Nachrichten aus der Sportwelt am Sonntag

Foto: Twitter/@brvolleys
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Berlin Volleys gewinnen erneut den Supercup

FRANKFURT AM MAIN: Eine Woche vor dem Bundesligastart haben die Berlin Volleys ihren ersten Titel der neuen Saison geholt. Im Supercup setzte sich die Mannschaft von Trainer Cedric Enard am Sonntag bei den United Volleys Frankfurt mit 3:0 (29:27, 25:22, 25:22) durch. Der Franzose Timothee Carle entschied mit dem zweiten Matchball die Partie. Danach nahm dr russische Kapitän Sergej Grankin die 3,7 Kilogramm schwere Trophäe in Empfang. Im vergangenen Jahr hatten die Berliner erstmals den Supercup gewonnen.


Kaymer Zehnter bei Golfturnier im Wentworth Club

VIRGINIA WATER: Golfprofi Martin Kaymer hat bei der BMW PGA Championship nach einem schwachen Start noch eine Top-Platzierung erreicht. Der 35-Jährige aus Mettmann spielte am Sonntag eine starke 68er-Schlussrunde und kam im berühmten Wentworth Club bei London mit insgesamt 278 Schlägen auf den geteilten Rang zehn. Den Sieg in England holte Lokalmatador Tyrrell Hatton.


Flensburgs Handballer stellen mit Sieg über Minden Clubrekord ein

FLENSBURG: Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben einen Vereinsrekord eingestellt. Das 29:24 (15:12) über GWD Minden war am Sonntag der 39. Bundesliga-Heimsieg der Norddeutschen in Serie. Die neue Bestmarke soll am 25. Oktober in der Partie gegen den Aufsteiger HSC 2000 Coburg aufgestellt werden. Göran Sögard Johannessen traf sechsmal für Flensburg, Christoffer Rambo warf elf Tore für Minden.


Neuer Corona-Fall - NFL verschiebt Spiel der New England Patriots

FOXBOROUGH: Der Terminkalender der nordamerikanischen Football-Liga NFL wird wegen der Corona-Pandemie auch in der fünften Spielwoche durcheinandergebracht. Um die Gesundheit der Spieler und des Personals zu schützen, wird die für Montagabend (Ortszeit) geplante Partie der New England Patriots gegen die Denver Broncos erneut verschoben, wie die NFL am Sonntag mitteilte. Auf wann, soll noch bekannt gegeben werden. Das Spiel war bereits einmal verlegt worden.


Top Four um deutschen Basketball-Pokal findet in München statt

MÜNCHEN: Das Top Four im Pokal-Wettbewerb der Basketball-Bundesliga findet nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in München statt. Wie bereits das Liga-Finalturnier Ende Juni werden auch die Halbfinals und das Endspiel des nationalen Cups am 1. und 2. November im Audi Dome ausgerichtet. Zuerst hatte das Fachmagazin «BIG - Basketball in Deutschland» darüber berichtet.


Nations League: England besiegt Belgien, Haaland trifft dreifach

BERLIN: Die englische Fußball-Nationalmannschaft hat in der Nations League das Top-Duell gegen Belgien gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate siegte am Sonntagabend in London mit 2:1 (1:1) und übernahm von den zuvor zwölf Mal in Serie siegreichen Belgiern nach drei Spieltagen die Tabellenführung in Gruppe 2 der Liga A. In Liga B gelang Norwegen ein klarer 4:0 (2:0)-Sieg gegen Rumänien, nachdem die Skandinavier unter der Woche in den Playoffs für die Europameisterschaft im kommenden Jahr gescheitert waren. Dabei erzielte Erling Haaland von Borussia Dortmund drei Treffer (13., 64., 74.).


Nadal gewinnt mit Jubiläumssieg zum 13. Mal die French Open

PARIS: Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat zum 13. Mal die French Open gewonnen. Der 34-Jährige setzte sich im Endspiel am Sonntag gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien unerwartet glatt in drei Sätzen mit 6:0, 6:2, 7:5 durch und feierte damit seinen 100. Einzel-Sieg in Paris. Mit seinem 20. Grand-Slam-Titel zog der Weltranglisten-Zweite Nadal mit dem Schweizer Rekordhalter Roger Federer gleich. Djokovic verpasste seinen 18. Triumph bei einem der vier wichtigsten Turniere.


