Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Donnerstag

Foto: Pixabay
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TV-Kultserie «Knight Rider» soll verfilmt werden

LOS ANGELES: Die TV-Kultserie «Knight Rider» aus den 1980er Jahren soll auf die große Leinwand kommen. «Aquaman»-Regisseur James Wan soll bei der neuen Spielfilmversion als Produzent an Bord sein, wie die US-Branchenportale «Variety» und «Deadline.com» am Donnerstag berichteten. Der Videospiel-Autor TJ Fixman soll das Drehbuch liefern. Über Regie- und Rollenbesetzung wurde zunächst nichts bekannt.

«Knight Rider» mit Hauptdarsteller David Hasselhoff und seinem sprechenden, intelligenten Auto K.I.T.T. lief von 1982 bis 1986 beim US-Sender NBC. Der «Baywatch»-Star spielte den Verbrecherjäger Michael Knight, der von seinem Wunderauto, einem Pontiac Trans AM, unterstützt wurde.


«Captain Marvel»-Fortsetzung unter Regie von Neuling Nia DaCosta

LOS ANGELES: Für die Fortsetzung des Superheldinnen-Spektakels «Captain Marvel» ist eine junge, noch wenig bekannte Filmemacherin an Bord. US-Regisseurin Nia DaCosta (30) wird «Captain Marvel 2» für Marvel Studios inszenieren, wie die US-Branchenblätter «Hollywood Reporter» und «Variety» berichteten. Brie Larson («Kong: Skull Island») kehrt in der Rolle der ehemaligen Airforce-Pilotin Carol Danvers, die plötzlich Superkräfte entwickelt, zurück. Drehbuchautorin Megan McDonnell («WandaVision») ist neu an Bord.

DaCosta tritt die Nachfolge der Regie-Kollegen Anna Boden und Ryan Fleck an, die den Blockbuster «Captain Marvel» im vorigen Jahr drehten. Die Fortsetzung soll im Sommer 2022 in die Kinos kommen.

Kritiker hatten 2018 DaCostas Debütfilm «Little Woods» gelobt. Die Afroamerikanerin drehte kürzlich den Horrorfilm «Candyman», für den sie zusammen mit Jordan Peele («Get Out», «Wir») auch das Drehbuch schrieb. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurde der US-Kinostart von Juni auf Mitte Oktober verschoben.


Boxer Manuel Charr über Beirut: «Natürlich ist der Schock groß»

BERLIN: Promiboxer Manuel Charr ist aufgrund der verheerenden Explosion in seiner Geburtsstadt Beirut erschüttert.

«Natürlich ist der Schock groß und die Trauer ist überwältigend», sagte der Sportler am Donnerstag. Seine ganze Familie trauere um Freunde und Mitmenschen. «Meine Mutter weint, wenn sie diese Bilder und Videos sieht», sagte der 35 Jahre alte Boxweltmeister. Nach der Detonation in der libanesischen Hauptstadt am Dienstagabend zählten die Behörden bis zum Donnerstagmittag bereits 135 Tote und rund 5000 Verletzte. Eine Sache gebe Charr dennoch Hoffnung: die große Solidarität innerhalb der Bevölkerung. «Viele Nachbarn, Verwandte oder auch fremde Menschen nehmen die Menschen bei sich auf», sagte er.


Ungewöhnliches Interview in Corona-Zeiten - Thunberg an der Grenze

STOCKHOLM: Wie interviewt man jemanden persönlich, in dessen Land man coronabedingt nicht reisen darf? Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich für ein Gespräch mit einem Forscher im benachbarten Norwegen kurzerhand an der Grenze zwischen ihren beiden Ländern getroffen. Das zeigten Bilder, die die 17-Jährige am Donnerstag auf Twitter und Instagram veröffentlichte. Auf einem der Fotos begrüßten sich die beiden am Grenzübergang Morokulien mit dem jeweiligen rechten Fuß - ohne dafür jedoch das Land des anderen zu betreten.

Laut Thunbergs Angaben interviewte sie den Klima- und Umweltwissenschaftler Per Espen Stoknes für eine kommende Doku-Serie der BBC. Weil ihr als Stockholmerin jedoch die Einreise nach Norwegen nicht erlaubt sei, hätten sie und Stoknes sich entschlossen, auf der jeweiligen Seite der schwedisch-norwegischen Grenze zu bleiben. «Aber hey, jetzt bin ich FAST in Norwegen gewesen!», schrieb die junge Schwedin dazu.


