Leute kompakt

Foto: epa/Soeren Stache
Foto: epa/Soeren Stache

Dagmar Manzel trennt Schauspiel-Arbeit und Privatleben konsequent

MÜNCHEN (dpa) - Schauspielerin Dagmar Manzel trennt Arbeit und Privatleben konsequent.

«Auf der Bühne genieße ich die Bewunderung meines Publikums», sagte sie der Zeitschrift «Bunte». «Wir Schauspieler wollen ja geliebt werden, wenn wir die Leute mit unserer Kunst beschenken.» Da fühle sie sich manchmal «wie an ein Starkstromkabel angeschlossen». Außerhalb ihrer Arbeit solle «mein Leben (...) mir schon selbst gehören», erklärte die 60-Jährige. «Ich will in Ruhe in die Kaufhalle gehen, da bin ich kein Star.»

Niki Lauda auf dem Weg der Besserung: «Kämpft wie ein Löwe»

WIEN (dpa) - Formel-1-Legende Niki Lauda befindet sich nach einer Lungentransplantation und Grippe-Erkrankung weiter auf dem Weg der Besserung.

«Es geht bergauf. Er ist hart am Arbeiten», sagte sein Sohn Mathias Lauda der Deutschen Presse-Agentur. Sein Vater verbringe bis zu sechs Stunden täglich in der Reha in Wien, um seinen Körper zu kräftigen. «Er kämpft wie ein Löwe», sagte Lauda über seinen Vater, der am Freitag 70 Jahre alt wird. Dem dreimaligen Formel-1-Weltmeister war im Sommer vergangenen Jahres eine Lunge transplantiert worden. Nach einer Grippe-Erkrankung musste er im Januar erneut im Krankenhaus behandelt werden.

Brexit macht Schlagersängerin Ireen Sheer «fix und fertig»

BERLIN (dpa) - Die Brexit-Debatte macht die seit Jahrzehnten in Deutschland erfolgreiche Schlagersängerin Ireen Sheer («Goodby Mama») «fix und fertig».

Sie habe die knappe Entscheidung in ihrer britischen Heimat für einen EU-Austritt nicht verstanden, sagte Sheer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin kurz vor ihrem 70. Geburtstag (25.2.). «Die Argumente der Brexit-Befürworter waren aufgebaut auf Lügen.» Politiker wie der EU-Parlamentarier Nigel Farage oder der frühere Außenminister Boris Johnson hätten die Menschen in Großbritannien «hinters Licht geführt». Deswegen sei sie auch für eine erneute Abstimmung über einen Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Grönemeyer: Treffen mit Fotografen war «wie Anschlag»

KÖLN (dpa) - Musiker Herbert Grönemeyer hat eine Begegnung mit zwei Pressefotografen auf dem Flughafen Köln/Bonn wie einen «Anschlag» empfunden.

«Ich war schwerstens geschockt, es war wie ein Anschlag», sagte der Sänger am Mittwoch als Zeuge in einem Strafprozess vor dem Landgericht Köln. «Das hat mich bestimmt Monate begleitet.» Grönemeyer bestritt, die beiden Fotografen in der anschließenden Auseinandersetzung geschlagen, gewürgt oder gar verletzt zu haben. «Ich werd' ja nicht übergriffig», sagte er. Die beiden Fotografen sind angeklagt, Grönemeyer falsch beschuldigt zu haben. Ihre Vorwürfe wiederholten sie im Prozess erneut.

Medienberichte: Lady Gaga und ihr Freund lösen Verlobung

NEW YORK (dpa) - Lady Gaga (32) und Christian Carino (49) haben ihre Verlobung gelöst, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf die Sprecherin des Popstars am Dienstag berichteten.

Nähere Informationen wurden nicht mitgeteilt. Monatelang hatten Medien und Fans über eine Verlobung von Lady Gaga mit dem Talentmanager spekuliert, im Oktober hatte die Sängerin und Schauspielerin sie bestätigt. Als Paar beschrieben wurden die beiden vom Promiportal «People.com» bereits im Februar 2017. Aufmerksamen Beobachtern war aufgefallen, dass die 32-Jährige bei der Grammy-Verleihung am 10. Februar nicht ihren Verlobungsring trug.

Tübinger OB Palmer wettert gegen Radwege-Situation in Berlin

BERLIN (dpa) - Nach seiner Berlin-Schelte hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer nachgelegt und die Radwege-Situation in der Hauptstadt bemängelt.

«Hier in Berlin wird der Radfahrer zwischen Autos rechts und links durchgequetscht», sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch bei einer Tour durch die Stadt. Dazu hatte ihn die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus eingeladen. «Und ich habe eine Menge gefährlicher Situationen in einer Viertelstunde erlebt. Ich finde, da könnte Berlin noch besser werden.» Palmer betonte auch: «Ich wollte zwischen Zoo und Nollendorfplatz Fahrrad fahren. Aber außer Baustellenlücken, roten Ampeln und fehlenden Fahrradwegen ist mir irgendwie nichts ins Auge gestochen.»

Syrien-Doku mit Oscar-Chancen - Berliner Team in Hollywood gefeiert

LOS ANGELES (dpa) - Countdown zu den Oscars für den syrischen Dokumentarfilmer Talal Derki mit seiner deutschen Koproduktion «Of Fathers And Sons - Die Kinder des Kalifats»: Wenige Tage vor der Trophäen-Gala in der Nacht zu Montag sind in Los Angeles die nominierten Dokumentarfilmer vorgestellt worden.

Sein Berliner Produzenten-Team sei gerade rechtzeitig eingetroffen, sagte Derki bei dem Empfang am Dienstagabend. Mit seinem Film wolle er aufzeigen, wie Kinder radikalisiert werden und wie Gewalt entsteht. Der in Berlin lebende Syrer war über einen Zeitraum von zwei Jahren der Familie eines islamistischen Kämpfers während des syrischen Bürgerkriegs gefolgt.

Autor Kaminer: Die Welt ist am besten mit Schwips zu ertragen

MÜNCHEN (dpa) - Die Welt von heute lässt sich aus Sicht des Schriftstellers Wladimir Kaminer (51) am besten mit einem Schwips aushalten.

«Am einfachsten ist der Zustand der Welt beschwipst zu ertragen», sagte der Schriftsteller («Russendisko») der «Abendzeitung» in München, wo er auf einer Reisemesse aus seinem Buch «Die Kreuzfahrer» vorlesen sollte. Kreuzfahrten seien für Urlauber vor allem eine Möglichkeit, vor der Realität zu fliehen. «Die Leute wollen das Leid der Welt vergessen. Keine zerstörten Landschaften, keine Flüchtlinge, keine Kriege. Nur das weite Meer. Und das mit zwei Cocktails zum Preis von einem.»

Videoinstallationen von Hito Steyerl zum Käthe-Kollwitz-Preis

BERLIN (dpa) - Als Teil des Käthe-Kollwitz-Preises 2019 präsentiert die Berliner Akademie der Künste Arbeiten der Künstlerin Hito Steyerl.

Die Videoinstallationen sind bis zum 14. April zu sehen. Für Mittwochabend war die Verleihung der mit 12.000 Euro dotierten Auszeichnung vorgesehen. Steyerl spielt in ihren Videoarbeiten mit der Veränderung und Umwandlung von Perspektiven. Zu sehen ist etwa die aus 2012 stammende Installation «Abstract», in der sie das filmische Mittel von Schuss und Gegenschuss verwendet, um neben der optischen eine geografisch-politische Verbindung herzustellen.

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