Neues aus dem Ausland am Dienstag

Neues aus dem Ausland am Dienstag


Schweiz: Pferde büxen mit Kutsche und Kindern an Bord aus

WEGGIS: Zwei Pferde sind in der Schweiz mit einer Kutsche und drei Kindern an Bord ausgebüxt.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, konnten die Kinder von der Kutsche springen, ehe das Gespann von zwei Personen gebremst und angehalten wurde. Ein Landwirt in Weggis im Kanton Luzern hatte das Gespann für eine Ausfahrt bereit gemacht, als die Pferde bei dem Vorfall am Sonntag plötzlich losliefen. An einer Ampel beschädigten sie ein wartendes Auto mit der Deichsel der Kutsche. Die drei Kinder und ein Hund, der ebenfalls in der Kutsche saß, blieben bei dem kurzen Ausritt unverletzt. Eines der Pferde musste allerdings von einem Tierarzt versorgt werden.


Ratingagenturen stufen Argentiniens Kreditwürdigkeit herab

NEW YORK/BUENOS AIRES: Mitten in den Verhandlungen über eine Lösung im Schuldenstreit haben die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit von Argentinien weiter heruntergestuft. Fitch senkte die Bewertung einer Reihe von Staatspapieren am Dienstag auf RD - was einem begrenzten Zahlungsausfall entspricht. Standard & Poor's stufte die Anleihen auf die schlechteste Kategorie D herunter. Sie reagierten damit darauf, dass Argentinien am Freitag Zinsforderungen in Höhe von 503 Millionen US-Dollar nicht beglichen hatte.

Die Regierung in Buenos Aires verhandelt mit den privaten Gläubigern derzeit über Kredite von rund 66 Milliarden US-Dollar. Die Schulden der zweitgrößten Volkswirtschaft in Südamerika sind zu den aktuellen Bedingungen nicht mehr tragfähig. Deshalb fordert Argentinien Zugeständnisse von den Gläubigern. Beispielsweise sollen sie auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.

Ein erstes Angebot der Regierung, das einen Schuldenschnitt und ein Zahlungsmoratorium bis 2023 vorsah, lehnten die großen Gläubiger ab. Jetzt will die Regierung ihr Angebot nachbessern. Sollte keine Einigung gelingen, steuert Argentinien weiter auf eine neue Staatspleite zu. Es wäre der neunte Zahlungsausfall in der Geschichte des Landes.


Tom Cruise will Weltall-Film mit Doug Liman drehen

LOS ANGELES : Tom Cruise (57) will für seinen geplanten Weltraum-Film mit Dreharbeiten auf der Internationalen Raumstation ISS Regisseur Doug Liman («Die Bourne Identität») an Bord holen. Der Filmemacher, der mit Cruise zuvor den Endzeit-Streifen «Edge of Tomorrow» und den Drogenthriller «Barry Seal: Only in America» drehte, soll auch das Drehbuch schreiben, wie die Branchenportale «Hollywood Reporter» und «Deadline.com» am Dienstag (Ortszeit) berichteten.

Cruise hatte die hochfliegenden Pläne für das noch titellose Projekt Anfang Mai zusammen mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa bekanntgegeben. Man wolle auf diese Weise eine neue Generation von Ingenieuren und Wissenschaftlern inspirieren, um die «ehrgeizigen Pläne» der Nasa umzusetzen, schrieb damals Nasa-Chef Jim Bridenstine auf Twitter. Cruise will auch das private Raumfahrtunternehmen SpaceX von Star-Entrepreneur Elon Musk einschalten. Der Inhalt des Projekts ist bisher unter Verschluss.

Liman arbeitet derzeit noch an der Jugendbuch-Verfilmung «Chaos Walking» mit Daisy Ridley, Nick Jonas, Tom Holland und Mads Mikkelsen. Cruise steckte im Frühjahr mitten in den Dreharbeiten zu «Mission: Impossible 7», die wegen der Corona-Krise auf Eis gelegt wurden. Der Kinostart für seine «Top Gun»-Fortsetzung war kürzlich auf Dezember vertagt worden.


Trump heizt Verschwörungstheorie zu vermeintlichem Mord an

WASHINGTON: US-Präsident Donald Trump heizt eine Verschwörungstheorie über einen vermeintlichen Mord an, obwohl sich der Witwer der Toten verzweifelt dagegen wehrt. Dabei geht es um die Mitarbeiterin des früheren Kongressabgeordneten und heutigen Moderators Joe Scarborough, Lori Klausutis. Deren Witwer Timothy Klausutis bat Twitter-Chef Jack Dorsey in einem von der «New York Times» veröffentlichen Brief erfolglos darum, Trump-Tweets zu löschen, in denen dieser andeutet, Scarborough könnte Lori Klausutis ermordet haben. Trump sagte am Dienstag (Ortszeit) im Weißen Haus erneut, der Fall sei «sehr verdächtig». «Viele Menschen» nähmen an, dass Scarborough etwas mit dem Tod der Frau zu tun haben könne.