Forschungsgemeinschaft stellt Nuhr-Beitrag wieder online

BONN: Die Deutsche Forschungsmeinschaft (DFG) hat einen zuvor entfernten Audiobeitrag von Dieter Nuhr wieder online gestellt. Dies sei mit Einverständnis des Kabarettisten erfolgt, teilte die Forschungsmeinschaft am Donnerstag in Bonn mit. Ein Sprecher sagte, man hoffe, den Streit damit gesichtswahrend für beide Seiten beigelegt zu haben. «Die DFG bedauert es ausdrücklich, das Statement von Dieter Nuhr vorschnell von der Internetseite der Online-Aktion


Alyssa Milano hatte Covid-19 - «Ich dachte, ich würde sterben»

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Alyssa Milano («Melrose Place», «Charmed - Zauberhafte Hexen») hat auf Instagram schwere Symptome einer Covid-19-Erkrankung beschrieben. Die 47-Jährige postete am Mittwoch ein Foto von Anfang April, auf dem sie eine medizinische Gesichtsmaske trägt. Sie sei niemals zuvor so krank gewesen, schreibt Milano. Alles habe weh getan, sie habe nicht atmen können, dazu schreckliche Kopfschmerzen, Übergeben, Fieber und Verlust des Geruchssinns. «Ich dachte, ich würde sterben.» Sie habe praktisch jedes Covid-Symptom gehabt, aber zwei Corona-Tests und ein Antikörpertest seien negativ ausgefallen. Erst ein weiterer Antikörpertest sei nun positiv gewesen. Nach vier Monaten haben sie immer noch Beschwerden, wie Schwindel, Kurzatmigkeit und Magenprobleme.


«Savage Love» zum Sommerhit gekürt

BADEN-BADEN: Reggae-Sound, Falsettstimme, Ooh-la-la-la: Der Ohrwurm «Savage Love (Laxed - Siren Beat)» von Jawsh 685 & Jason Derulo ist zu Deutschlands Sommerhit 2020 gekürt worden. Das teilte das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment am Donnerstag in Baden-Baden mit. In dem Song geht es um eine «Wilde Liebe», mit der sich die Besungene jedoch nur an ihrem Ex rächen will. Der «Offizielle Sommerhit» muss laut GfK Entertainment einige Kriterien erfüllen: Er hat eine eingängige Melodie, verbreitet Urlaubsstimmung und feiert große Erfolge in den Charts. Im vergangenen Jahr war «Señorita» von Shawn Mendes und Camila Cabello gekürt worden.


Kardinal Marx bleibt Wirtschaftsrats-Chef im Vatikan

MÜNCHEN/ROM: Der Münchner Kardinal Reinhard Marx behält im Vatikan den Überblick über die Finanzen. Papst Franziskus hat den Erzbischof von München und Freising wieder zum Chef des 2014 gegründeten Wirtschaftsrates berufen, wie das Bistum am Donnerstag in München mitteilte. Erstmals sind den Angaben zufolge jetzt auch sechs Frauen in das fünfzehnköpfige Gremium eingezogen, darunter zwei aus Deutschland: die Düsseldorfer Juraprofessorin Charlotte Kreuter-Kirchhof und die Berliner Finanzspezialistin Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken.


Corona-Pandemie und Rassismus bedrücken Michelle Obama

WASHINGTON: Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und der anhaltende Rassismus in den USA machen der früheren First Lady Michelle Obama seelisch zu schaffen. «Ich wache mitten in der Nacht auf, weil ich mir Sorgen über etwas mache oder bedrückt bin», sagte die Frau von Ex-Präsident Barack Obama in der neuen Folge ihres Podcasts, die am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlicht wurde. Seelisch gesehen seien dies keine erfüllenden Zeiten. «Ich weiß, dass ich es mit einer Art leichter Depression zu tun habe», ergänzte die 56-Jährige, ohne zu erläutern, ob sie dies auch im medizinischen Sinne meint. Der Umgang der Regierung von Präsident Donald Trump mit dem Problem des Rassismus und deren «Heuchelei» entmutigten sie ebenfalls, sagte Obama im Gespräch mit der Journalistin Michele Norris.


