Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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Kein Erfolg für Johnny Depps Einspruch gegen gerichtliche Niederlage

LONDON: Der Londoner High Court hat den Einspruch des Hollywood-Stars Johnny Depp gegen seine Niederlage im Streit mit der Boulevardzeitung «Sun» abgelehnt. «Ich sehe in der Begründung des Einspruchs keine ernsthaften Aussichten auf Erfolg», sagte der zuständige Richter am Mittwoch den Berichten britischer Medien zufolge. Bis zum 7. Dezember kann Depp jedoch noch einen weiteren Versuch beim Berufungsgericht machen. Der 57 Jahre alte Schauspieler solle außerdem bereits eine erste Summe von 628.000 Pfund an Rechtskosten an die «Sun» zahlen, hieß es vom Gericht.

Depp hatte gegen den Verlag wegen eines Artikels geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine Ex-Frau Amber Heard (34) körperlich misshandelt. Der High Court in London hatte die Klage Depps gegen die «Sun» Anfang November jedoch abgewiesen. Die Mehrheit der in der Zeitung erwähnten Vorwürfe habe sich als wahr erwiesen, schrieben die Richter in ihrem Urteil. Depps Anwältin hatte nach dem Urteil kritisiert, das Gericht habe sich ausschließlich auf die Aussagen von Depps Ex-Frau Amber Heard verlassen und Gegenbeweise von Polizei, Medizinern und anderen Zeugen ignoriert.

Der Promi-Prozess hatte im Sommer weltweite Aufmerksamkeit erregt. Wochenlang zeichneten Depp («Fluch der Karibik») und seine 23 Jahre jüngere Ex-Ehefrau («Zombieland») das Bild einer zutiefst zerstörerischen Beziehung.


Sarah Lombardi hofft, dass die Fans ihr verzeihen

KÖLN: Sängerin Sarah Lombardi (28) hofft nach ihrem Sieg in der ProSieben-Show «The Masked Singer» auf ein wohlwollendes Urteil ihrer Fans. Der Grund: Um in der Musikrätsel-Sendung nicht enttarnt zu werden, hatte sie einige Geheimniskrämerei betreiben müssen. «Es war schon recht schwierig, weil bereits in der ersten Sendung mein Name genannt wurde. Ich bin ja auch sehr aktiv auf Social Media. Ich musste Storys vorproduzieren und so veröffentlichen, dass es zeitlich passt», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Normalerweise geht sie sehr offen mit ihren Followern auf Instagram um. «Ich hoffe, dass mir meine Fans verzeihen, dass ich diesmal nicht ganz offen sein konnte.»

Lombardi hatte die dritte Staffel der Show gewonnen. Verkleidet war sie dabei als Skelett. Dass Promis ihre wahre Identität verschleiern, ist Teil des Konzepts. Bei Lombardi ging die Vertuschung so weit, dass sie mit ihrem Mikro trickste. «Ich habe das Mikro bewusst in der falschen Hand gehalten. Normalerweise halte ich es rechts, für «The Masked Singer» habe ich mich auf links umgewöhnt», erklärte sie. «Ich wollte die Leute ein wenig verwirren. Der Trick war allerdings, dass ich im Endeffekt gar nicht über das Handmikro, sondern in ein Headset gesungen habe.»


Schottischer Kilt-Träger beklagt sexistisches Verhalten von Frauen

EDINBURGH: Einer der bekanntesten Dudelsackspieler in Großbritannien hat sich über sexistisches Verhalten von Frauen beschwert. Regelmäßig fotografierten ihn Frauen unter dem Kilt, berichtete Willie Armstrong am Mittwoch in einem BBC-Interview. Seit seiner Kindheit erlebe er dieses unangemessene Verhalten. «Das ist nicht akzeptabel», sagte der Musiker der Band Red Hot Chilli Piper.

Im Grunde ginge es immer um die Frage, ob er unter dem Kilt Unterwäsche trage oder nicht. Ein solches Benehmen würden Frauen sich auch nicht gefallen lassen, sagte Armstrong. Das Fotografieren unter Röcken und Kleidern steht in Schottland seit elf Jahren unter Strafe. Die traditionellen Schottenröcke der Männer gehen etwa bis zum Knie.


