Leute kompakt

Foto: epa/Neil Hall
Foto: epa/Neil Hall

Harry und Meghan auf Europa-Premiere von «König der Löwen»

LONDON (dpa) - Der britische Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (37) haben zur Europa-Premiere des Disney-Remakes «König der Löwen» Superstars getroffen und gleich noch Familientipps bekommen.

Die Royals schienen sich bestens mit US-Sängerin Beyoncé («Halo») und deren Ehemann, dem Rapper Jay-Z, zu verstehen. Britischen Medien zufolge sollen sie sich aber das erste Mal begegnet sein. Die zwei Paare unterhielten sich über Kinder. Beyoncé (37) sagte demnach über den kleinen Archie von Meghan und Harry: «Das Baby ist so schön. Wir lieben euch, Leute!». Der 49-jährige Jay-Z riet den beiden Royals: «Findet immer auch für euch selbst Zeit.» Auch Popstar Elton John (72, «Candle in the Wind») und Ehemann David Furnish wurden von den Royals herzlich umarmt.


Christian Ulmen findet Verschwörungstheorien spannend

BERLIN (dpa) - Schauspieler und Moderator Christian Ulmen (43) findet Verschwörungstheorien interessant, kann selbst damit aber nichts anfangen.

«Ich finde es spannend zu sehen, wie solche Theorien entstehen. Ich kann das auch irgendwie nachvollziehen», sagte Ulmen der Deutschen Presse-Agentur. Die Idee, belogen zu werden und die Wahrheit nicht zu kennen, sei unfassbar faszinierend. «Was wäre das für eine große Sache, wenn morgen rauskäme, dass die Mondlandung gar nicht stattgefunden hat.» Aber am Ende des Tages könne er nicht verstehen, warum Menschen an diese Theorien glauben. «Weil es ja meist stichhaltige, wissenschaftliche Belege dagegen gibt», erklärte Ulmen. Der Entertainer ist derzeit in der dritten Staffel der Comedy-Impro «Jerks» zu sehen.


Neureuther wünscht sich mehr Vorbilder im Sport

MÜNCHEN (dpa) - Der ehemalige Skirennfahrer Felix Neureuther (35) wünscht sich mehr Vorbilder im Sport.

«Ich bedauere sehr, dass sich keiner mehr was zu sagen traut - oder mal auf den Tisch haut», sagte Neureuther der Münchner «Abendzeitung». «Viele sagen immer, sie wollen sich nur auf den Sport konzentrieren. Das ist totaler Blödsinn.» Er selbst habe sich auf den Sport konzentriert und dennoch seine Meinung vertreten und sich für andere Dinge eingesetzt - genau wie die amerikanische Fußball-Weltmeisterin Megan Rapinoe, die den US-Präsidenten Donald Trump scharf kritisiert. Er habe sich allein wegen Rapinoe «sehr gefreut, dass die Amerikanerinnen den Titel geholt haben. Wir brauchen mehr solche Vorbilder im Sport», sagte Neureuther.


Revolverheld stellen sich gegen Gloria von Thurn und Taxis

REGENSBURG (dpa) - Die Band Revolverheld hat sich bei den Schlossfestspielen in Regensburg entschieden gegen ihre Gastgeberin Gloria Fürstin von Thurn und Taxis gestellt.

«Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen», sagte Frontmann Johannes Strate bei dem Konzert am Sonntagabend unter Applaus, wie ein Video auf der Instagram-Seite der Band zeigt. Die Band habe das Konzert im Vorfeld sehr kontrovers diskutiert. «Nächstenliebe bedeutet für uns, dass wir Menschen, egal, woher sie kommen, welche Herkunft sie haben (...)», sagte Strate an die Adresse der Fürstin. Die Schirmherrin der Festspiele gilt als sehr konservativ und ebenso katholisch. Die Angegriffene selbst blieb gelassen. «Das sehe ich ganz locker», sagte sie dem Bayerischen Rundfunk. Wahrscheinlich haben sie sich das gut überlegt und gesagt, das müssen wir jetzt machen, wir sind schließlich Künstler. Und Gott sei Dank kann man heute noch seine Meinung sagen.»


«Ich liebe dich»: McCartney und Starr für einen Abend wiedervereint

LOS ANGELES (dpa) - Zwei Beatles, eine Bühne: Paul McCartney (77) hat bei einem Konzert in Los Angeles zur Überraschung der Fans Ringo Starr (79) auf die Bühne geholt.

«Ich liebe dich», meinte McCartney, als sein ehemaliger Bandkollege am Samstagabend (Ortszeit) auf die Bühne kam, ihn umarmte und sich ans Schlagzeug setzte. Die beiden letzten noch lebenden Beatles spielten zusammen die Nummern «Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band» und «Helter Skelter». Später postete McCartney auf Instagram ein Foto und schrieb: «Wiedervereinigt mit meinem Freund.» Starr wiederum meinte auf Instagram: «Ich hatte eine großartige, vergangene Nacht. Liebe dich, Mann. Frieden und Liebe.» McCartney ist derzeit mit seiner «Freshen Up»-Tour unterwegs durch Amerika.


Pink verteidigt Foto von Holocaust-Mahnmal in Berlin

BERLIN (dpa) - Popsängerin Pink (39) hat ein Foto ihrer beiden Kinder gepostet, die durch die Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals laufen - und das Bild schon vorab vor Kritik verteidigt.

«Die Person, die dies erschaffen hat, glaubte daran, dass Kinder Kinder sein können. Für mich hat es die Bedeutung, das Leben nach dem Tod zu feiern», erklärte die US-Amerikanerin am Sonntag auf Instagram. Außerdem seien ihre Kinder, genauso wie sie und die gesamte Familie mütterlicherseits jüdisch. Immer wieder gibt es Kritik, wenn Besucher des Mahnmals Selfies in dem Stelenfeld machen oder sich lachend dort zeigen. Der US-Architekt Peter Eisenman hatte dagegen erklärt, er habe keine Probleme damit, wenn etwa Kinder in dem gigantischen Stelenfeld spielen.


Kahn als Gastprofessor in Peking: «China auf dem richtigen Weg»

PEKING (dpa) - Der ehemalige deutsche Nationaltorhüter Oliver Kahn will China helfen, seinen Traum vom Aufstieg zu einer Fußballnation von Weltklasse zu verwirklichen.

«Ich glaube, dass China grundsätzlich auf dem richtigen Weg ist», sagte der dreimalige Welttorhüter nach der Berufung als Gastprofessor an der Pekinger Sportuniversität der Deutschen Presse-Agentur. «Hier haben sie schon das Verständnis, dass sie sich von innen heraus entwickeln müssen.» Bei der Ausbildung chinesischer Torhüter und ihrer Trainer wollen «Professor» Kahn und seine vor vier Jahren gegründete Firma Goalplay wichtige Hilfestellung leisten. «Ein guter Torhüter ist entscheidend», sagte Kahn. «Das erkennen die Länder immer mehr.»

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