Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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«Noch drei Männer, noch ein Baby»-Fortsetzung mit Zac Efron

LOS ANGELES: US-Schauspieler Zac Efron («Baywatch», «Greatest Showman») lässt sich auf eine Komödien-Fortsetzung ein, bei der es auf väterliche Gefühle ankommt. Der 32-Jährige soll bei dem geplanten Remake des 80er-Jahre-Hits «Noch drei Männer, noch ein Baby» mitmachen, der Tom Selleck, Steve Guttenberg und Ted Danson als New Yorker Junggesellen mit plötzlichen Vaterpflichten konfrontierte. Der Streaming-Service Disney+ stehe hinter dem Projekt, berichteten die US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Montag.

Der Original-Film unter der Regie von Leonard Nimoy basierte auf der französischen Vorlage «Drei Männer und ein Baby» (1985) von Coline Serreau. Selleck, Guttenberg und Danson wirkten auch in «Drei Männer und eine kleine Lady» (1990) mit. Über Efrons mögliche Co-Stars und die neue Story nach dem Drehbuch von Will Reichel («Hot Air») wurde zunächst nichts bekannt. Ein Regisseur werde noch gesucht, hieß es. Efron wurde als Teenager durch die Disney-Filmreihe «High School Musical» bekannt.


«Tron»-Reihe wird mit Jared Leto unter neuer Regie fortgesetzt

LOS ANGELES: Die Science-Fiction-Kultfilme «Tron» und «Tron: Legacy» könnten nach langer Wartezeit in neuer Besetzung fortgesetzt werden. Der australische Regisseur Garth Davis (45) soll für Disney an Bord sein, berichteten die Filmblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Montag. Davis wurde 2016 für sein sechsfach oscarnominiertes Spielfilmdebüt «Lion» gefeiert. Oscar-Preisträger Jared Leto (48, «Dallas Buyers Club», «Suicide Squad») ist an dem schon länger geplanten Projekt als Hauptdarsteller und Produzent an Bord.

In dem bahnbrechenden Originalfilm «Tron» von 1982 spielten Jeff Bridges und Bruce Boxleitner lange vor dem digitalen Zeitalter Programmierer in einer Cyber-Welt. In der Fortsetzung «Tron: Legacy» wirkte das Duo 2010 zusammen mit Garrett Hedlund und Olivia Wilde unter der Regie von Joseph Kosinski mit.


Arnold Schwarzenegger ist nun Großvater

LOS ANGELES: Schauspieler und Politiker Arnold Schwarzenegger (73) ist zum ersten Mal Großvater geworden. Seine Tochter Katherine (30) hat zusammen mit «Avengers»-Star Chris Pratt (41) ein Baby bekommen, bestätigte deren Bruder Patrick Schwarzenegger (26) der Webseite «Entertainment Tonight». Es gehe allen gut, sagte dieser demnach am Sonntag.

Die älteste Tochter Schwarzeneggers, eine Autorin, hatte Pratt im Juni 2019 geheiratet. Er hat bereits einen Sohn aus erster Ehe mit Schauspielerin Anna Faris (43, «Scary Movie»). Arnold Schwarzenegger hat fünf Kinder, vier davon mit seiner früheren Ehefrau Maria Shriver (64).


Schlechtes Geburtstagsgeschenk: Antonio Banderas mit Corona

MADRID: Der spanische Filmstar Antonio Banderas ist nach eigenen Worten positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste seinen 60. Geburtstag am Montag in häuslicher Quarantäne feiern. «Ich möchte hinzufügen, dass ich mich relativ gut fühle und nur etwas abgespannter als normal bin», schrieb er auf Twitter. Er sei zuversichtlich, dass es ihm bald wider besser gehe. «Ich werde die Isolation nutzen, um zu lesen, zu schreiben und Pläne zu machen», fügte Banderas hinzu. Nach jüngsten Informationen pendelt der Schauspieler zurzeit zwischen seinen Wohnsitzen in Málaga und Marbeilla im tiefen Süden Spaniens.