Federer gratuliert Nadal zu French-Open-Sieg und 20. Grand-Slam-Titel

PARIS: Der Schweizer Roger Federer hat Rafael Nadal zum 13. French-Open-Sieg und der Einstellung seiner eigenen Grand-Slam-Bestmarke gratuliert. «Ich habe immer den allergrößten Respekt gehabt für meinen Freund Rafa als Mensch und als Champion», schrieb der 39-Jährige am Sonntagabend in den sozialen Netzwerken.

Als sein größter Rivale über viele Jahre hätten sie sich beide dazu gebracht, bessere Spieler zu werden. «Deshalb ist es eine große Ehre für mich, ihm zu seinem 20. Grand-Slam-Titel zu gratulieren», führte Federer weiter aus. Die Bestmarke hatte er bislang alleine gehalten, doch mit dem 6:0, 6:2, 7:5 im Finale gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien zog Nadal mit Federer gleich.

Auch 13 French-Open-Titel seien «großartig» und «unglaublich». Er hoffe, Nummer 20 sei nur ein weiter Schritt auf ihrem weiteren Weg. «Gut gemacht, Rafa, du verdienst es», schrieb Federer.


PARIS: Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat zum 13.

Mal die French Open gewonnen. Der 34-Jährige setzte sich im Endspiel am Sonntag gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien unerwartet glatt in drei Sätzen mit 6:0, 6:2, 7:5 durch und feierte damit seinen 100. Einzel-Sieg in Paris. Mit seinem 20. Grand-Slam-Titel zog der Weltranglisten-Zweite Nadal mit dem Schweizer Rekordhalter Roger Federer gleich. Djokovic verpasste seinen 18. Triumph bei einem der vier wichtigsten Turniere.


13.500 Fans auf Nürburgring bei Hamiltons Formel-1-Rekordfahrt

NÜRBURG: 13.500 Zuschauer haben Lewis Hamiltons Einstellung von Michael Schumachers Formel-1-Siegrekord auf dem Nürburgring vor Ort mitverfolgt. Diese Besucherzahl gab der Veranstalter des Grand Prix der Eifel am Sonntag bekannt. Das Corona-Gesundheitskonzept hätte bis zu 20.000 Fans Zugang erlaubt, insgesamt verkaufte der Nürburgring 15.000 Karten.

Mehr als 3000 Ticketinhaber kamen aber aus Risikogebieten im Ausland oder Gebieten in Deutschland mit einem erhöhten Warnwert. Diese Karten wurden nach Veranstalterangaben zunächst alle gesperrt, 1500 Zuschauern wurde der Rennbesuch dann aber doch noch ermöglicht, «zum Beispiel durch negative Corona-Tests», wie es hieß.

«Wir sind wirklich sehr zufrieden», sagte Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort nach dem ersten Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring nach sieben Jahren. Hamilton feierte dabei seinen 91. Sieg in der Motorsport-Königsklasse. Mit Blick auf die kurze Vorbereitung für das Event von zehn Wochen war das Grand-Prix-Wochenende für Markfort ein «großer Erfolg».


Neue Corona-Fälle in Italiens Serie A - Koray Günter positiv

ROM: Im italienischen Fußball haben sich weitere Profis mit dem Coronavirus infiziert, darunter der Deutsche Koray Günter von Hellas Verona. Der Erstligist teilte am Sonntag mit, dass Günter positiv getestet worden sei. Der 26 Jahre alte Verteidiger befinde sich in Heimquarantäne. Sein tschechischer Mannschaftskollege Antonin Barak sei ebenfalls positiv. Allerdings sei dies bei der tschechischen Nationalmannschaft festgestellt worden.


Zwei positive Corona-Tests beim Zweitligisten VfL Osnabrück

OSNABRÜCK: Zwei Lizenzspieler des Fußball-Zweitligisten VfL Osnabrück sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Club-Angaben vom Sonntag sind beide Spieler symptomfrei. Vorsorglich wurde das Mannschaftstraining am Montag abgesagt.


