Maya-Bucht bleibt jahrelang geschlossen

Foto: The Nation
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KRABI: Der weltberühmte Strand an der Maya Bay wird jahrelang für Besucher unerreichbar bleiben, sagte Phi-Phi-Nationalparkchef Vorapot Lomlim gegenüber Reportern.

Die Bucht hatte nach dem Hollywood-Film „The Beach“ aus dem Jahr 2000 weltweite Berühmtheit erlangte, braucht aber Zeit, damit sich seine Ökologie vollständig von den Touristenanstürmen der letzten Jahre erholen kann. „Die Maya Bay muss so lange geschlossen bleiben, bis sich die Natur vollständig erholt hat", unterstreicht Vorapot. „Wir erwarten, dass es vier bis fünf Jahre dauern wird.“ Seit Schließung der Bucht vor fast einem Jahr sind Meeresbewohner wie Riffhaie und Geisterkrabben auf die Insel zurückgekehrt. Über 23.000 Korallen, die letztes Jahr von Marinebeamten gepflanzt wurden, beginnen zu wachsen.

Die Maya Bay ist Teil des Phi-Phi-Archipels vor der Küste der Provinz Krabi und zog in den letzten Jahren täglich Tausende Besucher an - ein Tourismusboom, der zu einem Alptraum für Naturschützer wurde. Experten waren entsetzt, weil Korallen durch Boote und Touristen beschädigt wurden. Als die Regierung die Schließung der Insel anordnete, waren bereits bis zu 50 Prozent der Korallen abgestorben.

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Siam Fan 19/04/2019 14:13
Vor etwa 25 Jahren Ko Podda vor Krabbi
So etwas Wunderbares hatte ich noch nie gesehen! 10Monate später war ALLES platt. Dynamitfischen. Das war für mich voll der Schock. Bin dann auch fast 10Jahre nicht mehr zum Schnorcheln ins Wasser. Bis ich ein neues unberührtes Fleckchen gefunden hatte. Das hat aber wenig später der Tsunami fast voll zerstört. In der Zwischenzeit kam Zyanidfischen groß in Mode! Heute züchten viele Thais die schönen Aquarienfische und verkaufen diese weltweit im Internet. Es gab sehr wenig Touristen, die absichtlich auch nur das kleinste Stück Koralle abgebrochen hätten. Und davon kam auch keine Korallenbleiche. Problem sind heute die vielen Ausflugsboote ohne Fakalientank und ohne kontrollierte Entsorgungsnachweise.
Ingo Kerp 18/04/2019 19:00
Sehr sinnvolle und richtige Maßnahme, die Natur wieder zu Kräften kommen zu lassen.