Nachrichten aus der Sportwelt am Montag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Corona-Fälle bei St. Louis: Weitere Baseball-Spiele abgesagt

NEW YORK: Die nordamerikanische Baseball-Profiliga MLB bekommt die Corona-Problematik nicht in den Griff. Sieben Spieler der St. Louis Cardinals und sechs Mitglieder aus dem Betreuerstab sind inzwischen positiv auf das Virus getestet worden. Damit musste auch die Vier-Spiele-Serie der Cardinals gegen Detroit verschoben werden, nachdem bereits die Partien gegen Milwaukee gestrichen worden waren. Zuvor waren bereits Spiele der Miami Marlins und Philadelphia Phillies ausgesetzt worden. In den Reihen des Teams aus Florida hatte es vorige Woche sogar 21 Corona-Fälle gegeben, die Phillies waren der letzte Gegner.


Bernal gewinnt Königsetappe in den Pyrenäen - Froome weit zurück

COL DE BEYREDE: Tour-de-France-Sieger Egan Bernal hat das erste Kräftemessen mit seinem teaminternen Rivalen Chris Froome in den Pyrenäen gewonnen. Der Kolumbianer gewann am Montag die Königsetappe bei der Route d'Occitanie auf den Col de Beyrede hinauf. Bernal siegte mit einem Vorsprung von zehn Sekunden auf seinen russischen Teamkollegen Pawel Siwakow. Der viermalige Toursieger Froome erreichte 5:05 Minuten zurück erst als 32. das Ziel.


Tennis-Tour beginnt: Siegemund gewinnt zum Auftakt in Palermo

PALERMO: Der Neustart auf der Tennis-Tour ist Laura Siegemund gelungen. Beim Turnier in Palermo mit strengen Vorsichtsmaßnahmen und ohne Zuschauer setzte sich die Schwäbin am Montag 6:3, 6:4 gegen Irina-Camelia Begu aus Rumänien durch. Nach rund fünf Monaten Pause wegen der Corona-Krise findet auf Sizilien mit Siegemund als einziger deutscher Teilnehmerin erstmals wieder ein offizielles Tennis-Turnier statt. Die Weltranglisten-65. trifft im Achtelfinale auf die favorisierte Estin Anett Kontaveit oder die Rumänin Patricia Maria Tig.


Union Berlin verpflichtet Torhüter Luthe

BERLIN: Fußball-Bundesligist Union Berlin hat den Towart Andreas Luthe verpflichtet. Der 33 Jahre alte Keeper kommt vom Ligakonkurrenten FC Augsburg, bei dem er in vier Spielzeiten 31 Pflichtspiele absolviert hatte. Sein Vertrag gilt nach Angaben des Clubs für die 1. und die 2. Liga. Zuvor war der bisherige Union-Keeper Rafal Gikiewicz zum FC Augsburg gewechselt.


Geburt des zweiten Kindes: Schröder verlässt Basketball-Blase

ORLANDO: Nationalspieler Dennis Schröder hat für die Geburt seines zweiten Kindes die sogenannte Basketball-Blase im Walt Disney World Resort in Orlando verlassen und wird damit seinem Team Oklahoma City Thunder erst einmal fehlen. Der 26 Jahre alte Braunschweiger verließ wie angekündigt am Montag sein Team, um seiner Frau bei der Geburt beizustehen. Mindestens ein Spiel wird Schröder verpassen, schließlich muss er bei seiner Rückkehr mindestens vier Tage in Quarantäne. Denn in Orlando, wo die seit Mitte März unterbrochene Saison mit 22 Teams fortgesetzt wird, befinden sich alle Beteiligten in einer Blase, dürfen das riesige Gelände nur in einem Ausnahmefall und nach Genehmigung verlassen.


