Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt

Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt

Jazzmusiker Lennie Niehaus gestorben - komponierte Eastwood-Filme

LOS ANGELES: Der US-Jazzmusiker und Komponist Lennie Niehaus, der über ein Dutzend Filme für Clint Eastwood vertonte, ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb der Saxofonist und Arrangeur bereits am Donnerstag im kalifornischen Redlands, wie die Branchenblätter «Hollywood Reporter» und «Variety» am Montag (Ortszeit) berichteten. Niehaus wurde 90 Jahre alt.

Der Sohn eines Geigers, der in der Band der Jazzgröße Stan Kenton (1911 - 1979) spielte, hatte den Musikliebhaber Eastwood in den 1950er Jahren beim Militärdienst kennengelernt. Im Laufe seiner Karriere komponierte er zahlreiche Filmmusiken, vor allem für Regisseur Eastwood, darunter die Soundtracks von «Pale Rider - Der namenlose Reiter» (1985), «Bird» (1988), «Erbarmungslos» (1992), «Die Brücken am Fluß» (1995), «Space Cowboys» (2000) und «Blood Work» (2002). Für seine Arbeit an dem Fernsehfilm «Lush Life» (1994) gewann Niehaus eine Emmy-Trophäe.


«Forbes»: Federer erstmals bestverdienender Sportler der Welt

BERLIN: Roger Federer führt als erster Tennisprofi die Liste der bestverdienenden Sportler des US-Magazins «Forbes» an. In dem am Freitagabend veröffentlichten Ranking verdrängte der 38 Jahre alte Schweizer Argentiniens Fußball-Superstar Lionel Messi vom Spitzenplatz aus dem Vorjahr, hinter Portugals Torjäger Cristiano Ronaldo folgt Messi diesmal auf Rang drei vor dem Brasilianer Neymar. Die «Forbes»-Liste basiert auf Recherchen der Redakteure des Magazins und auf Schätzungen und gilt als zuverlässig. In die Berechnungen fließen Preisgelder, Gehälter und Bonuszahlungen ein. Die Einkünfte des 20-maligen Grand-Slam-Turniersiegers Federer für die vergangenen zwölf Monate gab «Forbes» mit 106,3 Millionen Dollar (95,7 Millionen Euro) an, davon sind nur 6,3 Millionen Dollar Preisgeld.


Gladbach-Torwart Sommer spielt gern Gitarre für seine Tochter

MÖNCHENGLADBACH: Torwart Yann Sommer von Bundesligist Borussia Mönchengladbach sieht Musik als gutes Gegengewicht zum Fußball-Alltag. Der Schweizer Nationaltorwart hat nach eigenen Worten im Alter von 17 Jahren damit begonnen, Gitarrenunterricht zu nehmen und singt auch gern, erzählte der 31-Jährige in einem am Samstag veröffentlichten Interview der Funke Mediengruppe. «Das ist für mich auch eine Erweiterung des Horizonts. Auch da kommt man in eine andere Welt», erzählte Sommer. «Man lernt Musik- und Gesangslehre kennen. Das sind Erfahrungen, die mich weiterbringen, die mich auch erfüllen.» Sommer spielt für seine kleine Tochter nach eigenen Worten gerade oft zuhause Gitarre und singt zusammen mit seiner Frau. «Das bringt mich auf andere Gedanken», erklärte der Keeper.


Alec Baldwin geht mit «Rust» in den Wilden Westen

LOS ANGELES: US-Schauspieler Alec Baldwin, der in der Satire-Show «Saturday Night Live» Donald Trump parodierte und dafür 2017 einen Emmy-Fernsehpreis gewann, will sich nun in den Wilden Westen begeben. In dem geplanten Western-Spielfilm «Rust» soll der 62-Jährige den Banditen Harland Rust spielen, auf den ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Zusammen mit seinem 13-jährigen Enkel muss er vor Kopfgeldjägern und Gesetzeshütern flüchten. Baldwin ist auch als Produzent an Bord, wie die Branchenblätter «Hollywood Reporter» und «Variety» am Freitag berichteten. Regie führt Joel Souza, der zuvor den Cop-Thriller «Crown Vic» inszenierte.


