Nachrichten aus der Sportwelt am Montag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Bayern-Basketballer wollen früheren Bamberg-Coach Trinchieri

MÜNCHEN: Die Basketballer des FC Bayern stehen Medienberichten zufolge vor einer Verpflichtung von Trainer Andrea Trinchieri. Der Italiener hatte den Liga-Rivalen Brose Bamberg zu drei Titeln in der Bundesliga geführt und betreute zuletzt Partizan Belgrad. Dort soll er nun eine Vertragsklausel nutzen, um zurück nach Deutschland und in die Euroleague zu gehen, meldeten die serbische Nachrichtenseite nova.rs und das Fach-Portal eurohoops.net am Montag. Mit den Münchner habe er sich schon auf eine Zusammenarbeit geeinigt, hieß es. Von den Bayern gab es zunächst aber keine offizielle Reaktion darauf.


FC Valencia trennt sich von Trainer Albert Celades

BARCELONA: Sechs Spieltage vor dem Saisonende hat sich der spanische Fußball-Erstligist FC Valencia von Trainer Albert Celades getrennt. Das teilte der Tabellen-Achte am Montagabend mit. Celades ist der dritte Trainer, der seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Corona-Pause in der Primera División beurlaubt wurde. Zuvor hatten Abstiegskandidat Espanyol Barcelona Trainer Abelardo Fernandez freigestellt, Rubi musste bei Real Betis Sevilla gehen.


Bahnrad-DM der Sprinter soll Ende September in Cottbus stattfinden

COTTBUS: Die deutschen Bahnrad-Meisterschaften in den Kurzzeitdisziplinen sollen vom 25. bis 27. September auf der Cottbuser Radrennbahn im Rahmen der 8. Cottbuser Nächte ausgetragen werden. Das sagte am Montag Sprint-Bundestrainer Detlef Uibel. Ursprünglich waren die deutschen Meisterschaften für Anfang Juli auf der Radrennbahn in Köln-Müngersdorf geplant, mussten aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden. Für die Ausdauer-Disziplinen auf der Bahn gibt es noch keinen neuen Termin. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wollte den Termin noch nicht bestätigen. «Gerade die neuesten Sicherheitsbestimmungen der UCI müssen angepasst werden», erklärte BDR-Sportdirektor Patrick Moster. Die Meisterschaft sei noch nicht genehmigt.


Die Legende macht weiter: Buffon verlängert bei Juventus Turin

TURIN: Mit 42 Jahren hängt Gianluigi Buffon eine weitere Saison bei Juventus Turin dran. Der italienische Meister und Tabellenführer gab am Montag die Verlängerung des Vertrags mit Torwart Buffon ebenso wie die mit dem 35 Jahre alten Abwehrspieler Giorgio Chiellini bis zum 30. Juni 2021 bekannt. Buffon war im Juli 2001 nach sieben Jahren als Fußball-Profi beim AC Parma zu Juventus Turin gewechselt und spielte dort bis zum Sommer 2018. Für ein Jahr zog es den Weltmeister-Keeper von 2006 nach Frankreich zu Paris Saint-Germain, ehe Buffon wieder zu Juve zurückkam.


FC Augsburg verpflichtet Strobl, Caligiuri und Torwart Gikiewicz

AUGSBURG: Der FC Augsburg hat für seine zehnte Saison in der Fußball-Bundesliga drei ablösefreie Profis mit großer Erfahrung verpflichtet. Die Schwaben gaben am Montag die Verpflichtung der Mittelfeldspieler Tobias Strobl von Borussia Mönchengladbach und Daniel Caligiuri vom FC Schalke 04 sowie Torwart Rafal Gikiewicz vom 1. FC Union Berlin bekannt. Strobl (30) und Caligiuri (32) erhalten in Augsburg jeweils Dreijahresverträge. Gikiewicz (32) wurde bis zum 30. Juni 2022 gebunden. Der FCA hatte als Tabellen-15. den Abstieg in die 2. Liga in der abgelaufenen Saison nur knapp vermieden.


Brasilianer Arthur Melo für 72 Millionen von Barça zu Juventus

BARCELONA: Der brasilianische Fußball-Nationalspieler Arthur Melo vom FC Barcelona wechselt nach dem Ende der verlängerten aktuellen Saison zu Juventus Turin. Die Ablösesumme betrage 72 Millionen Euro plus erfolgsabhängiger Boni von bis zu zehn Millionen, teilte der spanische Meister am Montag mit. Der 23-Jährige habe in Turin bereits die medizinische Untersuchung bestanden, hieß es. Spanischen Medienberichten zufolge wird der 30 Jahre alte Miralem Pjanic im Gegenzug von Turin nach Barcelona kommen.