Nordkoreanischer Stürmer Pak darf nicht mehr in Österreich spielen

ST. PÖLTEN: Ein nordkoreanischer Spieler in Österreichs Fußball-Bundesliga muss wegen der Sanktionen gegen Nordkorea das Land verlassen. Der Bundesligist SKN St. Pölten teilte am Montag mit, dass Stürmer Pak Kwang-Ryong mit Auslaufen seines Vertrags zu Saisonende keine Arbeitserlaubnis in Österreich mehr bekomme. Der 27-Jährige, der auch in Nordkoreas Nationalmannschaft spielt, erzielte für St. Pölten seit 2017 demnach in 58 Partien 13 Tore. Zuvor spielte er für mehrere Schweizer Teams, darunter Basel und Lausanne.

Hintergrund sind seit 2017 geltende UN-Sanktionen gegen das Land in Ostasien, die dem totalitären Staat die Geldflüsse für sein Atomwaffen- und Raketenprogramm abschneiden sollen. Die ins EU-Recht übernommenen Sanktionen schreiben unter anderem vor, Staatsbürger Nordkoreas, die in der EU ein Einkommen erzielen, in ihr Herkunftsland abzuschieben.


Eckdaten für Wasserball-Restart stehen - Stamm: «Wir spielen weiter»

BERLIN: Nach wochenlanger Wettkampfpause ermitteln die Wasserballer doch noch einen deutschen Meister. Sechs Vereine haben sich darauf verständigt, die Saison trotz der Corona-Pandemie unter der Ägide des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) und mit dessen Hygienekonzept zu Ende zu spielen. Das bestätigte DSV-Rundenleiter Holger Sonnenfeld (Hannover) am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten die in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) organisierten Vereine die Spielzeit eigentlich bereits als beendet erklärt. «Wir spielen weiter», sagte nun Hagen Stamm, der Präsident von Titelverteidiger Spandau 04.


Unregelmäßigkeiten im Eisschnelllauf-Verband: Taskforce eingesetzt

BERLIN: In der deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG hat es offenbar finanzielle Unregelmäßigkeiten gegeben, die nun eine fünfköpfige Taskforce aufklären soll. «Es ist meine erste Pflicht als Verbandspräsident, das Vermögen der Mitglieder zu schützen. Und alle Vorgänge aus der Vergangenheit, die nicht gesetzeskonform waren oder vereinsrechtlich gegen gültige Statuten verstoßen haben, aufzudecken», sagte der kommissarische Verbandspräsident Matthias Große (52) am Montag in einer Verbandsmitteilung.

Geleitet wird die Taskforce «Aufklärung und Transparenz» von Lutz Michel, Präsident des Sächsischen Eissport Verbandes. Erste Ergebnisse sollen auf der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 19. September präsentiert werden. «Wir werden auch klare Schritte aufzeigen, wie unser Verband zukünftig vor Selbstbedienungsmöglichkeiten geschützt werden kann», sagte Große, Lebensgefährte der fünfmaligen Olympiasiegerin Claudia Pechstein.

Große hatte schon zuvor darauf hingewiesen, dass der Verband in einer prekären Situation sei. «Das Haus DESG brennt seit zehn Jahren, und viele Menschen schauen diesem Brand untätig zu», sagte der Berliner Immobilienunternehmer. Zuletzt war von Schatzmeister Dieter Wallisch eine Finanzlücke für dieses Jahr von mindestens 400.000 Euro bestätigt worden - für einen der kleinsten Leistungssportverbände eine gehörige Summe.


Badminton-WM: Schwierige Aufgaben für deutsche Teams

KUALA LUMPUR: Die deutschen Mannschaften müssen sich bei der nächsten Badminton-Weltmeisterschaft auf anspruchsvolle Aufgaben einstellen. Die deutschen Männer werden Anfang Oktober bei der WM im dänischen Aarhus in der Gruppenphase auf Ausrichter Dänemark, Indien sowie Algerien treffen. Die deutsche Frauen-Auswahl tritt gegen Turnierfavorit China, Indien und Frankreich an. Das ergab die Auslosung des Weltverbandes BWF am Montag im malaysischen Kuala Lumpur.

Die deutschen Mannschaften konnten sich seit 2002 bei der alle zwei Jahre stattfindenden WM stets für die Endrunde qualifizieren. Die WM sollte ursprünglich im vergangenen Mai stattfinden, wurde dann aber aufgrund der Corona-Pandemie in den Oktober verschoben.