Degenkolb Sechster beim Halbklassiker Gent-Wevelgem - Pedersen

WEVELGEM: John Degenkolb hat bei der 82. Auflage des Halbklassikers Gent-Wevelgem die Podestplätze knapp verpasst. Der Vorjahreszweite und Sieger von 2014 musste sich am Sonntag nach 232,5 Kilometern mit dem sechsten Platz begnügen. Den Sieg holte sich der dänische Ex-Weltmeister Mads Pedersen, der sich aus einer neunköpfigen Spitzengruppe vor dem Franzosen Florian Senechal und dem Italiener Matteo Trentin durchsetzte.


Erster Punktverlust für Wolfsburgs Frauen - Bayern souverän

SINSHEIM: Meister VfL Wolfsburg hat am sechsten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga den ersten Punktverlust hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch kam am Sonntag beim SC Freiburg nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Die eingewechselte Zsanett Jakabfi hatte die Wölfinnen in der 70. Minute in Führung gebracht, Freiburgs Hasret Kayikçi gelang der späte Ausgleich (90.+5). Weiterhin ohne Punktverlust bleibt hingegen der Vorjahres-Zweite FC Bayern München. Die Bayern-Frauen setzten sich gegen die TSG Hoffenheim mit 4:0 (2:0) durch. Mit 16 Punkten Tabellendritter ist der frühere Serienmeister Turbine Potsdam.


Enges Rennen beim Giro d'Italia - Guerreiro gewinnt neunte Etappe

ROCCARASO: Beim 103. Giro d'Italia ist die Spitze nach der Bergankunft auf der verregneten neunten Etappe enger zusammengerückt. Der Gesamterste João Almeida verlor am Sonntag nach 208 Kilometern von San Salvo nach Roccaraso beim Ausreißer-Sieg seines portugiesischen Landsmannes Ruben Guerreiro einige Sekunden auf seine größten Rivalen. Er erreichte mit 1:56 Minuten Rückstand das Ziel. Damit reduzierte sich sein Vorsprung auf den nun zweitplatzierten Niederländer Wilco Kelderman aus dem deutschen Sunweb-Team auf 30 Sekunden.


Deutschland-Achter gewinnt EM-Gold - Keine Medaille im Einer

POSEN: Der Deutschland-Achter hat seinen Titel bei der Ruder-EM erfolgreich verteidigt. Beim Start-Ziel-Sieg im Finale auf dem Malta-See in Posen gelang der Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) am Sonntag der achte EM-Erfolg in Serie. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Konkurrenz aus Rumänien und den Niederlanden eine halbe Bootslänge. Weitere Medaillen für den DRV in den 14 olympischen Wettkampfklassen gab es im leichten Männer-Doppelzweier, Frauen-Doppelvierer und Frauen-Achter. Alle drei Boote gewannen Silber. Dagegen gingen beide Einer leer aus.


Ricciardos erstes Renault-Podium: Tattoo-Wette wird eingelöst

NÜRBURG: Daniel Ricciardos erstes Formel-1-Podium für Renault wird für Teamchef Cyril Abiteboul schmerzhaft. Der Australier hatte für den Podest-Fall angekündigt, dass sich sein Boss ein Tattoo stechen lassen muss. «Es ist wahr, es wird passieren», sagte Ricciardo (31) nach seinem dritten Platz am Sonntag beim Grand Prix der Eifel. Es war das erste Podium für Renault seit der Rückkehr als Formel-1-Werksteam zur Saison 2016. «Es wird wahrscheinlich etwas mit mir zu tun haben und einen deutschen Beigeschmack haben», sagte Ricciardo mit Blick auf den Nürburgring. Sein letztes Podium hatte der Mann aus Perth 2018 bei seinem Monaco-Sieg für Red Bull geholt.

Abiteboul will sich nun nicht drücken. «Das ist okay, ich stehe zu meinem Wort. Ich werde damit zurechtkommen», sagte er. Das Tattoo werde aber an eine Stelle kommen, «die nicht zu sichtbar» sei. Auf die Frage im TV-Sender Sky nach einem deutschen Motiv antwortete Abiteboul amüsiert, dass er Brezen und Bratwurst möge.


