Mehr als 37.000 Corona-Nachweise

mehr als 200 Tote

Zwei Pflegerinnen gehen im Bundeswehrkrankenhauses in Ulm an dem Schriftzug «Intensiv» vorbei. Foto: Felix Kästle/Dpa
Zwei Pflegerinnen gehen im Bundeswehrkrankenhauses in Ulm an dem Schriftzug «Intensiv» vorbei. Foto: Felix Kästle/Dpa

BERLIN: In Deutschland sind bislang mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mehr als 200 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.

In Deutschland sind bislang mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit fast 9.700 Fällen sowie Bayern mit fast 7.300 und Baden-Württemberg mit mehr als 7.200 Fällen. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit 78,8 die meisten Infektionen.

Mehr als 200 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.


Keine Verkehrsprobleme an deutsch-tschechischer Grenze

PIRNA: Die Schließungen der Grenzen von Tschechien nach Deutschland für Berufspendler haben nach Angaben der Polizei am Donnerstagmorgen in Sachsen zunächst keine größeren Verkehrsprobleme ausgelöst.

Das Verkehrsaufkommen auf der deutschen Seite der Grenze sei überschaubar, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Bundespolizei in Pirna am Morgen. Es gebe keine nennenswerten Staus.

Zwei Wochen nach Beginn der schrittweisen Schließung der Grenzen stoppte Tschechien ab diesem Donnerstag auch die Ein- und Ausreise für Berufspendler. Das tschechische Kabinett in Prag hatte dies am Montag beschlossen. Mit den Maßnahmen will Tschechien gegen eine Ausbreitung des Coronavirus vorgehen.

Am Mittwochabend teilte die Sprecherin des tschechischen Innenministers Jan Hamacek jedoch mit, Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürften die Grenze weiter täglich überschreiten. Diesen Berufen komme eine Schlüsselaufgabe bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu, hieß es zur Begründung. Für alle anderen tschechischen Berufspendler gilt, dass sie in den jeweiligen Nachbarländern für einen längeren - empfohlen wird ein dreiwöchiger - Zeitraum arbeiten müssen. Nach ihrer Rückkehr nach Tschechien kommen sie in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne.

Noch bis zum Freitag dürfen Deutsche, die vom Flughafen Prag aus in den Urlaub geflogen sind und dort ihre Wagen geparkt hatten, mit einer Ausnahmegenehmigung ihre Autos abholen.

In Tschechien gab es bis Mittwochabend 1.654 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Es waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums sechs Todesopfer zu beklagen.

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