Scarborough arbeitet für den Sender MSNBC und ist ein erklärter Gegner Trumps. Trump hat auf Twitter wiederholt gefordert, dass der angeblich ungeklärte Fall des Todes von Lori Klausutis im Jahr 2001 wieder aufgerollt wird. Unter anderem twitterte der Präsident am 12. Mai mit Blick auf Scarborough: «Ist er mit Mord davongekommen?» Der Witwer schrieb nun, seine Ehefrau habe an einer Herzkrankheit gelitten. Sie sei bei der Arbeit in Scarboroughs Büro gestürzt und mit dem Kopf auf den Schreibtisch geprallt. Die Mordthese widerspreche der Autopsie und gehöre zu den «schrecklichen Lügen», die von «Verschwörungstheoretikern» wie Trump verbreitet werde.

Timothy Klausutis schrieb weiter, seit dem Tag des Unfalltodes seiner Ehefrau gebe es «eine ständige Flut von Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Anspielungen und Verschwörungstheorien». Diese erschwerten ihm, sein Leben weiterzuleben. Trumps Tweets würden gegen die Twitter-Regeln verstoßen. Er fordere nicht, Trump von der Plattform auszuschließen, verlange aber, dass die betreffenden Tweets gelöscht würden. Die «New York Times» zitierte eine Stellungnahme von Twitter, wonach die Tweets nicht gegen Regeln verstießen. Man bedauere aber den Schmerz, den sie verursachten, und arbeitete an Änderungen der Bestimmungen.


Trump: China gefährdet Zukunft von Finanzstandort Hongkong

WASHINGTON: US-Präsident Donald Trump sieht die Zukunft des Finanzstandorts Hongkong durch Chinas Pläne für ein Sicherheitsgesetz in der Sonderverwaltungszone gefährdet. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte am Dienstag im Weißen Haus, der Präsident sei «verärgert» über Chinas Vorgehen. Es sei schwierig zu erkennen, wie Hongkong ein Finanzzentrum bleiben könne, wenn China die umstrittenen Pläne vorantreibe.

Trump wurde später von Journalisten im Weißen Haus nach etwaigen Maßnahmen gegen China gefragt. «Wir machen derzeit etwas, ich denke, das werden Sie sehr interessant finden», sagte er. Er wolle darüber noch nicht sprechen, werde sich aber vor dem Ende der Woche dazu äußern.

Peking plant derzeit ein Gesetz, das den Einsatz chinesischer Sicherheitsorgane in der Sonderverwaltungszone Hongkong ermöglichen soll. Tausende hatten am Wochenende in Hongkong trotz der Corona-Pandemie dagegen protestiert.


Trump: Kein Zieldatum für Truppenabzug aus Afghanistan

WASHINGTON: US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben kein Zieldatum für einen vollständigen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan. «Nein, ich habe kein Ziel, aber sobald es vernünftig ist», sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten im Weißen Haus. Trump war gefragt worden, ob er einen Abzug bis Thanksgiving am 26. November anstrebe. Die «New York Times» berichtete am Dienstag, Militärführer würden Trump in den kommenden Tagen über mögliche Abzugsoptionen beraten. Ein möglicher Zeitplan sei ein vollständiger Abzug bis zur US-Präsidentschaftswahl am 3. November.

Trump sagte, die Zahl der US-Soldaten in Afghanistan sei inzwischen unter 8000. Er beklagte erneut, die Truppen dort erfüllten nicht mehr die Aufgaben von Soldaten, sondern von Polizisten. Nach mehr als 18 Jahren Afghanistan-Einsatz «denke ich, dass es genug ist». Er fügte hinzu: «Wir wollen unsere Soldaten zurück nach Hause holen.» Der Präsident betonte, die Soldaten könnten jederzeit wieder nach Afghanistan geschickt werden, sollte die Lage es erfordern.

Am 29. Februar hatten die USA mit den Taliban ein Abkommen unterzeichnet, das einen schrittweisen Abzug internationaler Truppen vorsieht. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt, weil die Taliban direkte Gespräche mit ihr abgelehnt hatten. Die Umsetzung des Abkommens ist ins Stocken geraten.