Marcel Schrötter fährt bei Motorrad-WM in die Top Ten

LE MANS: Motorrad-Pilot Marcel Schrötter ist beim Grand Prix von Frankreich Zehnter in der Moto2-Klasse geworden. Der 27 Jahre alte Bayer zeigte am Sonntag vor 5000 Fans an der Strecke von Le Mans ein solides Rennen, konnte aber nicht an die Top-Platzierungen der Vorwochen anknüpfen. Nach 25 Runden hatte er 35 Sekunden Rückstand auf Sieger Sam Lowes aus Großbritannien. Zweiter wurde der Australier Remy Gardner. Der Sohn von Ex-Weltmeister Wayne Gardner setzte sich in der vorletzten Kurve gegen den Italiener Marco Bezzecchi durch.

In der Meisterschaft rückte die Spitze enger zusammen. Der WM-Führende Luca Marini aus Italien sammelte als 17. keine Punkte, verteidigte aber den ersten Platz. Schrötter liegt nach zehn Rennen auf der elften Position.


Meiste Grand-Prix-Siege in der Formel 1

NÜRBURG:

Michael Schumacher (Kerpen) 91 (1991-2012) Lewis Hamilton (England)* 91 (2007- ) Sebastian Vettel (Heppenheim)* 53 (2007- ) Alain Prost (Frankreich) 51 (1980-1993) Ayrton Senna (Brasilien) 41 (1984-1994) Fernando Alonso (Spanien) 32 (2001-2018) Nigel Mansell (England) 31 (1980-1995) Jackie Stewart (Schottland) 27 (1965-1973) Niki Lauda (Österreich) 25 (1971-1985) Jim Clark (Schottland) 25 (1960-1968) Juan Manuel Fangio 24 (1950-1958) (Argentinien) Nico Rosberg (Wiesbaden) 23 (2006-2016) Nelson Piquet (Brasilien) 23 (1978-1991) Damon Hill (England) 22 (1992-1999) Kimi Räikkönen (Finnland)* 21 (2001- ) Mika Häkkinen (Finnland) 20 (1991-2001)

*noch in der Formel 1 aktiv


Hamilton nach Einstellung von Schumacher-Rekord: «Unglaublich»

NÜRBURG: Lewis Hamilton hat überwältigt auf die Einstellung von Michael Schumachers Formel-1-Siegrekord reagiert.

«Es ist Wahnsinn, hier zu stehen. Klar habe ich davon geträumt, irgendwann hier zu sein, es ist aber unglaublich», sagte der Mercedes-Pilot nach seinem 91. Karriere-Erfolg am Sonntag beim Grand Prix der Eifel. «Für die Menschen ist es schwer zu verstehen, wie er diese 91 Siege holen konnte und es wird vom ersten bis zum 91. nicht einfacher.» Für Hamilton wird Michael Schumacher «immer eine Legende des Sports bleiben». Der Brite hatte nach seinem Sieg einen Rennhelm des deutschen Rekordweltmeisters aus den Händen von dessen Sohn Mick bekommen.


Pole-Mann Bottas vorzeitig auf Nürburgring raus

NÜRBURG: Mercedes-Pilot Valtteri Bottas ist nach seiner Pole Position beim Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring vorzeitig ausgeschieden.

Der Finne musste am Sonntag nach 19 von 60 Runden beim Grand Prix der Eifel seinen Wagen wegen eines Motorschadens in der Garage abstellen. Für Bottas, der auf Podestkurs lag, war es eine herbe Enttäuschung in seinem 150. Formel-1-Rennen.


DTM-Champion Rast nach zwei Siegen in Zolder wieder mit Titelchancen

ZOLDER: Titelverteidiger René Rast besitzt nach zwei Siegen im belgischen Zolder wieder Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft im Deutschen Tourenwagen-Masters. Der 33 Jahre alte Audi-Pilot aus Minden gewann einen Tag nach seinem ersten Erfolg auch den zweiten Lauf in Belgien überlegen. Rast setzte sich bei seinem vierten Saisonsieg am Sonntag souverän mit mehr als fünf Sekunden Vorsprung vor Mike Rockenfeller im Audi und Lucas Auer im BMW durch. Im Gesamtklassement liegt Rast mit 249 Punkten als Zweiter nur noch zehn Zähler hinter dem Führenden Nico Müller aus der Schweiz (259).


