Nachrichten aus der Wirtschaft am Mittwoch

Nachrichten aus der Wirtschaft am Mittwoch

Lufthansa dreht Warteschleife - Keine Entscheidung zu Rettungspaket

BERLIN/FRANKFURT: Die Lufthansa dreht vorerst eine Warteschleife: Der Aufsichtsrat der Fluggesellschaft hat am Mittwoch die Entscheidung zur Annahme des staatlichen Rettungspakets über neun Milliarden Euro vertagt. Als Grund nannte das Unternehmen in Frankfurt mögliche Auflagen der EU-Kommission, die bei einer Staatshilfe die Start- und Landerechte an verschiedenen Flughäfen überprüfen könnte.


Streit um Auto-Kaufanreize verschärft sich - «die Uhr tickt»

BERLIN: Auto-Kaufprämien - ja oder nein? Wenn ja - nur für Öko-Antriebe oder auch für moderne Verbrenner? Als Extrahilfe für die Branche - oder nur im Rahmen eines größeren Konjunkturpakets? Und wie viel Zeit bleibt bereits angeschlagenen Firmen noch, um zu überleben?


Hoffnung auf mehr Klarheit über Urlaubsreisen in Europa

BERLIN: Bundesbürger mit Reiseplänen für Europa müssen sich noch etwas gedulden. Die Bundesregierung will sich am 3. Juni mit einem Eckwertepapier befassen, das als Gesprächsgrundlage für eine Einigung mit den Urlaubsländern auf Regeln für einen Infektionsschutz dienen soll, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Vorgesehen ist auch, die generelle Reisewarnung für 31 Länder in Europa aufzuheben und durch Reisehinweise zu ersetzen, die an die Lage angepasst sind. Die Tourismusbranche forderte rasche Klarheit.


Recycling in der Krise: Wie das Coronavirus die Konkurrenz verschärft

BERLIN: Plastik hat keinen guten Ruf. Weil der Kunststoff lange braucht, um biologisch abgebaut zu werden, treiben Plastiktüten und PET-Flaschen über Jahrhunderte in Flüssen und Meeren. Der Müll verstopft die Mägen von Seevögeln und Fischen, verdreckt das Wasser und sogar ganze Küstenstreifen. Weil die Abfallmengen trotzdem weiter steigen, ruhen viele Hoffnungen auf der Wiederverwertung. Längst hat sich ein ganzer Wirtschaftszweig rund um das Recycling entwickelt. Die Corona-Krise kommt für die Branche allerdings zur Unzeit.


EZB bereitet Boden für weitere Nothilfen in der Corona-Krise

FRANKFURT/MAIN: Europas Währungshüter bereiten den Boden für weitere Nothilfen in der Corona-Krise. «Wenn wir feststellen, dass sich die Situation verschlechtert hat und wir der Ansicht sind, dass weitere Anreize erforderlich sind, wird die EZB bereit sein, ihre Instrumente zu erweitern, um ihr Ziel der Preisstabilität zu erreichen», sagte Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der «Financial Times» (FT).


Umfrage: Neue Nutzer digitaler Dienste bleiben nach Corona-Krise

BERLIN: In der Corona-Krise haben viele Menschen in Deutschland zum ersten Mal neue digitale Dienste ausprobiert - und wollen sie laut einer Umfrage größtenteils weiternutzen. Gut drei Viertel der Erstnutzer digitaler Kanäle (77 Prozent) kündigten das an, wie die Erhebung des Beratungsunternehmens McKinsey ergab. Am höchsten war dabei die Absicht zum Bleiben beim Online-Banking mit 86 Prozent und am Niedrigsten beim Lebensmittelkauf übers Internet mit 63 Prozent.

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