Zeitplan für Paralympische Spiele in Tokio fast unverändert

TOKIO: Für die Para-Sportler ändert sich der Wettkampfplan der Paralympics in Tokio im kommenden Jahr nur geringfügig gegenüber dem Zeitplan vor der Verschiebung der Spiele. Wie die Organisatoren am Montag bekanntgaben, soll die Eröffnungsfeier am 24. August 2021 in der japanischen Hauptstadt stattfinden. Insgesamt soll es an den zwölf Wettkampftagen 539 Wettbewerbe in 22 Sportarten geben, bevor am 5. September die Spiele mit einer Schlussfeier enden. So wie auch bei den Olympischen Spielen waren die Organisatoren darauf bedacht, dieselben Wettkampfstätten wie auch denselben Zeitplan zu nutzen, wie es auch für die ursprünglich in diesem Jahr geplanten Spiele vorgesehen war. Wegen Corona waren sie auf 2021 verschoben worden.

Lediglich kleine Anpassungen am Wettkampfplan für das kommende Jahr wurden vorgenommen, etwa bei der Reihenfolge und den Startzeiten für einzelne Wettbewerbe. Doch es gibt Sorgen, ob die Spiele überhaupt stattfinden können. Geschürt werden diese Bedenken teils auch durch Rekordanstiege bei den täglichen Infektionszahlen in Tokio in letzter Zeit. «Es ist wahr, dass die Coronavirus-Situation nicht klar ist, aber dies ist ein großer Schritt bei unseren Vorbereitungen», sagte der japanische Olympia-Offizielle Hidemasa Nakamura zum neuen Zeitplan. Ziel sei es, sichere Spiele vorzubereiten. Ein «wirklich glänzendes Turniers für Para-Athleten» im nächsten Sommer abzuhalten werde «die unbezwingbare Haltung der Menschheit demonstrieren», meinte auch der japanische Paralympics-Offizielle Hisashi Nakaminami.


FC Augsburg geht ohne Luthe und Giefer in das zehnte Bundesligajahr

AUGSBURG: Der FC Augsburg geht ohne die Torhüter Andreas Luthe und Fabian Giefer in seine zehnte Saison in der Fußball-Bundesliga. Der Verein trennt sich von den beiden Schlussmännern, wie am Montag die «Augsburger Allgemeine» berichtete. Beim Trainingsstart des FCA mit Leistungs- und Diagnostiktest fehlte das Duo bereits. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung konnte sich der Bundesligist mit dem 33-jährigen Luthe auf eine Auflösung des noch zwei Jahre laufenden Vertrages einigen. «Danke für vier unvergessliche Jahre! Für alle Höhen und alle Tiefen! Es war mir eine Ehre!», twitterte Luthe später und bestätigte damit seinen Abschied aus Augsburg.


Trotz Degradierung: Zieler bei Hannovers Trainingsauftakt dabei

HANNOVER: Trotz seiner Degradierung hat Weltmeister Ron-Robert Zieler am Montag als einer von 23 Spielern am Trainingsauftakt von Hannover 96 teilgenommen. Der 31 Jahre alte Torwart hat beim Aufstiegskandidaten der 2. Fußball-Bundesliga allerdings keine sportliche Zukunft mehr. «Wenn Zieler mich fragt, empfehle ich einen Wechsel. Bei uns wird er keine Chance mehr haben», sagte 96-Boss Martin Kind am Vortag bei einer Veranstaltung der «Neuen Presse». «Wir hätten ihn gar nicht verpflichten dürfen damals.» Der 31 Jahre alte Zieler war erst vor einem Jahr vom damaligen Sportdirektor Jan Schlaudraff vom VfB Stuttgart nach Hannover zurückgeholt worden.