Corona-positiv: Belgischer Prinz entschuldigt sich nach Skandal-Party

MADRID/BRÜSSEL: Ein positiv auf Corona getesteter Neffe von Belgiens König Philippe hat sich in Spanien nach seiner Teilnahme an einer wegen der Pandemie illegalen Party entschuldigt. «Ich bereue meine Handlungen zutiefst und akzeptiere die Konsequenzen», schrieb Prinz Joachim in einer Mitteilung an spanische Medien. Die spanischen Behörden hatten zuvor wegen des Verdachts auf Verstoß gegen die Corona-Bestimmungen bereits Ermittlungen eingeleitet. Joachim hatte am Dienstag voriger Woche im südspanischen Córdoba an einer Feier einer Familie teilgenommen, die nach Angaben der spanischen Behörden insgesamt 27 Teilnehmer hatte. Zu dem Zeitpunkt waren in der Region Andalusien wegen des Virus nur Zusammenkünfte von maximal 15 Personen zulässig.


David Guetta feiert virtuelle Dachparty in New York

NEW YORK:  Der französische Star-DJ David Guetta hat am Samstag auf dem Dach des Rockefeller Center in New York aufgelegt - und dabei dem infolge eines brutalen Polizeieinsatzes gestorbenen Afroamerikaner George Floyd einen Song gewidmet. «Amerika erlebt gerade schwierige Zeiten», sagte Guetta bei dem Auftritt, den er live auf seinen Social-Media-Kanälen übertrug. Anschließend mixte er Techno-Klänge mit Zitaten aus der berühmten «I-have-a-dream»-Rede des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King und forderte das Publikum zum Tanzen auf. Auf Twitter schauten Guetta mehr als 10.000 Menschen zu, andere verfolgten die Show auf Facebook, YouTube und Instagram. Die Aktion sollte Geld für Corona-Hilfsmaßnahmen einbringen. Im April hatte Guetta bereits eine virtuelle Dachparty in Miami gefeiert.


Kylie Jenner doch keine Milliardärin? - Forbes und Jenner im Zoff

LOS ANGELES: Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» hatte TV-Sternchen und Jungunternehmerin Kylie Jenner 2019 zur jüngsten Selfmade-Milliardärin gekürt. Nun hat «Forbes» Zweifel am Reichtum der Jüngsten der berühmten Schwestern des Jenner-Kardashian-Familienclans angemeldet, doch die 22-Jährige wehrt sich. Auf Twitter empörte sich Jenner am Freitag über «eine Reihe von unrichtigen Aussagen und unbewiesenen Annahmen». Sie habe nie einen Titel gefordert oder versucht, durch Lügen daran zu kommen, schrieb die Halbschwester von Kim Kardashian bei dem Kurznachrichtendienst. Jenner reagierte damit auf einen «Forbes»-Bericht, in dem ihr vorgeworfen wird, durch ein «Netz von Lügen» den Profit ihres Kosmetik-Imperiums aufgebauscht zu haben. Möglicherweise waren auch gefälschte Steuererklärungen im Spiel, heißt es. Nach monatelangen Untersuchungen werde Jenners Vermögen nun auf knapp 900 Millionen Dollar geschätzt, damit stehe ihr nicht mehr der Titel einer Milliardärin zu, machte «Forbes» geltend. 


Wolfgang Bosbach fährt jetzt in den Urlaub statt zu fliegen

BERGISCH GLADBACH: Wolfgang Bosbach (67) hält trotz der Coronavirus-Pandemie an seinem geplanten Italien-Urlaub fest. Da der Flug allerdings gecancelt worden sei, werde er jetzt mit dem Auto in die Toskana fahren, sagte der frühere CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in seinem Wohnort Bergisch Gladbach. Der Urlaub werde nur eine Woche dauern, länger sei er aber auch von Anfang an nicht geplant gewesen. Er verbringe die Zeit gemeinsam mit seiner Tochter Caroline und Freunden. «Beim Fahren wechseln wir uns ab», sagte Bosbach.


