Menschenrechtsrat beschäftigt sich mit Venezuela und Jemen

Foto: epa/Salvatore Di Nolfi
Foto: epa/Salvatore Di Nolfi

GENF (dpa) - Die Krisen in Venezuela und im Jemen stehen unter anderem auf der Tagesordnung des Menschenrechtsrats, der ab Montag wieder drei Wochen in Genf tagt.

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, wollte zum Auftakt unter anderem über die neuesten Erkenntnisse ihres Büros über die Lage in Venezuela berichten. Mehrere Millionen Menschen sind dort in den vergangenen Jahren wegen der katastrophalen wirtschaftlichen Lage und hartem Durchgreifen von Präsident Nicolás Maduro gegen Kritiker ins Ausland geflohen. Im Juli hatte sie Anzeichen für systematische Folter in den Internierungslagern mit willkürlich Verhafteten angeprangert.

Der Rat tagt drei Mal im Jahr und befasst sich unter anderem mit Krisen in aller Welt. Er hat 47 Mitgliedsländer, die für je drei Jahre gewählt werden. Die USA waren 2018 ausgetreten mit dem Argument, es säßen zu viele Menschenrechtsverletzer mit am Tisch. Zur Zeit gehören dem Rat unter anderem China, Kuba und Saudi-Arabien an. Deutschland bewirbt sich wieder um einen Sitz am 1. Januar 2020.

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