Zahl der Einsatzkräfte in Friedenstruppen weltweit ist zurückgegangen

STOCKHOLM: Die Zahl der zu Friedensmissionen in aller Welt entsandten Einsatzkräfte ist 2019 weiter zurückgegangen. Ende des vergangenen Jahres waren schätzungsweise 137.781 Soldaten, Polizisten und Zivilisten bei insgesamt 61 internationalen Missionen im Einsatz, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht. Das waren 4,8 Prozent weniger als 2018 und entsprach dem vierten jährlichen Rückgang in Folge, der vor allem an einer kontinuierlichen Abnahme der Personalstärke bei den UN-Blauhelmeinsätzen lag.

2019 gab es weltweit einen internationalen Friedenseinsatz mehr als 2018, insgesamt waren darunter 22 unter der Federführung der Vereinten Nationen sowie 33 von regionalen Organisationen und internationalen Bündnissen. Bei den UN-Blauhelmeinsätzen stach die Mission im westafrikanischen Mali (Minusma) mit einer weiterhin vergleichsweise hohen jährlichen Todesrate durch feindliche Angriffe heraus.

Bei allen anderen UN-Friedenseinsätzen sehe die Situation besser aus, sagte Sipri-Experte Jair van der Lijn. «Wenn man die Lage mit den 1990er Jahren vergleicht, als es viele Missionen mit Todesopfern gab, dann haben Friedenseinsätze heute eine deutlich geringere Todesrate», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.


Partei von Ex-Militärdiktator liegt bei Wahlen in Suriname zurück

PARAMARIBO: Bei der Parlamentswahl in Suriname, einem der kleinsten Länder Südamerikas, scheint die Partei des verurteilten Präsidenten und ehemaligen Militärdiktators Desi Bouterse nach vorläufigen Ergebnissen auf eine Niederlage zuzusteuern. Seine Nationaldemokratische Partei NDP kam nach Auszählung von mehr als 60 Prozent der Stimmen auf 15 der 51 Parlamentssitze, wie der Sender Telesur am Dienstag berichtete. Die oppositionelle VHP des Ex-Justizministers Chan Santokhi erreichte demnach 21 Sitze.

Rund 350.000 Wahlberechtigte waren am Montag inmitten der Covid-19-Pandemie aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Einschränkungen wurden vorübergehend aufgehoben. Der Präsident wird vom Parlament bestimmt, der für seine Wahl aber eine Zwei-Drittel-Mehrheit braucht, die die NDP nach derzeitiger Lage verpasst hätte. Für den 74-jährigen Bouterse wäre es die dritte Amtszeit. Suriname wurde 1975 von den Niederlanden unabhängig.

Bouterse war 1974 kurzzeitig als Feldwebel in Seedorf im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) stationiert und hatte Suriname nach einem Militärputsch von 1980 bis 1987 regiert. 2010 wurde er bei demokratischen Wahlen zum Präsidenten bestimmt. In den Niederlanden wurde er 1999 in Abwesenheit wegen Drogenhandels zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, in Suriname im vergangenen November während eines Staatsbesuchs im Ausland in Abwesenheit wegen der Beteiligung an der Ermordung Oppositioneller zu 20 Jahren Haft. Das Berufungsverfahren gegen das Urteil ist noch nicht abgeschlossen.


Anhörung des mutmaßlichen Drahtziehers des Völkermords von Ruanda

PARIS: Ein mehr als ein Vierteljahrhundert gesuchter mutmaßlicher Drahtzieher des Völkermords in Ruanda muss am Mittwoch (14 Uhr) vor einem Pariser Gericht erscheinen. Bei der Anhörung geht es um die mögliche Auslieferung des 84-jährigen Félicien Kabuga an ein internationales Tribunal in Den Haag, das die letzten Fälle der UN-Tribunale zu Ruanda und Ex-Jugoslawien abwickelt. Das International Residual Mechanism for Criminal Tribunals (IRMCT) wirft Kabuga unter anderem Beteiligung an Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

Kabuga wird vorgeworfen, die Interahamwe-Miliz aufgebaut zu haben, die 1994 für einen Großteil der Morde an mindestens 800.000 Tutsi und gemäßigten Hutu verantwortlich war. Die Hutu stellen in dem ostafrikanischen Land die Mehrheit, die Tutsi die Minderheit. Kabuga soll auch verantwortlich sein für den in den Genozid verstrickten Radio- und TV-Sender RTLM, der zu Morden an Tutsi aufgerufen hatte.

