Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

Foto: Pixabay
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Lady Gaga kündigt Auftritt bei MTV Video Music Awards an

LOS ANGELES/NEW YORK: Lady Gaga (34) will bei der Verleihung der MTV Video Music Awards Ende August in New York auftreten. Sie habe zuhause von ihrem Album «Chromatica» geträumt und nun sei es endlich Zeit für den ersten Live-Auftritt, teilte die Sängerin am Donnerstag auf Twitter mit Verweis auf die Show am 30. August mit. Dazu postete sie ein kurzes Video von sich im rosa Bademantel mit einer riesigen Kopfschmuckmaske. Sie hatte ihr sechstes Album «Chromatica» Ende Mai mitten in der Corona-Pandemie veröffentlicht. Laut «People.com» stand Lady Gaga zuletzt 2013 bei den Video Music Awards auf der Bühne.

Bei der Gala sollen auch Künstler und Gruppen wie The Weeknd, Maluma, BTS und Doja Cat auftreten, hatte der Sender MTV kürzlich bekanntgegeben. Wegen der Corona-Pandemie wird die Preis-Verleihung im Freien statt in einer Halle stattfinden. Es sind mehrere Outdoor-Auftritte in verschiedenen Teilen von New York entweder ohne Live-Publikum oder nur mit begrenzten Zuschauerzahlen geplant. MTV will die von Schauspielerin Keke Palmer moderierte Show live ausstrahlen.

Lady Gaga und Ariana Grande gehen mit je neun Nominierungen als Top-Favoritinnen ins Rennen. Billie Eilish und The Weeknd haben je sechs Gewinnchancen. Alle vier Spitzenanwärter sind in der Top-Sparte «Video des Jahres» vertreten. Zudem konkurrieren dort Eminem, Future und Taylor Swift. Die MTV-Preise werden seit 1984 verliehen. Fans können online für ihre Favoriten stimmen.


«Spider-Man»-Star Tom Holland in Gruselrolle - erster Trailer

LOS ANGELES: «Spider-Man»-Star Tom Holland (24) nimmt es in seinem nächsten Film mit düsteren Mächten auf. Der Streamingdienst Netflix stimmte am Donnerstag mit dem ersten Trailer von «The Devil All The Time» auf den Thriller von Regisseur Antonio Campos ein. Vorlage ist der Roman «Das Handwerk des Teufels» des US-Schriftstellers Donald Ray Pollock. Holland spielt einen verwaisten jungen Mann im ländlichen Ohio der 1960er Jahre, der in einem Provinzkaff auf unheimliche Charaktere trifft, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.

Robert Pattinson spielt einen Priester, der finstere Rituale ausführt. Sebastian Stan ist ein korrupter Sheriff, Bill Skarsgård erscheint in Rückblicken als der Vater des Waisen, der nach dem Zweiten Weltkrieg psychisch gestört nach Hause kommt. Der Trailer beginnt mit einer Szene, in der Hollands Figur zum Geburtstag die Pistole seines toten Vaters als Geschenk erhält.

Als Darsteller sind auch Jason Clarke, Riley Keough, Mia Wasikowska und Haley Bennett an Bord. Netflix will das Gruseldrama am 16. September veröffentlichen.


Teenie-Idol Mike Singer zieht in «DSDS»-Jury ein

KÖLN: Popsänger Mike Singer zieht in die Jury der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» ein. Der 20-Jährige wird damit der jüngste Juror in der «DSDS»-Geschichte, wie der Sender am Donnerstag in Köln verkündete. «Trotz meines jungen Alters habe ich bereits sehr viele Erfahrungen in der Musikbranche, Social Media und in einer Castingshow sammeln können, die ich gerne weitergeben würde», erklärte Singer zu seiner Verpflichtung.

Der Offenburger mit russischen Wurzeln nahm schon 2013 im Fernsehen an der Castingshow «The Voice Kids» teil. Vor allem über die sozialen Netzwerke hat er früh ein Millionenpublikum erreicht. Bei Instagram folgen ihm mehr als eine Million Menschen. Mittlerweile hat er mehrere Alben veröffentlicht.

Singer wird einen der vakanten Plätze neben «DSDS»-Urgestein Dieter Bohlen (66) einnehmen. Vor einigen Tagen war bereits bekannt geworden, dass RTL - abgesehen von seinem Stamm-Juror - mit einer komplett neuen Jury in die nächste Staffel gehen wird. Nun sind noch zwei weitere Stellen zu besetzen. Die «Bild»-Zeitung hatte berichtet, dass sich ein Einstieg von Schlagersänger Michael Wendler (48) anbahne. Die Castingshow soll Anfang 2021 in die nächste Runde gehen.