Banderas ist einer der größten europäischen Hollywood-Stars. Berühmt wurde er als Leinwand-Latin-Lover aus Andalusien (Zorro) und in Filmen des Regisseurs Pedro Almodóvar. Vor dreieinhalb Jahren erlitt er in seinem Haus in der südenglischen Grafschaft Surrey unweit von London jedoch einen Herzinfarkt, der sein Leben total veränderte. Inzwischen widmet sich Banderas vor allem dem - wie er sagt - «Projekt meines Lebens». Im November eröffnete er in seiner Geburtsstadt Málaga das von ihm gestiftete Teatro del Soho.


Zsolnay-Verlag und Kabarettistin Eckhart lehnen neue Einladung ab

WIEN/HAMBURG: Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart und der Zsolnay-Verlag haben die erneute Einladung zum Literaturfestival Harbourfront abgelehnt. Bei allem Verständnis für den Vorstoß des Festivals - nun sei es zu spät, sagte Zsolnay-Verlagsleiter Herbert Ohrlinger am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Wien. «Aufgabe eines Verlags ist auch, seine Autoren und Autorinnen zu schützen.» Das Hin und Her der vergangenen Wochen sei an der 27-Jährigen nicht spurlos vorbeigegangen. «Sie steht unter enormem Druck», sagte Ohrlinger.

Eckhart sollte als eine von acht Kandidatinnen und Kandidaten für den Klaus-Michael-Kühne-Preis, der für den besten Debütroman vergeben wird, am 14. September im Hamburger Nochtspeicher auftreten. Am 17. August erscheint bei Zsolnay Eckharts Debütroman «Omama».

Nachdem der Betreiber des Veranstaltungsortes Sicherheitsbedenken im Falle eines Auftritts Eckharts formuliert hatte, hatte das Festivalteam sie ausgeladen. Sie wurde wieder eingeladen, nachdem die vier Lesungen im Wettbewerb nun nicht mehr wie geplant im Nochtspeicher, sondern an einem anderen Ort stattfinden sollen. Kritiker werfen der Kabarettistin vor, rassistische und antisemitische Klischees zu bedienen.


«Game of Thrones»-Star Wlaschiha züchtet Tomaten auf seinem Balkon

BERLIN: Der deutsche «Game of Thrones»-Schauspieler Tom Wlaschiha hat in der drehfreien Zeit während der Corona-Krise gärtnerische Fähigkeiten entwickelt. «Ich habe in Rankgitter investiert und große Blumentöpfe», sagte der 47-Jährige im Podcast «TOMorrow». Er habe seinen Balkon dicht bepflanzt und Tage damit verbracht, Tomaten zu züchten. «Klingt ein bisschen spießig, aber ich finde es gut.» Eigentlich stünde Wlaschiha momentan für die US-amerikanische Mysteryserie «Stranger Things» vor der Kamera. Wegen der Corona-Pandemie seien die Dreharbeiten jedoch ausgesetzt.


Neue Hauptdarstellerinnen bei den «Roten Rosen»

LÜNEBURG: In der kommenden Staffel der ARD-Serie «Rote Rosen» wird es erstmals zwei Hauptdarstellerinnen geben. Jana Hora-Goosmann (52) und Judith Sehrbrock (47) lösen Claudia Schmutzler (53) ab. Das teilte ein Sprecher der ARD am Montag mit. Alle 200 Folgen wechselt die Hauptdarstellerin der Telenovela, die in Lüneburg gedreht wird. Im Mittelpunkt der 18. Staffel stehen damit zwei serienerprobte Schauspielerinnen, beide haben unter anderem «Tatort»-Erfahrung. Hora-Goosmann wird in den «Roten Rosen» als Mona Herzberg nach Lüneburg ziehen und dort die von Sehrbrock gespielte Tatjana Petrenko kennenlernen. Es entwickelt sich eine Freundschaft, doch was die beiden Frauen dabei nicht wissen: Auch ein Geheimnis verbindet sie, ein Doppelleben fliegt auf.


Schlagerstar Beatrice Egli kann auch jodeln

ZÜRICH: Schlagerstar Beatrice Egli (32) startet am 14. August mit dem neuen Album «Bunt» im 80er-Jahre-Sound durch. Aber die Schweizerin, die 2013 den Wettbewerb «Deutschland sucht den Superstar» gewonnen hatte, kann auch jodeln. Auf dem Album ist das nicht zu hören - «aber wer weiß, was noch kommt», sagt die Sängerin der Deutschen Presse-Agentur. «Ich kann ein bisschen jodeln, das kommt automatisch, wenn man in so einer Familie wie meiner aufwächst», sagt sie. «Aber es gibt definitiv Leute, die es besser können.»