FIFA-Spitzenfunktionär schließt Komplott gegen Infantino nicht aus

ZÜRICH: Der Fußball-Weltverband hat seine Kritik an der Schweizer Justiz wegen des Strafverfahrens gegen seinen Präsidenten Gianni Infantino erneuert. «Es wäre wichtiger, zunächst alte Fälle mit gravierenden Verdachtsmomenten zu bearbeiten, als sich um ein Treffen von Gianni Infantino mit dem Leiter der Bundesanwaltschaft zu beschäftigen», sagte der stellvertretende FIFA-Generalsekretär Alasdair Bell in einer Video-Pressekonferenz am Montag. Bell wollte zudem nicht ausschließen, dass die Vorwürfe gegen Infantino auf einem Komplott in Fußball-Funktionärskreisen beruhen. «Es sind merkwürdige Sachen passiert», sagte der Jurist und deutete, ohne konkrete Dinge zu nennen, an: «Man hat Freunde, man hat Rivalen.» Ein Sturz Infantinos könne im Interesse mancher Personen sein.


DFB-Chef Keller zu Gutachten: Bestätigt Sinn der Gehaltsobergrenze

FRANKFURT/MAIN: DFB-Präsident Fritz Keller sieht sich in seiner Einstellung zu einer Begrenzung der Spielergehälter im Profifußball durch die Gutachten des Bundestages bestätigt. «Ich habe bereits vor einigen Wochen in meinem Fünf-Punkte-Plan für mehr Nachhaltigkeit im Fußball auch auf die Sinnhaftigkeit von Gehaltsobergrenzen sowie eine sinnvolle wirtschaftliche Regulierung des Fußballs hingewiesen», erklärte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes auf dpa-Anfrage. Die Gutachten hätten nun mit dem Blick von außen bestätigt, was der DFB in internen Einschätzungen in Bezug auf den Profifußball bereits analysiert habe. «Wir sind ebenfalls der Überzeugung, dass eine Selbstregulierung durch den Fußball die beste Lösung ist», sagte Keller.


BVB kontert Hoeneß-Kritik an Transferpolitik: «Ziemlich arrogant»

DORTMUND: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat die Kritik von Uli Hoeneß an der Transferpolitik des Erzrivalen in aller Schärfe zurückgewiesen. «Ich finde die Aussagen ziemlich arrogant. Wenn man jedes Jahr 250 Millionen Euro mehr in der Tasche hat, lässt es sich mit vollen Hosen gut stinken», wird BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Montag in diversen Medien zitiert. Damit reagierte Zorc auf Aussagen von Bayern Münchens Ehrenpräsident in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag). Hoeneß hatte die vielerorts als modellhaft bewertete Strategie der Dortmunder, Talente zu sichten, zu entwickeln und teuer zu verkaufen, als «unklug» bezeichnet: «Wie soll ein Spieler die DNA eines Vereins aufsaugen, wenn er das Gefühl hat, ein Verkaufsobjekt zu sein?»


Gesundheitsminister beraten über Fan-Rückkehr in die Stadien

BERLIN: Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich in der kommenden Woche mit einer möglichen Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien beschäftigen. «Die Gesundheitsministerkonferenz berät dazu am 10. August», teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag auf Anfrage mit. Berlins Ressortchefin Dilek Kalayci (SPD) ist derzeit Vorsitzende der GMK. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft auf eine Rückkehr von Zuschauer in die Stadien.


Werder: Ex-Kapitän Fritz wird «Leiter Scouting und Profifußball»

BREMEN: Als Konsequenz aus dem Beinahe-Abstieg in der vergangenen Saison hat Fußball-Bundesligist Werder Bremen den früheren Nationalspieler Clemens Fritz zum «Leiter Scouting und Profifußball» befördert. Das gab der Club am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt. Die ausgelaufenen Verträge mit den Spielern Philipp Bargfrede und Sebastian Langkamp wird Werder nicht verlängern.


Sebastian Hoeneß startet mit «Nervosität» als Hoffenheims Trainer

ZUZENHAUSEN: Mit «Nervosität, einer gewissen Anspannung und Vorfreude» hat Sebastian Hoeneß sein Traineramt bei der TSG 1899 Hoffenheim angetreten. Das sagte der 38-Jährige bei einer Schalte des Fußball-Bundesligisten mit Journalisten am Montag. Auf Saisonziele wollte sich der Ex-Coach des Drittliga-Meisters FC Bayern München II noch nicht festlegen: «Ich glaube, dass das nicht der richtige Zeitpunkt ist.»


