Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Sonntag

Foto: Pixabay
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Leute kompakt

ARD-Erfolgsserie «Um Himmels Willen» wird abgesetzt

MÜNCHEN: Nach fast 20 Jahren wird die ARD-Erfolgsserie «Um Himmels Willen» abgesetzt. «Wir sind der festen Überzeugung, dass man aufhören sollte, wenn es am schönsten ist», sagte die Leiterin der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm, Jana Brandt, einer Mitteilung vom Samstag zufolge. Nach 260 Episoden sei es Zeit für Neues. «So viel sei verraten: Wir setzen auch zukünftig am Dienstagabend auf Unterhaltung für die ganze Familie», hieß es weiter, ohne dass Einzelheiten dazu genannt wurden. «Um Himmels Willen» lief seit Januar 2002 am Dienstagabend im Ersten. Von Anfang an dabei war Fritz Wepper (79) in der Rolle des Wolfgang Wöller, Bürgermeister des fiktiven Städtchens Kaltenthal. Im Frühjahr 2021 soll die 20. und dann letzte Staffel laufen.


Tim Raue: Insolvenzen werden rieseln wie Nadeln vom Weihnachtsbaum

BERLIN: Der Berliner Spitzenkoch Tim Raue (46) rechnet mit schweren Folgen der verlängerten Corona-Zwangspause. «Dass die Regierung uns Hilfsmaßnahmen ankündigt, klingt gut, aber was wir bekommen werden, wird dem Gewinn der Vorjahre nicht annähernd nahe kommen», sagte Raue der Deutschen Presse-Agentur. «Verluste und Insolvenzen werden im Januar so reichlich rieseln wie die trockenen Nadeln vom Weihnachtsbaum.» Als Unternehmer sei die Lage enorm belastend. «Täglich um die Existenz zu kämpfen, ist große Scheiße.» Mit Blick auf eine mögliche Wiederöffnung sagte Raue: «Wir versuchen so flexibel wie möglich zu handeln, und wenn man es uns erlaubt, werden wir umgehend auf den Restaurantbetrieb zurückstellen.»


Sängerin Ina Müller hält getrennte Wohnungen für komfortabel

BAD VILBEL: Home-Office stellt nach Ansicht von Moderatorin und Sängerin Ina Müller («Inas Nacht») Beziehungen oftmals auf eine harte Belastungsprobe. Permanent zusammen zu sein, sei «keine sexy Situation», sagte die 55-Jährige dem privaten Rundfunksender Hit Radio FFH in Bad Vilbel. Getrennte Wohnungen seien deutlich besser und komfortabler. Diesen Komfort gönnt sie sich nach eigener Darstellung mit ihrem Lebensgefährten, dem Sänger Johannes Oerding (38). «Wir sind in der gleichen Stadt. Wir treffen uns zum Spazierengehen, danach können wir zusammen zu einem nach Hause gehen, wir können aber auch jeder in die eigene Wohnung», sagte sie.


Schlagersängerin Hofmann: «Sind ins Energiefässchen gefallen»

RAVENSBURG: Schlagersängerin Alexandra Hofmann (46) hat mit Schwester Anita trotz Corona zwei Alben veröffentlicht. «Ja, wo sollen wir denn hin mit unserer Energie? Wir sitzen zu Hause und sind ins Energiefässchen gefallen, wir sind ohnehin energiegeladener als andere Künstler», sagte sie der «Schwäbischen Zeitung» (Samstag). «Ein Album ist derzeit der einzige Weg, wie man bei den Fans zu Hause sein kann.» Die Alben seien auch im Lockdown unter sehr erschwerten Bedingungen entstanden. Beispielsweise lebe ein Produzent in Dänemark. «Hotels hatten zu, es war einfach schwierig», so Hofmann. «Deshalb auch der Titel «Wilde Zeiten».»


Kabarettist Barwasser: Wir alle brauchen Kultur (Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

MÜNCHEN: Der als Erwin Pelzig bekannte Kabarettist Frank-Markus Barwasser (60) hat in der Corona-Krise die ernste Lage für Kulturschaffende betont. «Künstler auf der Bühne waren die Ersten, die es traf, und sie werden die Letzten sein, für die sich wieder so etwas wie Normalität einstellen wird», sagte der Unterfranke der «Main-Post» (Samstag). Von ihren Auftritten sei zudem eine beeindruckende Zahl weiterer Jobs abhängig - etwa von Technikern, Veranstaltern oder in der Gastronomie. «Das wurde von der Politik total unterschätzt und ich bin mir nicht sicher, ob das inzwischen wirklich kapiert worden ist», sagte Barwasser. «Davon abgesehen geht es um Kultur, die wir alle brauchen und jetzt so sehr vermissen.»


Berichte: Kardashian besuchte zum Tode Verurteilten

OKLAHOMA CITY: Mit einem Besuch bei dem zum Tode Verurteilten US-Amerikaner Julius Jones hat TV-Star Kim Kardashian (40) Berichten zufolge die Kampagne von dessen Angehörigen unterstützt. Kardashian, die sich schon länger für eine Justizreform einsetzt, traf Jones einem lokalen Ableger des Senders ABC zufolge bereits vergangenen Montag im Todestrakt im US-Bundesstaat Oklahoma. Der Mann war vor über 20 Jahren für die Tötung eines Geschäftsmanns verurteilt worden und beteuert bis heute seine Unschuld. Das Promi-Portal «TMZ» berichtete am Samstag, Kardashians Besuch habe bereits einigen Einfluss gezeigt: Die Internetseite für Jones habe ihre Zugriffsdaten verzehnfacht, auch erreichten die Organisatoren und den zuständigen Ausschuss zur Begnadigung von Verurteilten «Tausende E-Mails». Zuletzt hatte bereits eine Dokumentation die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Jones' Fall gelenkt.


Abiturient mit Faible für Satire macht Praktikum bei Böhmermann

PREROW: Der ZDF-Satiriker Jan Böhmermann macht sein Versprechen vom Sommer wahr: Der für eine satirische Stegreif-Rede bekanntgewordene Abiturient Fiete Korn aus Prerow absolviert im Dezember ein Praktikum bei ihm in Köln-Ehrenfeld. Er freue sich sehr darauf, sagte der 18-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das zweiwöchige Redaktionspraktikum beginne am 7. Dezember. Es sei ihm schon in Aussicht gestellt worden, es möglicherweise zu verlängern. Korn hatte auf dem Abiball seiner Schule in Prerow auf dem Darß in einer zweiminütigen Stegreif-Ansprache die Art und Weise kritisiert, wie die Schulleitung mit den Schülern umgehe. Die Rede hatte ein Mitschüler gefilmt und über die sozialen Netzwerke verbreitet. Fiete Korn erhielt nach dem Bekanntwerden des Videos ein Praktikumsangebot von ZDF-Satiriker Böhmermann.

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