Diana-Musical wegen Corona vor Broadway-Debüt auf Netflix

LOS ANGELES/NEW YORK: Das Musical «Diana» über das Leben von Prinzessin Diana wird vor seinem für 2021 geplanten Broadway-Debüt erst beim Streamingdienst Netflix erscheinen. Diesen ungewöhnlichen Schritt gaben die Show-Produzenten am Mittwoch bekannt. Das Musical sollte eigentlich im vorigen März im New Yorker Longacre Theater Premiere feiern, doch die Corona-Pandemie führte zum Aufschub. «Diana» soll nun erst ab kommendem Mai am Broadway aufgeführt werden. Für die geplante Netflix-Ausstrahlung soll die Aufführung mit den Broadway-Darstellern Jeanna de Waal als Diana und Roe Hartrampf als Prinz Charles ohne Publikum im Longacre Theater gefilmt werden.


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

Neue Horror-Rolle für Elisabeth Moss als «Mrs. March»

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Elisabeth Moss (38) lässt sich nach Horrorfilm-Hits wie «Die Unsichtbare», «Wir» und der dystopischen Serie «The Handmaid's Tale - Der Report der Magd» erneut auf eine Gruselrolle ein. In dem geplanten Thriller «Mrs. March» soll sie eine elegante New Yorkerin spielen, die völlig ausrastet. Der Grund: In dem neuen Bestseller-Buch ihres Mannes sieht sie sich als die abscheuliche Hauptfigur, die der Schriftsteller beschreibt. Moss ist auch als Produzentin an Bord, wie die Branchenblätter «Hollywood Reporter» und «Variety» am Mittwoch (Ortszeit) berichteten. Zudem wirkt die Produktionsfirma Blumhouse Pictures mit, die Franchises wie «Paranormal Activity», «Insidious» und die «The Purge»-Reihe ins Kino brachten.


Saskia Esken: Mein Mann war mein Teamleiter

MÜNCHEN: SPD-Chefin Saskia Esken (58) hat Erfahrung mit Liebe am Arbeitsplatz. Sie habe ihren Mann bei ihrem damaligen Arbeitgeber IBM kennengelernt - «er war mein Teamleiter», sagte Esken der Zeitschrift «Bunte». Inzwischen sind Esken und ihr Mann Roland seit fast 30 Jahren verheiratet, das Paar hat drei erwachsene Kinder. Seit 2013 unterstütze ihr Mann ihre politische Karriere, sagte Esken, die in Calw im Nordschwarzwald lebt. «Und er sieht mich mehr im Fernsehen als zu Hause.» Für ihre Kinder habe sie mit dem Rauchen aufgehört, erzählte Esken, «ich war bei 30 Gauloises am Tag». Auf die Frage, ob sie früher selbst gekifft habe, sagte die SPD-Chefin, die fordert, Cannabis zu legalisieren: «Natürlich - wie viele andere auch.»


Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

Jürgen Drews hat einmal mit seinen Eltern gekifft

BERLIN: Schlagerstar Jürgen Drews (75, «Ein Bett im Kornfeld») hat nach eigenen Worten in seiner Jugend aus Neugierde Marihuana geraucht. «Ich wollte es ausprobieren, um kein Außenseiter zu sein. Ich brauchte davon nur ein bisschen einzuatmen und jede positive Emotion verstärkte sich noch», zitiert die «Bild»-Zeitung aus den Memoiren («Es war alles am besten») des Sängers, die am Montag erscheinen sollen. Außerdem habe er auch einmal mit seinen Eltern gekifft. «Meine Eltern waren damals neugierig darauf, was diese Droge mit einem macht. Und zum anderen wollte mein Vater, dass ich das unter seiner Aufsicht mache», so Drews. Er sei stolz, dass er so offene Eltern gehabt habe. «Ansonsten sind Drogen seitdem kein Thema mehr für mich. Ich trinke ja nicht mal Alkohol.»


