehrheitseigner AMS ist robust ins Jahr 2021 gestartet. Der Umsatz lag im saisonal meist schwächeren ersten Quartal zwar unter jenem des Vorquartals, die Nachfrage an den Endmärkten sei aber gut, teilte AMS am Dienstag in Premstätten in der Steiermark mit.

Der Umsatz der Gruppe, also inklusive des übernommenen Münchner Lichtkonzerns Osram, lag nach drei Monaten bei 1,55 Milliarden US-Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro) und damit im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Aufgrund des Osram-Zukaufs seien vergleichbare Vorjahreszahlen nicht verfügbar, hieß es. Im Vergleich zum starken Vorquartal sanken die Erlöse um 9 Prozent. Unter dem Strich stand ein bereinigter Nettogewinn von 89 Millionen Dollar, unbereinigt jedoch ein Minus von 2 Millionen Dollar.

Im Consumer-Geschäft beliefert AMS unter anderem Smartphone-Hersteller wie Apple mit Lösungen. Eine starke Nachfrage habe es zudem aus der Automobilbranche gegeben. Die AMS-Aktien werden an der Schweizer Börse in Zürich gehandelt. Künftig soll das kombinierte Unternehmen AMS Osram heißen.

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