Wegen Kritik an Orban: Ungarns Regierung hadert mit George Clooney

BUDAPEST: Hollywoodstar George Clooney (59) hat sich mit einer kritischen Bemerkung über den stramm rechten Ministerpräsidenten Viktor Orban in Ungarn Kritik zugezogen. Außenminister Peter Szijjarto erklärte in einem Facebook-Video am Dienstagabend: «Offensichtlich mögen wir George Clooney als Schauspieler sehr, (...) doch es zeigt sich, dass seine historischen und politischen Kenntnisse begrenzt sind.»

Die ministerielle Schelte ausgelöst hatte ein Interview Clooneys mit dem Magazin «GQ», in dem er über seinen neuen Film «The Midnight Sky» sprach. Darin bemühte sich der amerikanische Filmschauspieler, die Atmosphäre des im Jahr 2049 spielenden Science-Fiction-Films zu beschreiben. «Wir waren noch nicht mitten in der (Corona-)Pandemie», sagte er, «aber da waren schon all die anderen Elemente des Hasses und der Wut da, wie wir sie alle irgendwie in diesem Augenblick der Geschichte erleben. Man braucht nur zu (Jair) Bolsonaro in Brasilien gehen oder zu Orban in Ungarn.»

Kritiker werfen dem ungarischen Regierungschef immer wieder vor, die Demokratie in seinem Land abzubauen und Grundrechte wie Medien- und Wissenschaftsfreiheit einzuschränken. Menschenrechtler beklagen außerdem, dass Orban häufig aus Hasskampagnen gegen Flüchtlinge oder zuletzt gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle politisches Kapital zu schlagen trachtet.

Clooney engagiert sich wiederum als Künstler auch politisch. Seine Ehefrau Amal, eine Menschenrechtsanwältin, erhielt letzte Woche den Press Freedom Award des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ).


Ex-Boxer Axel Schulz zu Comeback-Kampf: «Ich kann Tyson verstehen»

LOS ANGELES: Am Samstag boxt der 54 Jahre alte Mike Tyson bei seinem Comeback gegen den 51 Jahre alten Roy Jones junior - für den 52 Jahre alten Axel Schulz ist das bei aller Liebe zum Sport aber kein Grund, selbst noch mal in den Ring klettern zu wollen. «Auf keinen Fall. Ich habe mein Comeback schon hinter mir. Aber ich kann Tyson verstehen», sagte der ehemalige Schwergewichtler der Deutschen Presse-Agentur. «Wir Ex-Sportler sind ja immer noch aktiv. Und ich kann von mir sagen, dass es mir immer noch am meisten Spaß macht, auf den Sandsack draufzuhauen.» Tyson und Jones junior treffen am Samstag in Los Angeles bei einem Show-Kampf aufeinander. Beide waren Weltmeister und zählen zu den besten Boxern der Geschichte.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Trump begnadigt Truthähne am Weißen Haus

WASHINGTON: US-Präsident Donald Trump (74) hat bei der traditionellen Zeremonie kurz vor dem Thanksgiving-Fest zwei Truthähne vor dem Tod bewahrt. Im Garten des Weißen Hauses sprach er am Dienstag dem Truthahn «Corn» (Mais) die offizielle Begnadigung aus. Zusammen mit «Cob» (Kolben) wird «Corn» künftig an der Universität von Iowa leben. Das Weiße Haus hatte davor wieder online darüber abstimmen lassen, welcher der zwei Truthähne der nationale Thanksgiving-Truthahn werden sollte.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Beyoncé dominiert Grammy-Nominierungen

LOS ANGELES: Die US-Sängerin Beyoncé geht mit den meisten Siegeschancen in die kommende Grammy-Verleihung. Die 39-Jährige sammelte bei der Verkündung der Nominierungen am Dienstag neun Preischancen in acht Kategorien ein. Unter anderem wurde ihr Song «Black Parade» sowohl in der Kategorie «Aufnahme des Jahres» als auch als «Song des Jahres» nominiert. Ebenfalls mehrere Nominierungen erhielten unter anderem Taylor Swift, Dua Lipa, Roddy Ricch, Billie Eilish, Megan Thee Stallion und DaBaby.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

US-Sängerin Perri trauert nach Totgeburt ihrer Tochter

BERLIN: Die US-amerikanische Sängerin Christina Perri («Jar of Hearts») hat ihre Tochter verloren. Wie die 34-Jährige am Mittwoch auf Instagram mitteilte, kam das Kind tot zur Welt. «Letzte Nacht haben wir unser kleines Mädchen verloren. Sie wurde still geboren, nachdem sie so hart gekämpft hatte, es in unsere Welt zu schaffen», schrieb Perri. Auf dem dazugehörigen Foto halten zwei erwachsene Hände die kleine Hand des Mädchens. Erst im Januar hatte Perri in der elften Woche ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitten. Mitte Juni teilte sie auf Instagram mit, wieder schwanger zu sein. Die Sängerin und ihr Mann, TV-Star Paul Costabile, haben bereits eine gemeinsame Tochter.