Stefan Bradl mit besten Saisonergebnis bei Motorrad-WM

LE MANS: Honda-Pilot Stefan Bradl hat sich beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans die ersten Punkte in der diesjährigen Motorrad-WM-Serie gesichert. Bei schwierigen Bedingungen kam der Zahlinger am Sonntag in der Klasse MotoGP als Achter ins Ziel und ließ unter anderen den WM-Führenden Fabio Quartararo aus Frankreich hinter sich. Den Sieg holte sich der Italiener Danilo Petrucci.


Nach Disqualifikation bei US Open: Mladenovic/Babos siegen in Paris

PARIS: Gut einen Monat nach ihrem coronabedingten Ausschluss bei den US Open hat die französische Tennisspielerin Kristina Mladenovic den Doppel-Titel bei den French Open gewonnen. Mit ihrer ungarischen Doppelpartnerin Timea Babos gewann Mladenovic am Sonntag in Paris das Endspiel gegen Alexa Guarachi und Desirae Krawczyk aus Chile und den USA 6:4, 7:5. Damit wiederholten Mladenovic und Babos wie Kevin Krawietz und Andreas Mies bei den Herren ihren Erfolg vom Vorjahr.

Während der US Open in New York war das dort an Nummer eins gesetzte Damen-Doppel wegen des Kontakts von Mladenovic zu dem mit dem Coronavirus infizierten Tennisprofi Benoit Paire disqualifiziert worden. Mladenovic musste in ihrem Hotelzimmer in Quarantäne bleiben.

Bei den French Open war die Doppel-Paarung Mladenovic/Babos an Position zwei gesetzt, das Duo holte den vierten gemeinsamen Grand-Slam-Titel. Im Einzel war die Französin Mladenovic in der ersten Runde gegen die Schwäbin Laura Siegemund ausgeschieden.


Ex-Tour-Sieger Bernal beendet seine Radsport-Saison

BERLIN: Der ehemalige Tour-de-France-Gewinner Egan Bernal will sich voll auf seine Genesung konzentrieren und hat deshalb seine Rad-Saison vorzeitig beendet. Er werde dieses Jahr nicht mehr antreten und erst 2021 wieder Rennen bestreiten, teilte der 23-jährige Kolumbianer am Samstagabend auf Instagram mit. Bernal hatte dieses Jahr bei der 107. Frankreich-Rundfahrt mit Rückenproblemen zu kämpfen und war vor der 17. Etappe ausgestiegen.


Vor EM-Quali-Spiel: Alle Corona-Tests bei der U21 negativ

FÜRTH: Vor dem wichtigen EM-Qualifikationsspiel in Fürth gegen Bosnien-Herzegowina sind bei der deutschen U21-Nationalmannschaft keine weiteren Teammitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Tests vom Samstag seien negativ ausgefallen, teilte der Deutsche Fußball-Bund am Sonntag mit. Am Donnerstag hatte der DFB einen einzelnen positiven Test auf das Virus bei einem Spieler der Nachwuchs-Auswahl von Nationalcoach Stefan Kuntz gemeldet.


Sieg gegen Bösel: Krasniqi neuer Weltmeister im Halbschwergewicht

MAGDEBURG: Robin Krasniqi ist durch einen überraschenden K.o.-Sieg gegen Dominic Bösel neuer Weltmeister im Halbschwergewicht. Der 33-Jährige schlug Bösel am Samstagabend in Magdeburg in der dritten Runde mit einer harten Rechten zu Boden. Krasniqi ist damit IBO-Champion sowie Interims-Weltmeister der WBA. Vor 2000 Zuschauern in der Getec-Arena krönte sich Krasniqi damit im dritten Anlauf zum Weltmeister. 2013 und 2015 hatte er seine WM-Kämpfe jeweils verloren. Für Bösel war es im 31. Kampf die zweite Niederlage.


Rummenigge befürchtet «großen Schaden» durch Zuschauerverbot

MÜNCHEN: Karl-Heinz Rummenigge sieht bei länger anhaltenden Geisterspielen in der Corona-Krise enorme Gefahren für den Fußball. «Wenn wir nicht bald wieder Fans in den Stadien haben, dann befürchte ich, wird der Fußball großen Schaden erleiden», sagte der Vorstandschef des FC Bayern München der «Bild am Sonntag». Einerseits drohe der Verlust der Fußball-Kultur, zudem äußerte der 65-Jährige finanzielle Sorgen. «In der Summe sprechen wir tatsächlich über rund 100 Millionen Euro Mindereinnahmen. In ganz Europa verliert jeder Club zwischen 50 und in der Spitze 200 Millionen Euro in einer Saison, die er ohne Zuschauer spielen muss. Wie lange das ein Fußball-Club aushält, das kann man sich an fünf Fingern abzählen.»