Scorpions-Sänger Klaus Meine trug schon vor Corona Maske

HANNOVER: Auf Händeschütteln verzichten, dafür Mund-Nasen-Schutz tragen: Für Scorpions-Sänger Klaus Meine (72) war so manche Hygieneregel, mit der Corona eingedämmt werden soll, schon vor der Pandemie geübte Praxis. «Ich habe schon lange vor Corona Masken getragen», sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). «Wenn wir lange Flüge Richtung Amerika gemacht haben zum Beispiel.» Denn wenn die Band aus Hannover («Wind of Change») dort auf Tour gehe, spiele sie 20 bis 30 Shows, und dann habe er sich auf der Reise nichts einfangen wollen.


Billie Eilish: «Tonnenweise Vorurteile» über Generation Smartphone

HAMBURG: Popsängerin Billie Eilish ist der wohl erfolgreichste Jungstar der Welt - doch auch wenn die 18-Jährige alles andere als ein klassisches Teenagerleben führt, ist sie mit den gängigen Vorurteilen ihrer Generation gegenüber vertraut. Im Rahmen einer Telekom-Kampagne wirbt sie daher um mehr Sympathien für junge Menschen und ihre Nutzung digitaler Technologien. «Es gibt tonnenweise Vorurteile, die meisten beziehen sich auf unser Online-Verhalten, wie unsere angebliche Besessenheit von sozialen Medien und von «Likes», was zu einem gewissen Grad sogar zutrifft», sagte Eilish im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Trotzdem seien digitale Technologien der zentrale Schlüssel, um die Welt zum Besseren zu verändern, so die fünffache Grammy-Gewinnerin. «Man kann mithilfe digitaler Technologien einfach so viel lernen. Es gibt so viele Themen, wie soziale Ungerechtigkeit oder das Klima, von denen ich vor der Zeit des Internets einfach keine Ahnung hatte», sagte die junge US-Amerikanerin.


Hilary Swank hat sich in Hollywood-Pause um ihren Vater gekümmert

LOS ANGELES: Die zweifache Oscar-Preisträgerin Hilary Swank (46) hat ihre Hollywood-Karriere für mehrere Jahre auf Eis gelegt, um sich um ihren Vater zu kümmern. Dieser bekam 2014 eine Lungentransplantation. «Es sollte ein Jahr sein, denn es dauert ein Jahr, um zu sehen, ob eine Organtransplantation erfolgreich ist», sagte die Schauspielerin in der September-Ausgabe des «Health»-Magazins. «Ich wurde die Gesundheitsanwältin meines Vaters. Aus einem Jahr wurden schnell zwei, und dann drei», sagte Swank weiter. «Es braucht viel Energie, Liebe und Erbauung, um sich in der Sache zurechtzufinden. Die Höhen und Tiefen sind so herausfordernd und können überwältigend sein», sagte sie über diese Zeit. Jetzt, mehr als fünf Jahre später, gehe es ihm gut.


Nach 30 Jahren: Dolly Parton kündigt neues Weihnachtsalbum an

LOS ANGELES: Country-Legende Dolly Parton (74, «Jolene») will erstmals seit 30 Jahren wieder ein neues Weihnachtsalbum veröffentlichen. Das berichtet das US-Branchenmagazin «Billboard». «Ich nenne es «A Holly Dolly Christmas», ich liebe den Song «A Holly Jolly Christmas» mit Burl Ives», zitiert das Blatt die Sängerin. Die Veröffentlichung sei für den 2. Oktober dieses Jahres geplant. Für das neue Album hat Parton dem Bericht zufolge mit einigen bekannten Musikern zusammengearbeitet. So seien Michael Bublé, Billy Ray Cyrus, Patentochter Miley Cyrus und Talkshow-Moderator Jimmy Fallon auf dem Weihnachtsalbum zu hören. Mit Fallon singt Parton den Weihnachtshit «All I Want for Christmas Is You» von Mariah Carey.


Reese Witherspoon wollte als Kind erste US-Präsidentin werden

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon (44) hat sich nach der Bekanntgabe der demokratischen Anwärterin auf den Vizepräsidenten-Posten an einen Kindheitswunsch erinnert. «In der dritten Klasse fragte uns unsere Lehrerin, was wir werden wollen, wenn wir erwachsen sind, ich hob meine Hand und sagte: «Ich möchte die erste weibliche Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden»», schrieb Witherspoon in einem Instagram-Post zu einem Foto von sich im Grundschulalter. Mit Blick darauf, dass Joe Biden Kamala Harris als Kandidatin für den Vizepräsidentenposten ausgewählten hat, schrieb Witherspoon: «Heute ist ein wahrhaft historischer Tag!» Mit Harris könnte erstmals eine schwarze Frau Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten werden.

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