«Heintje» trägt Maske: «Wir müssen uns und andere schützen»

AMSTERDAM: Der niederländische Schlagersänger Hein «Heintje» Simons (64) trägt als Corona-Schutz gewissenhaft eine Gesichtsmaske und hat damit überhaupt keine Probleme. «Natürlich trage ich die», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Sänger lebt auf seinem Reiterhof in Belgien im Dreiländereck nahe Aachen. Sobald er den Hof verlasse, setze er die Maske auf. Für seine niederländischen Landsleute, die Gesichtsmasken ablehnen, hat er überhaupt kein Verständnis. «Wir müssen uns und andere schützen. Das gehört einfach dazu.» Auf dem Reiterhof, auf dem auch seine Kinder, Enkel und seine Mutter leben, kann sich der Sänger aber ohne Mund-Nasen-Schutz bewegen. «Zum Glück haben wir so viel Platz hier, dass wir den Sicherheitsabstand einhalten können.»


Leute kompakt

Iris Berben: Gleichberechtigung noch nicht erreicht

BERLIN: Die Schauspielerin Iris Berben (69) sieht noch immer Unterschiede darin, wie Männer und Frauen behandelt werden. Auf die Frage, ob die Öffentlichkeit in dem Punkt gerechter geworden sei, sagte Berben der Deutschen Presse-Agentur: «Sie ist sicherlich gerechter geworden, aber sie ist noch nicht gerecht. Man merkt, dass man die Ausnahme ist: dass man jenseits der 40 Filme in einer Hauptrolle tragen kann.» Das sei immer noch nicht die Norm. «Und wir reden nicht darüber, dass wir noch keine gleiche Bezahlung haben. Wir reden auch nicht davon, dass wir nicht die Möglichkeit haben, den Beruf auszuüben und gleichzeitig eine Familie zu gründen.» Es gebe viele Baustellen, an denen noch gearbeitet werden müsse.


«Twilight»: Vampir-Autorin schreibt am liebsten nachts

BERLIN: Zwischen der «Twilight-Autorin Stephenie Meyer (46) und den Vampiren in ihren Büchern scheint es einige Parallelen zu geben. Auch sie sei nachtaktiv und schreibe gerne dann, wenn alles schlafe, verriet die US-Amerikanerin in einem Interview der Zeitschrift «Gala». Und noch eine weitere Gemeinsamkeit gibt es zwischen der Autorin und den Blutsaugern in ihren Romanen: «Ich habe es immer vorgezogen, an einsamen Orten zu leben. Ich bin kein Stadtmädchen», sagte Meyer, die sich trotz ihres weltweiten Erfolges immer noch bodenständig zeigt: Ihr Büro sei ein winziger Schrankraum mit einem Schreibtisch, einem Drucker und ein paar Regalen.


Cameron Diaz fand durch Rückzug aus Hollywood ihren «Frieden»

LOS ANGELES: Hollywood-Star Cameron Diaz («3 Engel für Charlie») hat ihre Abkehr von der Schauspielerei nicht bereut. Diese Entscheidung habe ihr Frieden gebracht, sagte die 47-Jährige in einem am Mittwoch (Ortszeit) auf der Plattform Youtube veröffentlichten Gespräch mit der US-Schauspielerin Gwyneth Paltrow (47). «Ich habe mich endlich um mich selbst gekümmert», sagte Diaz, die sich nach dem 40. Geburtstag ihrem Privatleben gewidmet hat. Seit 2015 ist die Schauspielerin mit dem Rockmusiker Benji Madden (41) verheiratet. Im Dezember 2019 kam ihre erste gemeinsame Tochter Raddix auf die Welt. Die Arbeit als Schauspielerin habe keinen Raum für ein Privatleben gelassen, sagte Diaz über ihre Filmkarriere.


Tom Hanks könnte Geppetto in «Pinocchio» spielen

LOS ANGELES: Das Disney-Studio könnte für seine geplante Neuauflage des Zeichentrickklassikers «Pinocchio» den zweifachen Oscar-Preisträger Tom Hanks (64, «Forrest Gump», Philadelphia») vor die Kamera holen. Der Schauspieler stehe in ersten Verhandlungen um die Rolle des Holzschnitzers Geppetto, berichteten die Filmportale «Variety» und «Deadline.com» am Mittwoch (Ortszeit). Regisseur Robert Zemeckis, der mit Hanks bereits «Forrest Gump», «Cast Away» und «Der Polarexpress» drehte, soll das Live-Action-Märchen inszenieren. Das Drehbuch stammt von «Rogue One: A Star Wars Story»-Autor Chris Weitz. Vorlage ist der Disney-Film aus dem Jahr 1940, basierend auf dem italienischen Kinderbuch von Carlo Collodi aus dem Jahr 1883.

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