Prozess gegen Rapper Fler unterbrochen - Angeklagter erkrankt

BERLIN: Der Prozess gegen den Rapper Fler vor einem Berliner Amtsgericht ist wegen Erkrankung des Musikers unterbrochen worden. Die Verteidigung des 38-Jährigen habe ein Attest vorgelegt, nach dem der Angeklagte derzeit verhandlungsunfähig sei, gab der Vorsitzende Richter am Mittwoch bekannt. Zur Vermeidung einer Aussetzung des Verfahrens solle ein weiterer Verhandlungsversuch am 27. November unternommen werden. Sollte Fler, bürgerlich Patrick Losensky, dann weiterhin wegen Erkrankung nicht erscheinen können, müsse das Verfahren ausgesetzt und neu begonnen werden. In dem Prozess am Amtsgericht Berlin-Tiergarten geht es um eine Reihe von Straftaten. Dem Berliner Rapper wird unter anderem Beleidigung, Sachbeschädigung, versuchte Nötigung und Fahren ohne Führerschein vorgeworfen.


Marie-Anne Raue: «Essen gehen ist schwierig für mich»

BERLIN: Gastronomin Marie-Anne Raue ist manchmal gestresst vom essen gehen. Wenn am Nebentisch Gäste übersehen werden, mache sie das automatisch nervös: «Ich bin ein sehr sensibler Mensch, der viel wahrnimmt. Mir fällt es sehr schwer, das auszublenden, wenn ich selbst essen gehe», erklärt die 45-jährige Berlinerin. Gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Tim Raue führt sie das gleichnamige Zwei-Sterne-Restaurant in Berlin-Kreuzberg. Entspannter sei sie hingegen, wenn jemand privat für sie kocht. Ihre Freunde seien zum Glück nicht eingeschüchtert davon, dass sie ein Zwei-Sterne-Restaurant besitze.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Mittwoch

Fritteuse oder Hochdruckreiniger? Weihnachten bei Kretschmer

HAMBURG: Romantische Weihnachtsüberraschung: Designer Guido Maria Kretschmer (55) hat von seinem Ehemann Frank Mutters mal einen Hochdruckreiniger zu Weihnachten bekommen - «weil er dachte, ich würde mich wahnsinnig darüber freuen». Das sagte der 55-Jährige im Interview der Zeitschrift «Gala» (Donnerstag). Im Nachhinein habe sich das Geschenk zwar tatsächlich als sehr nützlich erwiesen. «Aber eine Fritteuse wäre mir lieber gewesen», so der Moderator der Fernsehshow «Shopping Queen».


Elke Büdenbender ruft zum Weihnachtskarten-Schreiben auf

BERLIN: Deutschlands First Lady Elke Büdenbender (58) möchte die Tradition der Weihnachtskarte wiederbeleben. Sie ruft in einer Unicef-Aktion dazu auf, anderen Menschen mit handgeschriebenen Karten eine Freude zu machen - auch als Zeichen in der Corona-Zeit. «Gerade in diesem Jahr, in dem wir im alltäglichen Umgang so viel Abstand halten müssen, müssen wir zeigen, dass wir füreinander da sind», erklärte die Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch. Sie unterstützte damit als Unicef-Schirmherrin die jährliche Weihnachtskarten-Aktion des UN-Kinderhilfswerks. Auch Model Eva Padberg, die Moderatorin Johanna Klum sowie Carolin Niemczyk vom Duo Glasperlenspiel machten laut der Mitteilung bei der Unicef-Aktion mit.


Horst Lichter ist «Hutträger des Jahres»

KÖLN: Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter (58) ist «Hutträger des Jahres 2020». Er liebe neben alten Autos, Motorrädern, Antiquitäten, Essen und Trinken auch Hüte und Mützen, teilte die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte (GDH) am Mittwoch in Köln mit. So trage der in Nettesheim bei Köln geborene Lichter zum Beispiel gerne Fedoras und Panamas. «Es hat was von Stil, es hat was von Klasse. Es zieht einen Mann an - auch die Jungen», zitierte der Hutverband seinen Preisträger. «Ich bin froh, dass mein Sohn ebenso gerne Hut und Caps trägt», sagte Lichter demnach.