BVB verleiht Toljan erneut an US Sassuolo

DORTMUND: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund wird Jeremy Toljan erneut an US Sassuolo Calcio verleihen. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Montag auf seiner Homepage mit. Der BVB hatte den U21-Europameister von 2017 vor drei Jahren für rund fünf Millionen Euro aus Hoffenheim verpflichtet. Der 25 Jahre alte Rechtsverteidiger war bereits in der vergangenen Saison an die Italiener ausgeliehen und hatte 24 Partien (1 Tor) in der Serie A bestritten. Zuvor hatte «Sport1» berichtet, dass Toljan verkauft werde. Vom BVB hieß es nun, dass «das Vertragswerk obendrein eine Kaufverpflichtung» umfasse, «die automatisch greift, wenn zwischen beiden Clubs vereinbarte Bedingungen erfüllt worden sind».


1. FC Nürnberg trennt sich vor Relegation von Trainer Keller

NÜRNBERG: Der 1. FC Nürnberg hat sich vor den Relegationsspielen um den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga von Trainer Jens Keller getrennt. Die Mannschaft werde in den beiden Partien gegen einen Drittliga-Vertreter von Michael Wiesinger und Marek Mintal betreut, teilte der Verein am Montag mit.


Zanardi muss nach schwerem Handbike-Unfall erneut operiert werden

SIENA: Der mit einem Handbike schwer verunglückte ehemalige Rennfahrer Alessando Zanardi ist ein zweites Mal wegen seiner Kopfverletzungen operiert worden. Das teilte das Krankenhaus in Siena mit, in das der 53 Jahre alte Italiener nach seinem Unfall am 19. Juni gebracht worden war. Zanardis Zustand bleibe unter kardio-respiratorischen und metabolischen Gesichtspunkten stabil, hieß es in einer Mitteilung am Montagabend, «unter neurologischen Gesichtspunkten schwerwiegend». Der behandelnde Arzt betonte nach dem rund zweieinhalbstündigen neurochirurgischen Eingriff, dass Zanardis Zustand und Entwicklung von Tag zu Tag neu bewertet werde. Er kündigte ein weiteres Bulletin in Absprache mit Zanardis Familie in 24 Stunden bis Dienstagabend an. Nach der Operation wurde Zanardi wieder auf die Intensivstation des Krankenhauses gebracht. Er sei sediert und intubiert.


Schalke soll Bürgschaft von NRW-Landesregierung erhalten

GELSENKIRCHEN: Der FC Schalke 04 soll nach Informationen des «Handelsblatts» öffentliche Hilfe erhalten. Wie die Zeitung berichtet, plant das Land Nordrhein-Westfalen eine Bürgschaft für den finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten in Höhe von 40 Millionen Euro. Demnach soll die Millionen-Hilfe am Mittwoch offiziell bekannt gemacht werden. Das Landesfinanzministerium wollte mit Verweis auf das Bürgschaftsgeheimnis dazu nicht Stellung nehmen. Der Bundesliga-Zwölfte hatte für das Geschäftsjahr 2019 Verbindlichkeiten in Höhe von 197 Millionen Euro vermeldet. Laut «Süddeutscher Zeitung» denkt der Club über eine Gehaltsobergrenze für Profis in Höhe von 2,5 Millionen Euro pro Jahr nach.


Klare Ansage: Klopp kritisiert Liverpool-Fans nach Party-Eskalation

LIVERPOOL: Trainer Jürgen Klopp vom englischen Fußballmeister FC Liverpool hat das Verhalten einiger Fans nach dem Gewinn des Titels kritisiert und sie dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben. «Wir sind es den Schwächsten in unserer Gesellschaft schuldig», schrieb Klopp in einem offenen Brief an die Lokalzeitung «Liverpool Echo» am Montag, «dem Gesundheitspersonal, das so viel gegeben hat und dem wir applaudiert haben, und der Polizei und den örtlichen Behörden, die uns als Verein helfen.» Tausende Menschen hatten am Freitag am berühmten Pier Head in Liverpool die erste Meisterschaft seit 30 Jahren gefeiert.


Kalou vor Wechsel von Hertha BSC zu Botafogo Rio de Janeiro

BERLIN: Nach seinem unrühmlichen Aus beim Bundesligisten Hertha BSC könnte Salomon Kalou seine Fußballkarriere bei Botafogo Rio de Janeiro in Brasilien fortsetzen. Wie mehrere Medien am Montag unter Berufung auf das brasilianische Sportportal «globoesporte» berichteten, steht der 34 Jahre alte Ivorer in Verhandlungen mit dem Erstligisten. Spekuliert wird über einen Vertrag über 18 Monate, nachdem der Kontrakt des Angreifers in Berlin am Dienstag endet. Zur Hertha-Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gehörte Kalou in den vergangenen Wochen schon nicht mehr.


Werner über Wechsel: Das Gesamtpaket Chelsea hat überzeugt

LONDON: Fußball-Nationalspieler Timo Werner hat seinen Wechsel von RB Leipzig zum FC Chelsea in diesem Sommer mit dem überzeugenden Gesamtpaket begründet. «Es gab einige Topclubs, die um mich gekämpft haben. Das Gesamtpaket Chelsea London war für mich, mein Spiel und meine Karriere das Beste», sagte der 24-Jährige im Interview des «Sportbuzzer». Das Geld habe die «kleinste Rolle» gespielt, sagte Werner. «Sonst hätte ich auch nach China gehen können.» Chelsea sei eine Top-Adresse im europäischen Fußball.