Kabuga konnte 26 Jahre lang den Ermittlern immer wieder entwischen. Auf seiner langen Flucht vor den Justizbehörden hatte Kabuga sich unter anderem in Deutschland, Belgien, Kenia, der Schweiz und dem Kongo aufgehalten. Schließlich wurde er vor anderthalb Wochen in Paris festgenommen, wo er unter falscher Identität wohnte.


Merkel informiert über die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

BERLIN: Rund einen Monat vor dem Start der deutschen EU-Ratspräsidentschaft präsentiert Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch ihre politischen Schwerpunkte. Vormittags (11.00 Uhr) informiert sie gemeinsam mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Außenminister Heiko Maas die Spitze des Europaparlaments. Abends (19.30 Uhr) hält Merkel dann eine Grundsatzrede bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Deutschland übernimmt am 1. Juli für sechs Monate den Vorsitz der EU-Länder. In der Zeit leitet Deutschland die Ministerräte und setzt politische Schwerpunkte. Wegen der Corona-Krise wird das Programm anders ausfallen als ursprünglich geplant. Inhaltlich wird es vor allem um die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie gehen. Weitere Schwerpunktthemen sind die Beziehungen zu Großbritannien nach dem Brexit, der Klimaschutz und das europäische Asylsystem.

Die üblichen Ministertreffen müssen wohl zumindest zum Teil weiter als Videokonferenzen stattfinden. Ob dies auch für den für September in Leipzig geplanten EU-China-Gipfel gilt, ist noch unklar.


Infineon will sich am Kapitalmarkt eine Milliarde Euro beschaffen

NEUBIBERG: Der Chiphersteller Infineon will sich am Kapitalmarkt zur Finanzierung der Cypress-Übernahme frisches Geld beschaffen. Mit der Ausgabe neuer Aktien soll brutto etwa eine Milliarde Euro erlöst werden, wie der Dax-Konzern am Dienstagabend in Neubiberg mitteilte. Der Aufsichtsrat habe eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft werde um etwa vier Prozent erhöht. Die neuen Aktien sollen ausschließlich institutionellen Anlegern im Rahmen einer Privatplatzierung in einem beschleunigten Verfahren zum Kauf angeboten werden.

Den erwarteten Erlös will Infineon zur teilweisen Finanzierung des Kaufs des US-Konzerns Cypress nutzen. Mit dem Geld solle ein Teil der Darlehen abgelöst werden, die zur Finanzierung der Akquisition aufgenommen wurden, hieß es. Der neun Milliarden Euro teure Kauf ist der größte der Unternehmensgeschichte. Die neuen Infineon-Aktien sollen ab dem 1. Oktober 2019 gewinnberechtigt sein.


Premier Rutte bleibt bei Position der «Sparsamen Vier»

DEN HAAG/DÜSSELDORF: Im Streit um die Wiederaufbauhilfe der Europäischen Union für besonders von der Corona-Krise betroffene Länder hat der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte bekräftigt, dass Hilfen nur als Darlehen vergeben werden sollten. «Wir lehnen eine Vergemeinschaftung von Schulden ab», sagte Rutte am Dienstagabend bei einer Video-Pressekonferenz mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet. Rutte erneuerte zudem die Forderung nach Reformen in einigen südeuropäischen Ländern, so dass diese bei einer folgenden Krise «ohne Hilfe» auskommen könnten.

Die Niederlande gehören zu den «Sparsamen Vier» gemeinsam mit Österreich, Dänemark und Schweden. Sie lehnen den deutsch-französischen Vorschlag eines Wiederaufbau-Fonds mit Zuschüssen für bedürftige Staaten ab. Sie beharren dagegen darauf, dass Hilfen nur als Darlehen gegeben werden sollten.

Laschet (CDU) unterstützt dagegen den deutsch-französischen Plan. Er äußerte die Hoffnung auf eine gemeinsame Lösung in Europa. «Die Niederlande und Deutschland werden nur selbst wieder stark werden, wenn auch Italien, Griechenland oder Portugal wieder stark werden. »


Wirbel um Rassismus-Vorfall im New Yorker Central Park

NEW YORK: Ein Vorfall im New Yorker Central Park hat in den USA zu einem landesweiten Aufschrei und Rassismus-Vorwürfen geführt. Ein afro-amerikanischer Hobby-Vogelbeobachter hatte eine weiße Frau gebeten, den Parkregeln entsprechend ihren Hund anzuleinen, wie ein Video zeigt, das die Schwester des Mannes auf Twitter veröffentlichte. Die Frau lehnte dies jedoch ab, rief die Polizei an und drohte damit, zu berichten, dass ein afro-amerikanischer Mann ihr Leben bedrohe. Das Video wurde schnell mehr als 25 Millionen Mal angesehen.