Weltmeister von 1990 feiern Titeljubiläum: Waren «perfektes Team»

MÜNCHEN: Die Fußball-Weltmeister von 1990 haben das 30-jährige Jubiläum ihres Triumphes in Italien gefeiert. Die Auswahl um Kapitän Lothar Matthäus, Teamchef Franz Beckenbauer und Finaltorschütze Andreas Brehme dachte dieser Tage in der Toskana an den Titelgewinn von Rom zurück. «Wir waren 1990 ein perfektes Team, mit vielen Charakterköpfen, die sich alle dem Teamgeist untergeordnet haben», sagte Matthäus. 15 der 22 Weltmeister von 1990 waren dabei. Die deutsche Mannschaft hatte am 8. Juli 1990 das Endspiel in Rom gegen Argentinien mit 1:0 gewonnen.


Sieglose Schweiz will im Prestigeduell mit Deutschland punkten

MADRID: Trotz der bisher schwachen Punkteausbeute in der Nations League sieht sich die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft vor dem Spiel in Deutschland am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) nicht chancenlos. «Es ist ein Prestigeduell. Wir wollen zeigen, dass das 1:1 in Basel, als wir mehr Torchancen hatten als Deutschland, kein Zufall war», sagte Trainer Vladimir Petkovic. Der 57-Jährige hatte zuvor beim 0:1 in Spanien die zweite Niederlage seiner Mannschaft im dritten Spiel der Gruppe 4 mitansehen müssen. Sie steht langsam unter Druck, in Deutschland den ersten Sieg zu landen. Denn die Schweiz will einen Abstieg aus der ersten Division der Nations League, der dem letzten Team der Vierergruppe droht, mit Blick auf die Auslosung der EM-Qualifikation unbedingt vermeiden.


French-Open-Sieger Mies: «Etwas absolut Unglaubliches»

PARIS: Die French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies haben ihre erfolgreiche Titelverteidigung im kleinen Kreis im Hotel in Paris gefeiert. «Wir saßen mit zwölf Leuten zusammen und haben gegessen und Bier und Wein getrunken», sagte der 28 Jahre alte Coburger Krawietz am Sonntag kurz vor seinem Rückflug der Deutschen Presse-Agentur am Telefon. Als das Restaurant wegen der Corona-Auflagen schließen musste, seien sie noch «so bis eins, halb zwei» in der Hotel-Lobby gewesen, verriet Krawietz.

Im Hintergrund wurde auf den TV-Bildschirmen ihr 6:3, 7:5-Erfolg im Endspiel gegen die US-Open-Sieger Mate Pavic (Kroatien) und Bruno Soares (Brasilien) gezeigt. «Das war schon sehr lustig und amüsant», schilderte Krawietz die Situation. Nur vier Herren-Doppel hatten es zuvor in der Geschichte des Profi-Tennis geschafft, ihren Titel bei den French Open erfolgreich zu verteidigen. «Das ist etwas absolut Unglaubliches, ein historischer Sieg», sagte Mies. «Auch am Morgen danach ist es noch schwer zu begreifen, was wir erreicht haben. Den Titel zu holen, ist das eine, ihn zu verteidigen, noch einmal etwas ganz anderes», sagte der 30 Jahre alte Kölner.


Corona-Zahlen zu hoch: DFB-Team wohl vor maximal 300 Zuschauern

KÖLN: Eine Erlaubnis für mehr als 300 Zuschauer beim Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in Köln ist zumindest rechnerisch ausgeschlossen. Nachdem die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen in Köln am Sonntag weiter auf 59,7 stieg, könnte sie am Montag selbst bei keinem weiteren Fall nicht mehr unter die erforderliche Kennzahl von 35 sinken. Die Stadt hatte am Samstag darauf verwiesen, dass die endgültige Entscheidung erst am Montag getroffen werde. Damit statt 300 doch 9200 Besucher zugelassen werden, müsste die 7-Tage-Inzidenz aber unter jene 35 sinken.

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