Baumgart bleibt Paderborn-Trainer: Vertrag bis 2021 erfüllen

PADERBORN: Steffen Baumgart bleibt auch nach dem Bundesliga-Abstieg Trainer des SC Paderborn. Der 48-Jährige will seinen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2021 läuft, erfüllen, wie der Tabellenletzte der abgelaufenen Erstliga-Saison am Montag bekanntgab. Baumgart hatte den SCP 2017 als Trainer übernommen und war mit dem Club 2018 von der 3. Liga in die 2. Bundesliga und im vergangenen Sommer dann ins Oberhaus aufgestiegen.


FC St. Pauli und Trainer Luhukay: Trennung zum Saisonende

HAMBURG: Jos Luhukay ist nicht mehr Trainer des FC St. Pauli. Wie der Kiezclub am Montag mitteilte, wird die Zusammenarbeit mit dem 57 Jahre alten Coach trotz eines bis 2021 laufenden Vertrags mit dem Saisonende am 30. Juni beendet. Darauf hätten sich beide Seiten «in beiderseitigem Einvernehmen» geeinigt, hieß es in der Mitteilung der Hanseaten. Wer Nachfolger Luhukays wird, wollen die Verantwortlichen in der Sommerpause entscheiden.


Gomez nach Karriere-Ende: Erst Abschotten, dann Gespräche mit dem VfB

STUTTGART: Der frühere Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez kann sich nach seinem Karriereende eine Rückkehr in anderer Funktion zum VfB Stuttgart vorstellen, will aber erst einmal abschalten. «Ich habe den Jungs gesagt, dass sie mich immer anrufen können. Aber nicht in den nächsten vier Monaten. Die gehören mir und meiner Familie», sagte der 34-Jährige am Sonntagabend im SWR: «Ich werde abschalten und das Gefühl dafür erfahren wollen, was ich vermisse, was ich will, welche Rolle ich mir vorstellen kann.» Gomez hatte bei der 1:3-Niederlage der Schwaben gegen den SV Darmstadt 98 am letzten Zweitliga-Spieltag sein letztes Pflichtspiel bestritten und noch mal ein Tor geschossen.


Torhüter Gikiewicz bedauert Union-Abschied

BERLIN: Torwart Rafal Gikiewicz bedauert seinen Abschied vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin und bestreitet, zu hohe finanzielle Forderungen für einen Verbleib bei den Köpenickern gestellt zu haben. «In jedem Fall stimmt es nicht, dass meine Vorstellungen für Union nicht bezahlbar gewesen wären», sagte der polnische Schlussmann in einem Interview dem «Kicker». Der 32-Jährige steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum FC Augsburg. Union hatte den Vertrag des Publikumslieblings und Leistungsträgers nach langen Verhandlungen nicht verlängert.


Jubel in Piräus: Olympiakos wieder griechischer Fußball-Meister

ATHEN/PIRÄUS: Tausende Fans von Olympiakos Piräus haben bis in den frühen Montagmorgen mit Pyrotechnik den 45. griechischen Meistertitel ihres Vereins gefeiert. Das Team hatte sich am Sonntag mit 2:1 bei AEK Athen durchgesetzt. Damit kann die Mannschaft des portugiesischen Trainers Pedro Martins mit 78 Punkten sechs Spieltage vor dem Ende der Playoffs nicht mehr von Verfolger Paok Saloniki (59) eingeholt werden. Wegen der Corona-Pandemie finden die Spiele vor leeren Tribünen statt.


Neuseelands America's-Cup-Team deckt Spionagefall auf

AUCKLAND/NEUSEELAND: Neuseelands America's-Cup-Segelteam hat einen Spionagefall in der Veranstaltungsorganisation aufgedeckt. Das teilten die Neuseeländer am Montag in einer Presseerklärung mit. Der Verdacht gegen «die Informanten» habe seit sechs Monaten bestanden. Er habe sich erhärtet, als «Informationen aus Europa an uns zurückgeflossen sind». Inhaltlich geht es laut Team-Angaben um die Weitergabe vertraulicher finanzieller und struktureller Informationen. Diese bezeichnete das Emirates Team New Zealand in seiner Mitteilung als «völlig falsch».


Tennis-Damenchefin Rittner zweifelt an US Open: «Geradezu absurd»

HAMBURG/NEW YORK: Die deutsche Damen-Tennischefin Barbara Rittner ist nach den Vorfällen bei der umstrittenen Adria-Tour noch nicht davon überzeugt, dass die US Open im September wie geplant stattfinden. «Ich glaube, alle Spielerinnen und alle Spieler beäugen jetzt genau, was passiert, und die Adria-Tour war natürlich eine absolute Katastrophe», sagte die 47-Jährige am Sonntagabend im NDR.

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