Die Polizei bestätigte, dass es die «mündliche Auseinandersetzung» gegeben habe. Es habe keinerlei Verwarnungen gegeben und niemand sei verhaftet worden. Das Video zeige «Rassismus, ganz einfach», kommentierte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. «Sie hat die Polizei angerufen, weil er ein schwarzer Mann war. Auch wenn sie diejenige war, die die Regeln verletzt hat. Sie hat entschieden, dass er ein Krimineller sei, und wir wissen warum. Diese Art von Hass hat in unserer Stadt keinen Platz.»

Der Arbeitgeber der Frau, eine Investment-Gesellschaft, teilte mit, dass sie freigestellt worden sei. Die Frau entschuldigte sich, wies aber alle Rassismus-Vorwürfe zurück. «Es war inakzeptabel und ich entschuldige mich demütig und vollkommen.»


Hochrangiger irakischer IS-Anführer bei Luftangriff getötet

BAGDAD: Bei einem Luftangriff der von den USA angeführten Militärkoalition im Irak und in Syrien ist ein hochrangiger Anführer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) getötet worden. Bei dem getöteten Mutas al-Dschaburi handele es sich um einen stellvertretenden IS-Anführer, der für die Planung und Koordinierung von Terroroperationen tätig gewesen sei, teilte ein Sprecher des irakischen Verteidigungsministeriums am Dienstag mit. Der Angriff habe sich demnach im benachbarten Syrien in der Nähe von Dair as-Saur ereignet.

Im vergangenen Jahr hatten die USA eine Belohnung in Höhe von bis zu fünf Millionen US-Dollar auf Al-Dschaburi und zwei weitere hochrangige IS-Anführer ausgesetzt. Die Terrororganisation operiert weiterhin in Syrien und im Irak.


Rumänien kritisiert ungarische Investitionen in Siebenbürgen

BUKAREST: Rumänien hat das Nachbarland Ungarn aufgefordert, sich bei Investitionen im Landesteil Siebenbürgen an die rumänischen Gesetze zu halten. Rumäniens Außenminister Bogdan Aurescu und sein ungarischer Kollege Peter Szijjarto einigten sich am Dienstag bei einem Treffen in Bukarest darauf, dass sie hierzu über ein Abkommen verhandeln wollen. In Siebenbürgen leben etwa 1,2 Millionen ethnische Ungarn, die von Budapest auch finanziell unterstützt werden. Der Umgang mit dieser Minderheit ist seit Jahrzehnten ein Konfliktthema zwischen beiden Staaten.

Szijjarto sagte, bisher habe Ungarn über ein Programm zur Wirtschaftsentwicklung in Siebenbürgen 250 Millionen Euro investiert. Dazu habe es aber keinerlei bilaterales Abkommen gegeben, kritisierte Aurescu. Eine Bedingung für ein solches Abkommen sei es, dass diese Gelder nicht «nach ethnischen Kriterien» vergeben werden, betonte der rumänische Minister. Dies kommentierte Szijjarto nicht. Offen blieb zudem, ob diese finanziellen Zuwendungen aus Budapest auch ohne Abkommen weiter laufen sollen.

Beide Politiker betonten, dass sie an guten Beziehungen interessiert seien. Aurescu sagte, man gestehe Budapest das Recht zu, die gemeinsame Geschichte anders zu bewerten als Bukarest. Jedoch dürfte dies heute die bilateralen Beziehungen nicht belasten. Am 4. Juni jährt sich der Friedensvertrag von Trianon von 1920 zum 100. Mal, bei dem das damalige Königreich Ungarn unter anderem Siebenbürgen an Rumänien abgeben musste. Für die meisten Ungarn ist dies ein Trauer-Datum.


Prozessauftakt in Schweden - Mann soll Freundin getötet haben

STOCKHOLM: Im schwedischen Uddevalla hat am Dienstag der Prozess um den brutalen Mord an einem 17-jährigen Mädchen begonnen. Auf der Anklagebank sitzt der 23 Jahre alte Freund. Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher, dass er die junge Frau getötet und ihre Leiche zerstückelt hat, weil sie sich von ihm trennen wollte. Ihm wird Mord und Störung der Totenruhe vorgeworfen.

