Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay
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Muti vor leeren Rängen: Wiener Neujahrskonzert wohl ohne Publikum

WIEN: Das traditionsreiche Wiener Neujahrskonzert wird im kommenden Jahr aufgrund der Corona-Pandemie wohl ohne Zuhörer im goldenen Saal des Wiener Musikvereins stattfinden. «Also ich denke, es wird ein Neujahrskonzert geben, aber ich fürchte ohne Publikum», sagte Kulturminister und Vize-Kanzler Werner Kogler der «Tiroler Tageszeitung» (Samstag-Ausgabe). Die Wiener Philharmoniker hatten zuletzt betont, zur Not auch vor leeren Rängen zu spielen. Maestro Riccardo Muti (79) soll das Konzert am 1. Januar bereits zum sechsten Mal dirigieren.

Die rund 2000 Karten für das Neujahrskonzert aus dem prächtig geschmückten goldenen Saal sind heiß begehrt und hart umworben. Die Tickets kosten zwischen 35 und 1200 Euro. Die Live-Übertragung wird zusätzlich im Schnitt von rund 50 Millionen Zuschauern in über 90 Ländern verfolgt. In Deutschland ist das Konzert im ZDF zu sehen.

Für viele Menschen auf der ganzen Welt beginnt das neue Jahr erst mit dem traditionellen «Prosit Neujahr» der Wiener Philharmoniker. Die österreichische Musiker-Dynastie Strauß mit ihren heiteren und beschwingten Stücken dominiert das Programm.


Berliner Kultureinrichtungen bleiben bis mindestens Mitte Januar zu

BERLIN: Die Kultureinrichtungen in Berlin bleiben coronabedingt bis mindestens Mitte Januar geschlossen. Das kündigte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Freitag in Berlin an. Kultureinrichtungen sollten unter den ersten sein, die öffnen dürfen, wenn dies möglich sei, «so es die Infektionslage zulässt», sagte Lederer in einer Videobotschaft auf seinem Twitter-Account. «An diesem Punkt sind wir im Dezember definitiv noch nicht.»

Er habe am Freitag mit vielen Kultureinrichtungen gesprochen. «Wir teilen alle gemeinsam die Einschätzung, dass wir voraussichtlich bis mindestens Mitte Januar nicht in dieser Situation sein werden», sagte Lederer. «Ich glaube sogar, es wird noch etwas länger gehen», fügte er hinzu.


Sting und Zucchero singen gegen Corona-Frust

ROM: Gute Freunde halten gerade in tristen Zeiten zusammen: So jedenfalls sehen es die Musiker Sting (69/«Englishman in New York») und Zucchero (65/«Senza una Donna»). Der Brite und der Italiener haben ein zweisprachiges Lied aufgenommen, das «September» heißt. Sie seien seit 30 Jahren befreundet, erzählten sie der italienischen Zeitung «Corriere della Sera» vom Freitag. Ihr Video zum Lied ist seit dieser Woche im Netz. Der Song soll auf den nächsten Alben der Popstars jeweils drauf sein. «Das Lied wurde als Reaktion auf diese Pandemie geboren», erzählte Sting. «Wir dachten dabei noch, dass wir den September als den Moment betrachten, in dem alles enden würde, der Regen würde kommen, um alles wegzuspülen.»

Der Liedermacher Zucchero lebt im Norden der Toskana in Pontremoli, Ex-Police-Mitglied Sting besitzt in der Toskana einen Landsitz mit Weingut. Zucchero sagte, der Wunsch auf ein schnelles Ende der Corona-Krise sei zwar nicht in Erfüllung gegangen. Aber: «Ich hoffe, dass man nicht bis September 2021 warten muss.» Das Lied ist ein Zusatz auf seiner Neuedition des Albums «D.O.C.» (2019), die am 11. Dezember erscheint. Sting will es in einer Sammlung veröffentlichen, die auf 2021 verschoben wurde.