Sarah Lombardi gewinnt als Skelett mit Eis-Augen «Masked Singer»

KÖLN: Ein schaurig schöner Sieg: Sängerin Sarah Lombardi hat im Kostüm eines Skeletts die ProSieben-Show «The Masked Singer» gewonnen. Die 28-Jährige fuhr in der Nacht zu Mittwoch in der finalen Abstimmung die meisten Stimmen der Zuschauer ein. Anschließend legte sie ihre Maske ab - ein Knochengerippe mit Eis-Augen. «Als ich das erste Mal das Skelett-Kostüm anhatte, dachte ich: Die Leute haben doch Angst vor mir», verriet Lombardi. Umso glücklicher war sie über ihren Sieg. «Ich bin so unfassbar dankbar, dass ich hier auf dieser Bühne stehen durfte, dass ich zeigen durfte, was ich kann.» Die Sängerin ist die erste Frau, die die ProSieben-Show für sich entscheiden konnte.


Leute kompakt

Herzogin Meghan: Habe Fehlgeburt erlitten

LONDON: Herzogin Meghan (39) hat nach eigenen Angaben im vergangenen Juli eine Fehlgeburt erlitten. Sie habe das Ungeborene verloren, als sie ihrem einjährigen Sohn Archie die Windel gewechselt habe. «Ich fühlte einen starken Krampf», schrieb die Frau von Prinz Harry am Mittwoch in der «New York Times». Dann sei sie mit Archie in den Armen auf den Boden gefallen. «Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, dass ich mein zweites verliere.» Harry und Meghan hatten sich im Frühjahr vom Königshaus losgesagt. Sie leben - nach kurzen Zwischenstationen in Kanada und Los Angeles - zurzeit in einem großen Haus im kalifornischen Santa Barbara.


Bieber enttäuscht über Grammy-Nominierung: «Changes» ist doch R&B

BERLIN: Der kanadische Popstar Justin Bieber (26, «Sorry») hat sich enttäuscht über die stilistische Einordnung seiner jüngsten Grammy-Nominierungen geäußert. Der 26-Jährige war am Dienstag in vier Kategorien nominiert worden - dreimal davon unter Pop, auch mit dem Album «Changes». Aus Biebers Sicht ein Fehler: ««Changes» war und ist ein R&B-Album. Es ist seltsam, dass es nicht als solches anerkannt wird», hieß es in einer Stellungnahme des Sängers auf Instagram. Von den Akkorden über die Melodie bis zu zu Gesangsstil und Drums sei seine neue Platte «unbestreitbar und unverkennbar» ein R&B-Album. Sein Statement ergänzte Bieber mit den Worten: «Bitte versteht dies nicht als Undankbarkeit, es sind lediglich meine Gedanken. Nehmt sie an oder nicht.»


«Mit zweierlei Maß» - Peter Maffays Appell an die Kulturpolitik

MÜNCHEN: Deutschrock-Star Peter Maffay (71) sieht die Kulturbranche wegen der Corona-Krise in höchster Gefahr - und stellt den handelnden Politikern kein gutes Zeugnis aus. «Es wird hier mit zweierlei Maß gemessen», sagt der im bayerischen Tutzing am Starnberger See lebende Sänger und Gitarrist («Sonne in der Nacht»). Während Autoindustrie oder Lufthansa mit staatlichen Milliardenzuwendungen großzügig unterstützt würden, verhungere der Kulturbetrieb am langen Arm der Bürokratie. «Die Gelder, die in Aussicht gestellt werden, fließen viel zu langsam», sagte Maffay der Deutschen Presse-Agentur. «Es müsste alles viel schneller gehen, hier sind viele Existenzen bedroht.»


a-ha-Sänger Harket über Umwelt: «Wir müssen schnell handeln»

HANNOVER: Der Sänger der norwegischen Pop-Band a-ha, Morten Harket, fordert konsequenteren Umweltschutz. «Es gibt nicht mehr so viel Wohnraum für die Bewohner auf unserem Planeten. Wir müssen jetzt sehr schnell und konsequent handeln», sagte der 61-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND; Mittwoch). Ohne intakte Umwelt könnten die Menschen nicht überleben. «Das ist keine These, sondern etwas, das wir wissen. Wir sind ohne Zweifel in einer Zwangslage.» Der Sänger engagiert sich seit Jahren für den Umweltschutz.

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