Der Fall hatte im November 2019 für großes Aufsehen gesorgt. Die 17-Jährige galt fast zwei Wochen als vermisst und viele Menschen in Uddevalla hatten sich an der Suche nach ihr beteiligt. Der Freund geriet schnell in Verdacht. Nachbarn hatten berichtet, Schreie und laute Geräusche in der Wohnung des Paares gehört zu haben. Elf Tage nachdem sie als vermisst gemeldet worden war, fand die Polizei in der Wohnung Körperteile der Frau. Die Staatsanwaltschaft bestätigte Mitte Mai, dass es sich dabei um ihren Kopf handelte, der in einer Reisetasche versteckt war. An der Tasche und am Verpackungsmaterial fanden sich Fingerabdrücke des Mannes.

Der Beschuldigte bestreitet, seine Freundin getötet zu haben. Er gab an, sie habe die Wohnung nach dem Streit verlassen. Die Leiche des Mädchens wurde bis heute nicht gefunden. Für die Verhandlung sind drei Wochen angesetzt.


Missbrauchsprozess: Anklage fordert Haft und Psychiatrie für Soldaten

MOERS: Im Missbrauchsprozess gegen einen 27 Jahre alten Soldaten in der westdeutschen Stadt Moers hat die Staatsanwaltschaft insgesamt neun Jahre Haft und die Einweisung des Angeklagten in die Psychiatrie gefordert.

Der Mann soll vier kleine Kinder im Alter zwischen einem und fünf Jahren in mehr als 30 Fällen missbraucht haben. Von einem siebenjährigen Mädchen soll er pornografische Aufnahmen angefertigt haben. Außerdem soll er Videos und Aufnahmen von den Taten gemacht und mit anderen getauscht haben. Der Prozess findet vor dem Landgericht Kleve Außenstelle Moers statt.

Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte vor Gericht weitgehend zugegeben. Das Urteil wird am Dienstagnachmittag nach weiteren Plädoyers erwartet. Es ist das erste Urteil in dem deutschlandweiten Missbrauchs- und Kinderpornografie-Komplex, der zuerst in Bergisch Gladbach bekanntgeworden war. Tatverdächtige gibt es mittlerweile in sämtlichen Bundesländern.


«Müll rausbringen» - Flucht aus Psychiatrie gelang unter Vorwand

BEDBURG-HAU: Bei ihrer Flucht aus einer Psychiatrie in Westdeutschland haben die beiden Patienten den als Geisel genommenen Pfleger dazu gezwungen, die Außentür unter einem erfundenen Vorwand öffnen zu lassen.

Der Pfleger habe der Pforte gesagt, er müsse mal nach draußen, um Müll zu entsorgen, sagte ein Sprecher der Kreispolizei Kleve am Dienstag. «Daraufhin sind die Außentüren geöffnet worden.» Alle drei seien dann rausgegangen und zum Auto des Pflegers gegangen. Dort hätten sie ihre Geisel stehen gelassen und seien mit dem Wagen geflohen. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet.

Die 38 und 43 Jahren alten Männer hatten am Montagabend mit Küchenmessern bewaffnet einen Pfleger in der westdeutschen Gemeinde Bedburg-Hau nahe der niederländischen Grenze in ihre Gewalt gebracht und einen zweiten Pfleger eingeschlossen. Beide Klinikmitarbeiter blieben unverletzt. Die Fahndung nach den beiden Flüchtigen blieb bis Dienstagmittag erfolglos. Bei dem Fluchtauto handelt es sich um einen weißen Ford Mondeo mit dem amtlichen Kennzeichen KLE-S 2521.


Globale Anti-Corona-Allianz sammelt 9,5 Milliarden Euro

BRÜSSEL: Die globale Allianz gegen das Coronavirus hat inzwischen 9,5 Milliarden Euro für die Entwicklung von Impfstoffen und Arzneien gesammelt. Dies teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag auf Twitter mit. Das sei ein großartiges Ergebnis, meinte von der Leyen.

Sie hatte am 4. Mai eine internationale Online-Geberkonferenz organisiert, bei der zunächst 7,4 Milliarden Euro zusammenkamen. Seither konnten Privatleute, Stiftungen und Regierungen weiter spenden.

Ziel der Initiative ist, weltweit alle Kräfte für die Forschung an Impfstoffen und Arzneien zu bündeln. Sobald sie verfügbar sind, sollen die neuen Mittel allen Ländern zur Verfügung stehen, auch ärmeren.