Rapper Fler erkrankt - Prozess im ersten Anlauf geplatzt

BERLIN: Der Prozess gegen den Rapper Fler ist im ersten Anlauf gescheitert. Weil der Angeklagte weiterhin erkrankt sei, habe das Amtsgericht Berlin-Tiergarten das Verfahren aussetzen müssen, teilte Gerichtssprecherin Lisa Jani am Freitag mit. Ein Termin für einen neuen Prozessstart stehe noch nicht fest. In dem Prozess geht es um eine Reihe von Straftaten. Dem 38-jährigen Fler, bürgerlich Patrick Losensky, werden unter anderem Beleidigung, Sachbeschädigung, versuchte Nötigung und Fahren ohne Führerschein vorgeworfen. Weil der Prozess nun nicht innerhalb der dreiwöchigen Unterbrechungsfrist fortgesetzt werden konnte, muss das Verfahren ausgesetzt und zu einem späteren Zeitpunkt neu aufgerollt werden.


Matthias Brandt lebt derzeit zurückgezogen - «Selbstverständlichkeit»

LÜNEBURG: Matthias Brandt (59), Schauspieler und Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt, führt nach eigenen Worten ein zurückgezogenes Leben in der Corona-Pandemie. «Ein Schauspieler, der nicht arbeitet, hat wenig Kontakte. Ich bin eher für mich und versuche mich an die Regeln zu halten. Das ist doch eine Selbstverständlichkeit», sagte Brandt der Deutschen Presse-Agentur. Menschen hätten schon andere Sachen überstanden als diese Krise. Ihn bedrückten die Kontakteinschränkungen in der Weihnachtszeit nicht besonders: «Die Situation ist Mist, aber wir müssen da durch. Es scheint ja mit der Impfung schneller voranzugehen, als wir noch vor ein paar Wochen dachten. Das ist doch eine Perspektive», betonte der auf Kriminalfälle spezialisierte Darsteller.


Popstar im Lockdown: Kylie Minogue vermisst ihre Familie

LONDON: Popstar Kylie Minogue («Can't Get You Out Of My Head») hat Heimweh. Die australische Sängerin, die in der britischen Hauptstadt London lebt, vermisst in Zeiten von Corona besonders ihre Verwandten. «Ich fühle mich so weit weg von meiner Familie in Australien», sagte Minogue der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin sowas von dankbar, wenn ich endlich wieder dorthin zurück kann.» Ansonsten gehe es ihr aber während des Lockdowns in ihrer Wahlheimat London «ziemlich gut», erzählte die 52-Jährige, die ihr aktuelles Album «Disco» zu Hause aufgenommen hat.


Popsängerin Marianne Rosenberg verschiebt Tournee auf 2022

BERLIN: Sängerin Marianne Rosenberg (65, «Er gehört zu mir») verschiebt ihre geplante Frühjahrstournee «Im Namen der Liebe» wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf 2022. Für eine völlig neue Tournee-Produktion bedürfe es einer detaillierten langfristigen Planung, die derzeit nicht möglich sei, teilte der Veranstalter Semmel Concerts am Freitag mit. Um allen Besuchern und Fans «eine planbare Perspektive und einen unbeschwerten Konzertbesuch zu gewährleisten», würden die Termine daher komplett in das Frühjahr 2022 verschoben. Tickets behalten demnach für den jeweiligen Ersatztermin ihre Gültigkeit.


Ikea-Erben bleiben reichste Familie in der Schweiz

GENF: Die Erben des schwedischen Ikea-Möbelkonzerns bleiben die reichsten Bewohner der Schweiz. Das geht aus der jährlichen Reichenliste hervor, die die Zeitschrift «Bilanz» am Freitag veröffentlicht hat. Der reichste Deutsche in der Schweiz stammt aus Hamburg. Mathias, Jonas und Peter Kamprad, die Söhne des 2018 verstorbenen Ikea-Gründers Ingvar Kamprad, führen die Liste mit zusammen etwa 55 Milliarden Franken (knapp 50,9 Mrd Euro) an. Es folgen die Erben des Pharmakonzerns Roche, die Familien Hoffmann und Oeri mit etwa 29 Milliarden Franken und der Franzosen Gérard Wertheimer, Miteigentümer des Modelabels Chanel, mit etwa 25 Milliarden Franken. Als reichster Deutscher in der Schweiz gilt Klaus-Michael Kühne, Mehrheitsaktionär des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel. Er soll beim Vermögen in diesem Jahr zwei Milliarden Franken zugelegt haben und wird jetzt auf 12,5 Milliarden Franken geschätzt.


