Niedriger Mekong-Pegel verteuert Landwirtschaft

Die Rohrleitungen der Farmer in Nong Khai zwischen Fluss und Feldern sind nicht selten bis zu 1.000 Meter lang. Foto: The Nation
Die Rohrleitungen der Farmer in Nong Khai zwischen Fluss und Feldern sind nicht selten bis zu 1.000 Meter lang. Foto: The Nation

NONG KHAI: Der Pegel des Mekong in der Nordostprovinz Nong Khai fiel am Donnerstag auf einen neuen Minimalwert von 1,83 Meter.

Der Pegelstand ist sogar zwei Meter niedriger als im selben Zeitraum im Jahr 2019. Das hat zur Folge, dass an den Flussrändern sandige Gebiete entstehen. So auch im Unterbezirk Ban Duea, wo einige Landwirte probieren, mit langen Rohren Wasser aus dem Fluss zu pumpen, um ihre Felder zu bewässern. Die Länge der Rohre beträgt je nach Entfernung vom Mekong zum Feld fast einen Kilometer. Der Einsatz Rohr- und Pumpsysteme bedeutet für die Farmer höhere landwirtschaftliche Kosten. So betragen die Spritkosten für die Dieselmotorpumpen pro Tag etwa 300 Baht. Nach Aussage der Bauern sei der Marktpreis für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse niedrig, aber immer noch hoch genug, um ihre jährlichen Schulden begleichen zu können.  

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Hansruedi Bütler 12/01/2020 01:11
... wovon leben die Bauern dann ...
Natürlich von den neuen Krediten.
Ingo Frericksen 11/01/2020 11:37
Nur die Schulden gedeckt?
Eventuell hat sich der Autor ja etwas unverständlich und komisch ausgedrückt, aber wenn mit dem Ertrag der Produkte nur die Schulden beglichen werden können, wovon leben die Bauern dann?