Mindestens sieben Tote bei israelischen Luftangriffen

Foto: epa/Yahya Nemah
Foto: epa/Yahya Nemah

DAMASKUS: Bei neuen israelischen Luftangriffen auf das benachbarte Bürgerkriegsland Syrien sind Aktivisten zufolge mindestens sieben Menschen getötet worden. Dabei handele es sich um zwei syrische Soldaten und fünf Anhänger proiranischer Milizen, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana hatte am Dienstagabend berichtet, im Osten des Landes seien mehrere Raketen auf Stellungen nahe der Stadt Dair as-Saur abgefeuert. Zugleich sei im Südwesten eine militärische Stellung südlich der Stadt Al-Suwaida angegriffen worden. Dabei seien mindestens zwei Soldaten getötet und vier weitere verletzt worden. Zudem habe es Sachschäden gegeben.

Der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es habe sich um einen israelischen Luftangriff gehandelt, der auch auf die vom Iran unterstützten Militärposten im Südwesten abgezielt habe.

Bereits am 4. Juni hatten israelische Kampfflugzeuge laut den Aktivisten Stellungen in der Provinz Hama im Nordwesten Syriens angegriffen. Israel äußerte sich bisher nicht dazu.

Israel hatte schon zuvor Ziele in Syrien aus der Luft angegriffen. Zur Begründung hieß es, man wolle den Iran daran hindern, seinen militärischen Einfluss in der Region auszubauen. Iran ist ein wichtiger Unterstützer des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

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