Stefan Mross über Corona-Lockdown: «Gut getan, mal abzuschalten»

MÜNCHEN: Schlager-Star Stefan Mross (44) kann der Corona-Krise für sein Privatleben auch Positives abgewinnen. «Ich war seit 30 Jahren noch nie so lange am Stück zu Hause. Es hat gut getan, mal abzuschalten und ein bisschen runterzufahren», sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Wir waren tatsächlich ziemlich diszipliniert und haben uns viel gesünder ernährt als auf Tournee, weil wir wirklich jeden Tag frisch gekocht haben. Das hat riesigen Spaß gemacht. Insgesamt hat es doch auch gut getan - meiner und unserer Gesundheit.»

Beruflich seien die Auswirkungen aber groß. «Dieses Jahr haben wir rund 60 Konzerte absagen müssen und wenn man dann als Selbstständiger von heute auf morgen arbeitslos ist, ist das nicht gerade lustig.» Aber: «Wenn Türen zugehen, gehen auch ganz ganz viele neue auf.»

An diesem Freitag erscheint das Album «Stark wie Zwei», das Mross gemeinsam mit seiner Verlobten Anna-Carina Woitschack aufgenommen hat.


Dutzende Migranten aus Boot vor den Kanaren gerettet

Las Palmas (dpa) - Vor der spanischen Kanareninsel Gran Canaria hat die Seenotrettung 51 Menschen von einem Holzboot in Sicherheit gebracht. Das Boot sei am Montagabend südlich der Insel Gran Canaria im Atlantik vor Westafrika gesichtet worden, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Über die Herkunft der Menschen, die an Land gebracht und versorgt worden seien, wurde zunächst nichts mitgeteilt. Alle Boote mit Migranten in dieser Region kommen jedoch aus Afrika.

Spanien ist zusammen mit Italien und Griechenland eines der Länder an der EU-Außengrenze, in denen am meisten Flüchtlinge und andere Migranten eintreffen. Die wichtigste Route verläuft von Afrika aus über das Mittelmeer. Dafür müssen die Menschen aber die Sahara durchqueren, was sehr riskant ist. Direkter, aber als am gefährlichsten, gilt der Seeweg von Westafrika aus Richtung Kanaren. Der Atlantik ist aber rauer als das Mittelmeer. Dennoch nehmen immer wieder Menschen diese Route und hoffen, über die Kanareninseln aufs spanische Festland zu gelangen


Russischer Militärhubschrauber stürzt ab - vier Tote

MOSKAU: Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ist in Russland ein Militärhubschrauber abgestürzt. Drei Besatzungsmitglieder und ein Techniker starben am Dienstag, wie Roman Kopin, der Gouverneur der Region Tschukotka, mitteilte. Der Hubschrauber vom Typ Mi-8 stürzte vermutlich wegen eines technischen Defekts auf dem Flughafen der Siedlung Ugolnije Kopi im äußersten Nordosten Russlands ab. Die Maschine startete nach einer Reparatur und geriet dann, wie ein Video zeigte, ins Trudeln, krachte auf den Boden und ging in Flammen auf.

Erst am Dienstag vergangener Woche stürzte in der Nähe von Moskau ein Mi-8-Hubschrauber ab. Drei Menschen starben bei dem Unglück bei Klin rund 90 Kilometer nordwestlich der russischen Hauptstadt. Ermittler vermuteten auch dort einen technischen Defekt.


Dänischer Kronprinz Frederik feiert Geburtstag

KOPENHAGEN: Der dänische Kronprinz Frederik ist am Dienstag 52 Jahre alt geworden.

Am Fredensborg Schloss, wo sich die Kronprinzenfamilie und Königin Margrethe (80) derzeit aufhalten, wurden die Fahnen gehisst. Auch viele Busse in Kopenhagen waren mit Flaggen geschmückt, meldete die dänische Nachrichtenagentur Ritzau. Aufgrund der Corona-Pandemie muss Frederik diesen Geburtstag in kleinem Kreis feiern. In den vergangenen beiden Jahren hatte der sportbegeisterte Prinz zu seinem Geburtstag einen Lauf mit dem Titel «Royal Run» veranstaltet, an dem rund 80.000 Dänen teilnahmen. In diesem Jahr musste die Veranstaltung abgesagt werden.  .


Deutsche Bundesanwaltschaft klagt PKK-Funktionär an

KARLSRUHE: Ein Mann, der Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK gewesen sein soll, muss sich voraussichtlich bald in der deutschen Stadt Koblenz vor Gericht verantworten.

Die deutsche Bundesanwaltschaft in Karlsruhe erhob nach Angaben vom Dienstag vor dem Oberlandesgericht Anklage gegen den türkischen Staatsangehörigen. Er soll spätestens von Ende Juni 2017 bis Juni 2019 als hauptamtlicher PKK-Kader für sogenannte PKK-Gebiete vor allem in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zuständig gewesen sein.

