Nein zu Hasspredigern

Symbolfoto: epa/FAZRY ISMAIL
Symbolfoto: epa/FAZRY ISMAIL

KUALA LUMPUR: Alle Ausländer, die zu religiösen Vorträgen nach Malaysia kommen wollen, müssen bei der Beantragung eines Visums ihren Hintergrund überprüfen lassen. Der Backgroundcheck werde von den zuständigen Behörden zusammen mit den entsprechenden malaysischen religiösen Körperschaften organisiert, kündigte Innenminister Muhyiddin Yassin vor dem Parlament an. „Für muslimische Missionare sind die Religionsbehörden zuständig. Wer nicht über die entsprechende Qualifikation verfügt, wird nicht zugelassen. Diese Überprüfung gilt auch für nicht-muslimische Missionare“, betonte Yassin. Malaysia ist ein multireligiöses Land mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit. Die Sicherheitsorgane sehen mit Sorge den wachsenden Einfluss ultrakonservativer islamischer Kleriker aus Saudi-Arabien.

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Norbert Kurt Leupi 02/12/2019 00:05
Hassprediger
Gut hat Malaysia das" Problem " frühzeitig erkannt und den Riegel vorgeschoben ! Das Schlimme an den fanatischen Religionen jeden Couleurs ist ja der Wunsch, sich unbedingt zu unterwerfen, das Mitmachen, Mitlaufen Mitsingen und dabei noch in eine peinliche Euphorie verfallen !
Hans Roland 01/12/2019 16:59
Sehr gut ! Respekt !
Die Regierung von Malaysia ist konsequenter als die Deutschen Behörden.