Uli Hoeneß offen für Abschaffung von 50+1

MÜNCHEN: Der langjährige FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß hat sich offen für eine Abschaffung der 50+1-Regel gezeigt. «Da wäre ich sofort dabei. Wenn die Meinung ist, dass damit eine größere Chancengleichheit käme, wir würden nie dagegen stimmen. Ich würde jedem Verein die Freiheit geben. Dann kann jeder machen, was er will», sagte Hoeneß im Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag). Dass die Münchner dann womöglich in Deutschland größere Konkurrenz hätten, sei kein Problem. «Es wäre für die Leistungsförderung gut, wenn wir stärkere Gegner hätten zwischendurch.»


Weltmeister Zieler in Hannover degradiert: «Keine Chance bei uns»

HANNOVER: Weltmeister-Torwart Ron-Robert Zieler ist beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 mit deutlichen Worten degradiert worden. «Wenn Zieler mich fragt, empfehle ich einen Wechsel. Bei uns wird er keine Chance mehr haben», sagte Mehrheitsgesellschafter Martin Kind bei einer Veranstaltung der «Neuen Presse» in Hannover. «Wir hätten ihn gar nicht verpflichten dürfen damals.» Trainer Kenan Kocak habe ihm «gleich nach der Saison gesagt, dass er nicht mehr die Nummer eins im Tor sein wird. Deshalb ist alles fair gelaufen.»


Gebrochener Bolzen Grund für Hülkenbergs Formel-1-Aus in Silverstone

SILVERSTONE: Ein gebrochener Bolzen im Kupplungsgehäuse seines Autos hat das Formel-1-Comeback von Nico Hülkenberg in Silverstone verhindert.

Dieses Bauteil habe sich gelöst und verklemmt, sagte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer: «Deshalb konnten wir den Motor wohl nicht starten.» In Folge des Problems musste der 32-jährige Hülkenberg vor dem Start des Großen Preises von Großbritannien am Sonntag aufgeben. Womöglich kann der Rheinländer aber an diesem Sonntag beim zweiten Rennen in England fahren. Sollte der Mexikaner Sergio Perez nach seinem positiven Coronavirus-Test noch keine Freigabe der Ärzte erhalten, würde der Routinier erneut einspringen.


THW Kiel bezweifelt Starttermin in Champions League

KIEL: Geschäftsführer Viktor Szilagyi von Handball-Rekordmeister THW Kiel glaubt nicht an einen Start der Champions League am 16./17. September. Es gebe «keine Gewissheit, dass es dann auch wirklich losgeht. Stand heute ist es schwer vorstellbar, dass wir Mitte September Champions League spielen», sagte er den «Kieler Nachrichten» (Montag). «Wichtig ist, dass uns an allen Spielorten die Standards gewährleistet werden, die wir hier haben. Wir werden sicherlich kein Teammitglied einer Gefahr aussetzen oder den Ligabetrieb durch eine Reise in ein Risikoland gefährden.»


Nach Saisonende: Radprofi Politt wechselt zu Bora-hansgrohe

RAUBLING: Radprofi Nils Politt wechselt nach dem Saisonende vom israelischen Team Israel Start-Up Nation zum deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall. Das Team aus dem oberbayerischen Raubling gab am Montag die Verpflichtung des 26 Jahre alten Kölners bekannt. Der Klassikerspezialist unterschrieb für drei Jahre beim Team von Rennstallinhaber Ralph Denk.


Menschenrechtler: Kritik an IOC wegen Haltung zur Lage der Uiguren

KÖLN: Die Menschenrechtsorganisation «Human Rights Watch» hat die zögerliche Haltung des Internationalen Olympischen Komitees zur Lage der Uiguren in China kritisiert. «In China die Spiele auszutragen bedeutet, dass sich das IOC und alle Beteiligten zum Propaganda-Büttel des Regimes machen», sagte Wenzel Michalski, Deutschland-Chef der Organisation, im Interview mit dem «Deutschlandfunk» (Montag). Peking soll im Februar 2022 Schauplatz der Winterspiele sein.

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