Statt Südafrika: Gaby Hauptmann bleibt zu Corona-Zeiten am Bodensee

ALLENSBACH: Die Corona-Pandemie wirbelt auch die Urlaubspläne von Gaby Hauptmann (63) durcheinander. Statt wie seit vielen Jahren zu einer Pferdesafari nach Südafrika zu reisen, verbringt die Bestseller-Autorin den Sommer dieses Mal zu Hause. «Aber im August mag ich ja sowieso nicht vom Bodensee weg... hier ist es einfach traumhaft, da tut mir Corona keinen Abbruch», sagte Hauptmann. Zwar hätten das jetzt auch viele Fernreisende entdeckt. «Aber auch das kann mich nicht schocken.» Sie finde immer ein Plätzchen, zum Beispiel auf ihrem Balkon.


Pietro Lombardi nicht mehr in «DSDS»-Jury

BERLIN: Sänger Pietro Lombardi sitzt nicht mehr länger in der Jury der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». Der 28-Jährige schrieb am Montag auf Instagram: «Ich wünsche euch viel Spaß bei der neuen Staffel. Viel Spaß an die neue Jury und an jeden Kandidaten. (...) Danke an meine Fans, die immer an mich glauben. Es werden neue Sachen kommen.» Auch Choreographie-Expertin Oana Nechiti (32) wird ihren Stuhl räumen. «Es wird neben Dieter Bohlen eine komplett neue Jury geben», teilte eine RTL-Sprecherin in Köln auf Anfrage mit. «Die Juroren werden wir in den nächsten Tagen bekanntgeben.» Dieter Bohlen werde Chefjuror bleiben. Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung am Montag online über die Veränderung berichtet.


Jaecki Schwarz: Meine Karriere als Schauspieler ist wohl vorbei

BERLIN: Der Schauspieler Jaecki Schwarz («Polizeiruf 110») erhofft sich von der Zukunft keine großen Rollen mehr. «Ich habe keine Ambitionen mehr, eine dritte Karriere im hohen Alter zu starten. Meine Schauspiel-Laufbahn halte ich für beendet. Und nach Hollywood muss ich nicht mehr», sagte der 74-Jährige der «Bild»-Zeitung (Montag). «In den letzten Jahren hat sich nichts für mich ereignet. Und das wird wohl auch so bleiben. Irgendwann muss Schluss sein. Mir reicht das. Ich habe genug gearbeitet.» Seit Ende der 60er Jahre ist der Berliner im Geschäft. Seine wohl bekannteste Rolle ist der Hauptkommissar Herbert Schmücke - von 1996 bis 2013 spielte Schwarz den TV-Ermittler im Krimiklassiker «Polizeiruf 110» im Ersten.


Britische Leser wählen Sean Connery zum besten James-Bond-Darsteller

LONDON: Der schottische Schauspieler Sean Connery (89) ist von britischen Lesern der Film- und Fernsehzeitschrift «Radio Times» zum besten James-Bond-Darsteller aller Zeiten gewählt worden. An der Umfrage, die wie ein Turnier mit mehreren Runden konzipiert war, hatten 14.000 Menschen teilgenommen. Am Montag wurde das Ergebnis bekannt gegeben. In der ersten Runde setzte sich Connery («Goldfinger») knapp gegen den Engländer und aktuellen 007 Daniel Craig («Skyfall») durch. Lässig hingegen schaffte es der gebürtige Ire Pierce Brosnan («GoldenEye») in die zweite Runde gegen den Australier George Lazenby («Im Geheimdienst Ihrer Majestät»). Der 2017 verstorbene Engländer Roger Moore («Octopussy») flog überraschend gegen den in Wales geborenen Timothy Dalton («Der Hauch des Todes») raus. Im Finale setzte sich Connery dann mit 44 Prozent der Stimmen gegen Dalton (32 Prozent) und Brosnan (23 Prozent) durch.

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