Igor Levit beendet Klavier-Marathon - 16 Stunden am Flügel

BERLIN: Nach fast 16 Stunden hat der Pianist Igor Levit am Sonntag seinen Klavier-Marathon vollbracht und das Werk «Vexations» (etwa Quälereien) des französischen Komponisten Eric Satie mit seinen 840 Wiederholungen beendet. Am frühen Morgen sank Levit nach der letzten Note am Flügel in einem Berliner Studio kurz in sich zusammen, stand auf und zog sich zurück. Kurz danach schrieb er auf Twitter: «Fertig. Erledigt. Glücklich. Dankbar. Und sowas von high». Mit dem Auftritt wollte der 33-Jährige auf die Notlage der Künstler angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie aufmerksam machen.


Designer Kretschmer: Ein Rätsel, wie meine Mutter das geschafft hat

BERLIN: Modedesigner und Moderator Guido Maria Kretschmer (55) denkt mit großem Respekt an seine Kindheit mit vier Geschwistern zurück. «Heute ist es mir ein absolutes Rätsel, wie meine Mutter damals den Haushalt und fünf Kinder geschafft hat», sagte Kretschmer der «Bild am Sonntag». «Meine Eltern sind liebevolle Profi-Eltern. Sie haben ein dickes Fell und waren sehr tolerant mit uns Kindern.» Einen Klaps auf den Po habe es bei ihnen nie gegeben, erzählte Kretschmer. «Meine Eltern haben uns nur mit Worten erzogen. Sie haben mich und meine Geschwister nie geschlagen.» Gemeinsam mit vielen anderen Prominenten, darunter die Schauspielerin Natalia Wörner, engagiert sich Kretschmer mit der Kampagne #sicherheim gegen häusliche Gewalt.

Söder liebäugelt mit Urlaub im Norden (Foto - Archiv)

München/Berlin (dpa) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53) kann sich vorstellen, dieses Jahr in Deutschlands Norden Urlaub zu machen. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), und deren Amtskollege aus Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), hätten ihn schon eingeladen, sagte der CSU-Chef der «Welt am Sonntag». «Es wäre doch spannend, mit Daniel Günther durch das Watt zu wandern.» Auf jeden Fall will Söder in Deutschland Urlaub machen, natürlich auch in Bayern. «Aber ich kann mir gut vorstellen, auch mal nach Norden an die Küste zu fahren», sagte er.


Patrick Lindner plädiert für Schlagerstars bei Pride-Veranstaltungen

MÜNCHEN: Der seit 20 Jahren geoutete Schlagerstar Patrick Lindner wünscht sich mehr Offenheit für Schlager auch bei Christopher Street Days. «Musik ist natürlich Geschmackssache, das ist ganz klar», sagte der 59-Jährige in dem am Samstag veröffentlichten «Queerkram»-Podcast des Berliner Bloggers Johannes Kram. Auf die Nachfrage, ob er selber bei einem CSD auftreten würde, meinte Lindner, er wolle sich nicht in den Vordergrund drängeln, aber «klar logisch». In diesem Jahr fallen die sommerlichen Prides (CSDs) als Großveranstaltung allerdings wegen der Corona-Krise weitgehend aus. «Wenn wir zum Beispiel so einen CSD in München erleben, in meiner Heimatstadt, wo dann ein großes Get-Together auf dem Marienplatz stattfindet, und man sich dann denkt «Mein Gott, warum singt da jetzt nicht eine Mary Roos oder eine Ireen Sheer oder Vicky Leandros oder wer auch immer, so wie's dann beim Schlagermove ist in Hamburg, wo ja auch die Community unterwegs ist»», erläuterte Lindner im Podcast.


Nach der Krise: Lea van Acken hofft auf mehr Achtsamkeit

BERLIN: Die Schauspielerin Lea van Acken (21) fände es schön, wenn die Corona-Krise Menschen deutlich machte, was ihnen wichtig ist. «Ich würde mir natürlich wünschen, dass wir etwas achtsamer geworden sind und uns auf das berufen, was uns irgendwie wichtig ist», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Rande eines Filmdrehs in Berlin. Man habe ja gemerkt, dass es wichtig sei, seine Familie und Freunde um sich zu haben, abgesichert zu sein und zu wissen, dass man Essen bekomme, sagte van Acken. Sie drehte mit mehreren Kollegen einen Clip für das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR). Das leiste einen tollen Job, um Menschen zu schützen und humanitäre Hilfe zu leisten, sagte sie.