Dabei habe der Angeklagte etwa in der PKK-Region Saarland/Rheinland-Pfalz oder der PKK-Region Hessen Propagandaveranstaltungen und Versammlungen organisiert, so die oberste deutsche Anklagebehörde weiter. Außerdem soll er Geld für die PKK gesammelt haben. Der Mann war Anfang Januar im Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt festgenommen worden. Seitdem saß er in Untersuchungshaft.


Erste Hochzeit live im TV: Ehe für alle tritt in Costa Rica in Kraft

SAN JOSÉ: In Costa Rica ist die erste offiziell anerkannte gleichgeschlechtliche Ehe Mittelamerikas geschlossen worden. Die Hochzeit zwischen zwei Frauen wurde live im staatlichen Fernsehen übertragen - nach einer dreistündigen Sendung zur Feier des «historischen Schrittes» samt Countdown. Die Zeremonie begann kurz nach Mitternacht (Ortszeit) in der Nacht zum Dienstag - ab diesem Moment war die zivile Ehe für alle in Costa Rica möglich.

Das Verfassungsgericht des Landes hatte die gleichgeschlechtliche Ehe im November 2018 für legal erklärt und eine Frist von 18 Monaten bis zum Inkrafttreten gesetzt. Vorausgegangen war eine Empfehlung des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte, der seinen Sitz in Costa Rica hat und von zahlreichen Ländern Lateinamerikas anerkannt wird.

Dies sei ein bedeutender sozialer und kultureller Wandel, sagte Staatspräsident Carlos Alvarado in einer Ansprache an die Nation. Dank eines Jahrzehnte langen Kampfes erkenne nun das Land die Rechte an, die die LGBTIQ-Gemeinde schon immer verdient habe. «Mögen die Empathie und die Liebe der Kompass sein, der uns erlaubt, voranzukommen und ein Land aufzubauen, in dem für all uns Menschen Platz ist», twitterte der Sozialdemokrat.


Hunderte starben an Rauch von australischen Buschfeuern

CANBERRA: Der Rauch der verheerenden Buschfeuer in Australien hat einer Untersuchung zufolge Hunderte Menschen das Leben gekostet. Tausende mussten wegen des Qualms in Krankenhäusern behandelt werden, wie Experten einer nationalen Kommission mitteilten, die sich mit Fragen rund um den Katastrophenschutz befasst. Die Buschbrände wüteten von August bis März und zerstörten mehr als 12 Millionen Hektar Land. 33 Menschen starben. Mehr als eine Milliarde Tiere kamen nach Expertenschätzungen ums Leben. Die Auswirkungen der Rauchentwicklung durch die gewaltigen Brände auf die Gesundheit seien jedoch noch viel größer als die durch die Buschbrände selbst, erklärte Fay Johnston, Umweltexpertin der University of Tasmania.

Den Schätzungen der Experten zufolge kamen in Folge des Qualms 445 Menschen ums Leben. Die Kosten zur Behandlung der Tausenden Erkrankten beliefen sich auf über zwei Milliarden australische Dollar (1,2 Mrd Euro). Die Rauchentwicklung durch die Brände verschlechterte die Luftqualität in großen Städten wie Sydney und Canberra deutlich. 80 Prozent der Bevölkerung Australiens seien von dem Qualm betroffen, erklärten Experten der Royal Commission into National Natural Disaster Arrangements, ein von der Regierung gegründetes Gremium, das sich mit Fragen des Schutzes gegen Naturkatastrophen, des Umgangs damit und des Wiederaufbaus befasst.


Wirecard verschiebt Vorlage der Konzernbilanz

ASCHHEIM B. MÜNCHEN: Der Zahlungsdienstleister Wirecard verschiebt die Vorlage seiner Konzernbilanz. Die Veröffentlichung finde nun am 18. Juni statt, teilte das Unternehmen am späten Montagabend mit. Ursprünglich hatte die Vorlage am 04. Juni erfolgen sollen. Wegen der Verschiebung verlegt Wirecard zudem die Hauptversammlung auf den 26. August.

Hintergrund der Verzögerung sei eine Mitteilung des Wirtschaftsprüfers Ernst & Young, dass noch nicht alle Prüfungshandlungen abgeschlossen worden seien, hieß es weiter. Im Rahmen der abgeschlossenen Teile der Prüfungshandlungen seien Wirecard bisher keine wesentlichen Feststellungen bekannt gemacht worden. Mit wesentlichen Änderungen der im Februar veröffentlichten Eckdaten sei nicht zu rechnen.

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