Thunberg zu Black Friday: «Kauft kein Zeug, das ihr nicht braucht»

STOCKHOLM: Klimaaktivistin Greta Thunberg hat dazu aufgerufen, am umsatzstarken Einkaufstag Black Friday nicht unnütz einzukaufen. «Überkonsum zerstört die gegenwärtigen und künftigen Lebensbedingungen und den Planeten selbst», schrieb die 17-jährige Schwedin am Freitag im Zuge ihres Online-Klimaprotests auf Twitter und Instagram. «Kauft kein Zeug, das Ihr nicht braucht.» Am Black Friday locken Geschäfte und der Online-Handel Konsumenten in Deutschland und vielen anderen Staaten mit teils kräftigen Rabatten zum Shopping. Klimaschützer kritisieren, dass mit einem übermäßigen Konsum die Klimakrise befeuert wird, etwa durch bei der Produktion anfallende Treibhausgase und den Abbau von kostbaren Ressourcen der Erde.


Arnold Schwarzenegger spendet 500 Truthähne an Bedürftige

LOS ANGELES: Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger hat auch in diesem Jahr traditionsgemäß 500 Truthähne zu Thanksgiving an Bedürftige gespendet. «Dieses Jahr konnte ich nicht persönlich anwesend sein, um gemeinsam zu feiern, aber ich habe die Truthähne geschickt», schrieb der «Terminator»-Schauspieler (73) zu einem Video auf Facebook. Seit rund 20 Jahren besucht er nach eigenen Angaben das Gemeinschaftszentrum Hollenbeck Center in Los Angeles und verteilt dort Truthähne an Bedürftige. Wegen der Pandemie sei ein Vorbeischauen dort diesmal nicht möglich gewesen, so Schwarzenegger.


Courteney Cox stellt Truthahn-Tanz aus «Friends» nach

LOS ANGELES: Schauspielerin Courteney Cox hat ihren berühmten Truthahn-Tanz aus der US-Kultserie «Friends» zu Thanksgiving nachgestellt. «Da ich das Symbol für Thanksgiving bin, bitte sehr. Ich hoffe, es macht euch glücklich», sagte Cox in einem Video auf Instagram. Im Anschluss tanzte sie einige Sekunden mit einem Truthahn auf dem Kopf, dem eine Sonnenbrille aufgesetzt wurde. Hintergrund der Aktion ist eine Szene aus der fünften «Friends»-Staffel. Darin tanzt Monica Gellar, die zehn Jahre lang von Cox gespielt wurde, mit einem Truthahn auf dem Kopf. Der Moment tauche in sozialen Netzwerken immer wieder zum Feiertag auf, beschwerte sich Cox scherzhaft.


Jude Law: Schon bei «Contagion»-Dreh 2011 vor Pandemie gewarnt

BERLIN: Von der Fiktion zur Wirklichkeit: Der britische Schauspieler Jude Law (47) wurde 2011 beim Dreh des Seuchen-Thrillers «Contagion» von Experten gewarnt, dass eine Pandemie auch in der Realität kommen werde. «Die großen Wissenschaftler am Set (...) wussten, was sie zu erwarten hatten. Und sie alle sagten uns, dass dies geschehen würde - und es war eher eine Frage des Wann als des Ob», erzählte Law dem Magazin «GQ» über die Zusammenarbeit mit Forschern beim Filmdreh. «Als das Jahr 2020 begann und wir davon hörten, was zunächst in China geschah, was sich schnell auf der ganzen Welt abzeichnete, läuteten die Alarmglocken», sagte Law. Deswegen sei er dann aber über den Ausbruch der Corona-Pandemie nicht sonderlich überrascht gewesen.