Daniela Katzenberger: Statt nach Mexiko geht's in die Pfalz

KÖLN: Reality-Show-Darstellerin Daniela Katzenberger (33) wollte diesen Sommer eigentlich Urlaub in Mexiko machen, aber jetzt geht's stattdessen in die Pfalz: «Nachdem wir wochenlang in unserer Wohnung auf Mallorca gesessen haben, freue ich mich jetzt wahnsinnig auf die Pfalz, wo es Anfang Juni hingeht», sagte «die Katze» der Deutschen Presse-Agentur in Köln. «Das ist der beste Urlaub überhaupt nach dieser harten Zeit! Eigentlich wollten wir nach Mexiko, aber jetzt basteln wir eben ein paar Sombreros und essen lecker Schnitzel mit Pfälzer Spargel.»


Corona-Pandemie macht Sänger Michael Schulte zum Hobbygärtner

HANNOVER: Ohne die Corona-Pandemie wäre Michael Schulte seit März auf Deutschlandtour, stattdessen werkelt er im heimischen Garten in der Nähe von Buxtehude. «Ich habe eine Mauer gebaut, ich habe ein Gemüsebeet angelegt, ich habe Hecken geschnitten», sagte der 30 Jahre alte Sänger der dpa. Früher habe er sich immer gefragt, was seine Eltern am Gärtnern finden. Jetzt wisse er: «Man kriegt den Kopf frei, ist an der frischen Luft und ist stolz, wenn der Garten so langsam wächst.» Zu Hause sei er außerdem «Mister Spülmaschine».


Hoch zu Ross: Queen zeigt sich erstmals seit Monaten im Freien

WINDSOR: Die britische Königin Elizabeth II. hat sich zum ersten Mal seit Monaten wieder im Freien gezeigt. In der Nacht zum Montag veröffentlichte der Palast eine aktuelle Aufnahme der 94 Jahre alten Monarchin bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen: Reiten in der weitläufigen Parkanlage von Schloss Windsor. Sorgen um die Gesundheit ihres Staatsoberhaupts, so scheint es, müssen sich die Briten vorerst wohl nicht machen. Auf dem Foto ist die Queen auf dem Rücken eines Ponys zu sehen, das auf den Namen Balmoral Fern hört. Sie trägt ein pinkfarbenes Kopftuch, eine grüne Tweed-Jacke und weiße Handschuhe.


Armenischer Regierungschef Paschinjan mit Corona infiziert

ERIWAN: In der Südkaukasusrepublik Armenien hat sich Regierungschef Nikol Paschinjan an seinem 45. Geburtstag wegen einer Coronavirus-Infektion in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte der Politiker am Montag in der armenischen Hauptstadt Eriwan mit. Er selbst habe keine Symptome, aber auch Tests bei den übrigen Familienmitgliedern hätten eine Sars-CoV-2-Infektion bestätigt. Die Infektion sei entdeckt worden, als er vor einem geplanten Besuch beim Militär des Landes einen Test auf Corona gemacht habe. Seine Amtsgeschäfte wolle er von zu Hause fortsetzen, teilte er mit.

Paschinjan meinte, er habe sich womöglich angesteckt, als ihm ein Kellner bei einem Arbeitstreffen ohne Handschuhe ein Glas Wasser gebracht habe. Bei dem Mann sei eine Corona-Infektion inzwischen ebenfalls bestätigt. Kremlchef Wladimir Putin gratulierte Paschinjan zum Geburtstag und wünschte ihm «Gesundheit und Glück».

In dem christlich geprägten Land in Nachbarschaft zum Iran waren mit Stand Montag 9402 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Amtlich bestätigt waren 194 Todesfälle. In der Ex-Sowjetrepublik gilt noch bis 13. Juni der Ausnahmezustand, der aber fast nur Bildungseinrichtungen betrifft. Für die Wirtschaft in dem verarmten Land gibt es keine Einschränkungen.

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