Minister: Starker Baht hält Touristen nicht zurück

Foto: The Nation
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BANGKOK: Der scheidende Minister für Tourismus und Sport Weerasak Kowsurat hat am letzten Tag seiner Amtszeit Meldungen widersprochen, die starke Baht-Währung habe ausländische Touristen in hoher Zahl von einem Urlaub in Thailand abgehalten.

Trotz der Aufwertung des Baht hätten im ersten Halbjahr dieses Jahres 21,08 Millionen Ausländer im Königreich ihren Urlaub verbracht, gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Zunahme um 0,81 Prozent. In den ersten vier Monaten sei die Zahl der Ankünfte stetig gestiegen, im Mai jedoch um 1,03 Prozent zurückgegangen, im Juni und Juli seien die Zahlen wieder angestiegen. Von Januar bis Juni des Vorjahres urlaubten 20,9 Millionen Ausländer in Thailand.

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Joerg Obermeier 19/07/2019 14:55
@ Michael
Ich gehe mit Dir voll einer Meinung, dass die deutsche Rentenversicherung aus strukturellen Mängeln heraus schon immer viel zu niedrige Renten bezahlt. Das Einzahlen ALLER ohne Ausnahme wäre durchaus überlegenswert. Ich bin kein Rentenfachmann. Aber soweit ich das weiß, basiert die Rentenversicherung auf einem Umlagesystem und nicht Kapital basiert ist. Vielleicht bin ich auch nur nicht richtig informiert, aber die Belastungen durch Renten- und Arbeitslosenbezieher aus den "neuen Bundesländern" nach der Wiedervereinigung kann daher m.E. keinen Einfluss auf die Rente heute mehr haben. Dass die im Verhältnis für jetzige und künftige Neu-Rentner immer weniger wird, erklärt sich nach meinem Wissensstand überwiegend aus dem Umstand, dass die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen. Aber nicht genügend neue Beitragszahler mehr nachkommen. Lasse mich aber gern eines besseren belehren da ich, wie erwähnt, kein Rentenfachmann bin und vermutlich auch nicht mehr werde.
Jürgen Franke 19/07/2019 13:44
Lieber Michael, danke für den
überaus sachlichen Beitrag zum Thema Plünderung der DRV. Unsere Nachbarn in Österreich haben es bedeutend besser, da dort alle Berufstätigen lediglich in eine Kasse einzahlen. Das Ergebnis ist, dass dort die Rentenzahlungen beträchtlich höher sind.
Michael Meier 18/07/2019 22:44
Selbstbedienungsladen DRV
Neben Abgeordneten und Beamten, die nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, gibt es eine Reihe von "Berufsständigen Versorgungkassen", deren Mitglieder sich ebenfalls – mit dem ausdrücklichen Segen der Politik, die solche Kassen genehmigen muss – aus der gesetzlichen Rentenversicherung verabschieden durften, dazu gehören Anwälte, Ärzte, Apotheker, Tierärzte, Architekten, Notare, Zahnärzte, Ingenieure, in einigen Bundesländern sogar Psychologische Psychotherapeuten. Die Versorgungskassen, in die sie einzahlen, kriegen keine Zuschüsse. Alles in Ordnung, könnte man meinen. Aber wenn Politiker in die Rentenkassen greifen, um Dinge zu finanzieren, die eigentlich alle Steuerzahler berappen müssten, sind diese, in der Regel gut situierten Herrschaften, fein raus, wie die Kosten der deutschen Einheit, zum Beispiel. Die Kosten der Wiedervereinigung sind unter anderem aus der Arbeitslosen- und Rentenversicherung finanziert worden.
Joerg Obermeier 18/07/2019 15:18
@ Meier
Für was oder wen werden Gelder der Rentenanstalt abgezweigt?
Jürgen Franke 18/07/2019 15:17
Lieber Michael, bedauerlicherweise
müssen jedoch Schulden entweder zurück bezahlt, oder mit Zinszahlungen bedient werden. Somit ist es lediglich eine Frage der Zeit, wann uns der Euro, die blödsinnigste Idee, so wirtschaftlich unterschiedlichen Ländern eine Währung aufzuzwingen, um die Ohren fliegt.