Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Samstag

Foto: Pixabay
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NEW YORK: Der US-Musiker Jerry Jeff Walker, der vor allem mit dem Song «Mr.

Bojangles» bekannt wurde, ist tot. Walker sei im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, sagte sein Sprecher dem «Rolling Stone». Der 1942 im US-Bundesstaat New York als Ronald Clyde Crosby geborene Musiker war nach der Schule als Straßenmusiker durchs Land gezogen und schließlich in Texas gelandet. In den 60er Jahren schrieb er den Song «Mr. Bojangles», den danach auch zahlreiche ander Künstler wie Sammy Davis Jr. und Bob Dylan sangen. Walker war verheiratet und hatte zwei Kinder.


Kiews Rathauschef Klitschko mit Corona-Infektion vor Wahl isoliert

KIEW: In der Ukraine hat sich Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko vor seiner möglichen Wiederwahl als Bürgermeister in der Hauptstadt Kiew mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte der 49-Jährige am Samstagabend in mehreren sozialen Netzwerken mit. «Freunde! Das Coronavirus hat im unpassendsten Moment zugeschlagen», meinte er mit Blick auf den Wahlsonntag. «Ich fühle mich gut.» Er habe zwar versucht, sich zu schützen, aber die Arbeit als Bürgermeister in Pandemie-Zeiten bedeute auch ein ständiges Risiko. Er sei regelmäßig getestet worden und werde nun aus der Selbstisolation weiter arbeiten, teilte Klitschko mit.

In der Ukraine stiegen die Corona-Infektionszahlen ähnlich wie in anderen Ländern Europas zuletzt stark an. Am Samstag wurden mehr als 7000 neue Fälle binnen 24 Stunden gemeldet, darunter rund 560 in der Hauptstadt. Offiziell sind mehr als 330.000 Infektionen registriert worden. Mehr als 6200 Menschen starben seit März mit dem Virus.

In der ukrainischen Hauptstadt mit ihren rund drei Millionen Einwohnern kandidieren neben Klitschko 19 Mitbewerber um das Bürgermeisteramt an. Vor fünf Jahren gewann er erst in der zweiten Runde mit mehr als 64 Prozent der Stimmen. Im restlichen Land sind ebenfalls Kommunalwahlen angesetzt. Rund 28,6 Millionen Ukrainer sind aufgerufen, neue Bürgermeister und Abgeordnete regionaler und örtlicher Parlamente zu bestimmen. Die Abstimmung wird wegen massiv steigender Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus unter strengen Hygienevorschriften organisiert.


Geiger David Garrett: Wir Künstler müssen den Experten vertrauen

AUGSBURG: Der Musiker David Garrett (40) verlässt sich trotz der massiven Beeinträchtigungen für Künstler wie ihn selbst auf die Expertise von Virologen und Politikern. «Für Nichtwissenschaftler wie mich ist es schwierig, sich eine neutrale Meinung darüber zu bilden, ob die Einschränkungen richtig sind», sagte der Star-Geiger der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag). «Ich vertraue den Menschen, die das beruflich machen, und halte mich an die Vorgaben.»

Garrett sagte, obwohl er in New York eine Wohnung habe und in der Metropole die Familie seines Bruders lebe, sei er seit Ausbruch der Pandemie nicht in den USA gewesen. «Meine einzigen Auslandsreisen seitdem gingen nach Holland ins Studio, und im Sommer war ich für zwei Wochen mit meiner Mutter auf Mallorca.» Seit einem Auftritt im Januar in Abu Dhabi habe er kein Konzert mehr gegeben.

Sein neues Album «Alive» (also: «lebendig») solle die Hörer in der Corona-Krise aufmuntern. «Musik ist für mich etwas, das Spaß macht. Man kann sie in Gemeinschaft genießen, aber eben auch alleine», sagte Garrett. «Ich will mit meinen Stücken so ein bisschen Lebensfreude für den Moment schaffen. Das gilt immer, aber in dieser für viele von uns sehr schwierigen und schwermütigen Situation gilt es erst recht.»


Musiker Samu Haber hat Corona - «Voice»-Dreharbeiten ohne ihn

BERLIN: Der finnische Musiker Samu Haber (44) ist positiv auf Corona getestet worden. Er habe vor dem Auftritt in einer finnischen Fernsehshow einen Test machen müssen, der positiv ausgefallen sei. «Ich konnte es erst nicht glauben, weil ich keine Symptome habe und mich ganz normal fühle», schrieb Haber am späten Freitagabend auf Instagram. Der Frontmann der Band Sunrise Avenue («Hollywood Hills») hat sich in Quarantäne begeben und wartet «auf bessere Tage».

Haber, der mit seiner Biografie «Forever Yours» auf Platz eins der «Spiegel»-Bestsellerliste Sachbuch steht, ist derzeit als Coach bei der Castingshow «The Voice of Germany» zu sehen. Dort sitzt er auf einem Doppelstuhl mit Rea Garvey - und einer Plexiglasscheibe dawischen.

Am Freitag standen in Berlin Aufzeichnungen an. Nach Angaben von ProSiebenSat.1 habe sich die Produktionsfirma noch am selben Tag mit dem örtlichen Gesundheitsamt in Verbindung gesetzt. «Die aktuellen Dreharbeiten zur Show wurden am Abend mit der Genehmigung des Gesundheitsamts und unter strikter Einhaltung des ausgegebenen Maßnahmenkatalogs ohne Samu Haber abgeschlossen», teilte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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