«Friends»-Star Perry verlobt sich - «mit der großartigsten Frau»

LOS ANGELES: «Friends»-Star Matthew Perry (51) meint, dass er mit seiner Partnerin Molly Hurwitz (29) die Richtige gefunden hat.

«Ich habe mich entschlossen, mich zu verloben», sagt er dem US-Promi-Magazin «People». «Glücklicherweise war ich zu diesem Zeitpunkt mit der großartigsten Frau auf diesem Planeten zusammen.» Details zu Hochzeitsplänen gab Perry aber nicht bekannt. Das Paar ist seit 2018 liiert. Der Schauspieler wurde durch seine Rolle als Chandler Bing in der US-Kultserie «Friends» berühmt, die in den 90er Jahren entstand.


Popstar im Lockdown: Kylie Minogue vermisst ihre Familie

LONDON: Popstar Kylie Minogue («Can't Get You Out Of My Head») hat Heimweh. Die australische Sängerin, die in der britischen Hauptstadt London lebt, vermisst in Zeiten von Corona besonders ihre Verwandten. «Ich fühle mich so weit weg von meiner Familie in Australien», sagte Minogue der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin sowas von dankbar, wenn ich endlich wieder dorthin zurück kann.»

Ansonsten gehe es ihr aber während des Lockdowns in ihrer Wahlheimat London «ziemlich gut», erzählte die 52-Jährige, die ihr aktuelles Album «Disco» zu Hause aufgenommen hat. «Na klar, ich hatte auch meine Momente», räumte Minogue einen leichten Lockdown-Blues ein. «Auch wenn mir bewusst ist, dass ich mich glücklich und dankbar schätzen kann, dass ich weiter arbeiten konnte, dass ich nicht meinen Job verloren hab und dass ich auch keine Kinder zu Hause unterrichten musste.»

Die vergangenen Monate bezeichnete die Sängerin als «meine eigene Mini-Achterbahn der Gefühle». Das Leben habe sich für alle verändert, das bringe Ungewissheit und Angst mit sich. Sie selbst könne sich aber nicht zu sehr beklagen. «Man muss sich nur die Nachrichten anschauen und sehen, was einige Leute durchmachen müssen, die Unsicherheit, die Wut, die müssen einiges aushalten», betonte sie. «Da geht es mir in meiner kleinen Blase doch ganz gut, und dafür bin ich sehr dankbar.»


Japanische Kaiserfamilie sagt Neujahrsauftritt wegen Corona ab

TOKIO: Japans Kaiser Naruhito und seine Familie werden wegen der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen auf ihren traditionellen Neujahrsauftritt vor dem Volk verzichten. Wie das Haushofamt am Freitag bekanntgab, wolle man mit dieser Entscheidung eine Ausbreitung des Virus verhindern. Es ist das erste Mal seit 1990, dass der Neujahrsauftritt des Monarchen auf seinem Balkon ausfällt. Damals war die Trauer um den Tod von Kaiser Hirohito, den Großvater des heutigen Tenno, der Grund dafür gewesen. Bei dem normalerweise am 2. Januar stattfindenden Auftritt grüßen der Kaiser und Mitglieder seiner Familie hinter Glasscheiben des Chowa-Den-Palastes Zehntausende Untertanen zu Neujahr.


Vanessa Mai: Wir klappern an Weihnachten nicht alle ab

BERLIN: Schlagersängerin Vanessa Mai liebt traditionelle Weihnachten - ist aber in Sachen Familienbesuche nicht festgelegt. Gerade die Treffen mit der Familie seien nicht immer gleich, sagte die 28-Jährige der «Bild»-Zeitung. «Wir haben keinen speziellen Fahrplan und klappern dann auch nicht alle ab. Das machen viele Menschen doch auch nur, weil sie es müssen.» Bei der Dekoration experimentiert Mai, die in Backnang bei Stuttgart lebt, dagegen nicht: «Unsere Weihnachtsdeko steht immer am gleichen Platz. Wir kaufen den Baum immer am gleichen Ort und schmücken ihn auch mit denselben Kugeln.»

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