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Foto: epa/Tannen Maury
Foto: epa/Tannen Maury

Michelle Obama veröffentlicht Grammy-Stichelei ihrer Mutter

LOS ANGELES (dpa) - Für viele Zuschauer war der Auftritt der ehemaligen First Lady Michelle Obama (55) ein Höhepunkt der Grammy-Verleihung - doch ihre eigene Mutter nutzte den Auftritt für eine kleine Stichelei.

«Hast du auch welche von den echten Stars getroffen?», fragte Marian Shields Robinson ihre Tochter in einer Nachricht, die Obama selbst am Mittwoch bei Instagram veröffentlichte. «Wenn deine Mutter nicht der Meinung ist, dass du ein «echter» Promi bist....», schrieb Obama zu dem Screenshot. Sie habe diese Nachricht aus der Grammy-Nacht einfach mit all ihren Followern teilen wollen. Am Ende des Dialogs ergänzt sie: «Und übrigens... Ich bin ein echter Star.» Ihre Mutter kommentiert dies mit einem schlichten «Yeah». Michelle Obama war am Sonntagabend als Überraschungsgast bei der Grammy-Verleihung in Los Angeles aufgetreten. Dort stand sie mit den Sängerinnen Lady Gaga, Jada Pinkett Smith, Jennifer Lopez und Alicia Keys auf der Bühne.

Geigerin Anne-Sophie Mutter erhält Polar-Musikpreis

STOCKHOLM (dpa) - Die deutsche Stargeigerin Anne-Sophie Mutter zählt in diesem Jahr zu den Gewinnern des schwedischen Polar-Musikpreises.

Das zuständige Komitee verkündete am Mittwoch in Stockholm, die 55-Jährige werde ausgezeichnet, weil sie als «Königin der Geige» nicht nur eine leidenschaftliche und risikofreudige Musikerin sei, sondern mit ihrer Musik auch eine Geschichtenerzählerin. Ebenfalls geehrt werden das Projekt Playing for Change für seine Arbeit, benachteiligten Kindern in aller Welt musikalische Bildung zu ermöglichen, sowie der Hip-Hop-Pionier Joseph Saddler, besser bekannt als Grandmaster Flash. Der Preis, der alljährlich bedeutende Errungenschaften in der Musik ehrt, ist mit jeweils einer Million Schwedischen Kronen (rund 101.000 Euro) dotiert und gilt als einer der weltweit bedeutendsten Musikpreise.

Kira Walkenhorst: Drillinge sind «beste Investition unseres Lebens» 

MÜNCHEN (dpa) - Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst (28) und Ehefrau Maria (34) sehen ihre dreieinhalb Monate alten Drillinge als «die beste Investition unseres Lebens».

Dass homosexuelle Paare bei künstlichen Befruchtungen im Gegensatz zu heterosexuellen alles selbst bezahlen müssten, sehe sie jedoch als «eine große Ungerechtigkeit», sagte Walkenhorst dem Magazin «Bunte». In einer Hamburger Klinik seien zwei Eizellen Marias mit einem Spender-Samen zusammengebracht und wieder in Marias Körper eingesetzt worden. «Es war ein langer Weg, der uns rund 20.000 Euro gekostet hat.» Dass dann drei Babys im Bauch von Maria gewachsen seien, habe sie beide überrascht: «Da muss man reinwachsen, aber das schweißt uns zusammen, wir sind sehr glücklich mit unseren Kindern.»

Thai-Prinzessin entschuldigt sich für Ausflug in die Politik

BANGKOK (dpa) - Die älteste Schwester von Thailands König, Prinzessin Ubolratana, hat sich für ihren schnell wieder beendeten Ausflug in die Politik entschuldigt.

Auf ihrem Instagram-Konto bedauerte die 67-Jährige, dass sie überflüssigerweise «Probleme» bereitet habe. Die Prinzessin hatte sich am vergangenen Freitag von der Partei einer befreundeten Familie als Spitzenkandidatin für die geplante Parlamentswahl am 24. März aufstellen lassen. Nach einem Machtwort ihres Bruders, König Maha Vajiralongkorn (66), wurde die Kandidatur von staatlicher Seite für unzulässig erklärt. Auf Instagram, wo die im Volk populäre Prinzessin fast 100.000 Follower hat, schrieb Ubolratana: «Es tut mir leid, dass meine Entschlossenheit, für Land und Volk zu arbeiten, Probleme bereitet hat. Das hätte in diesen Tagen und in diesem Alter nicht passieren dürfen.»

Spike Lee holt «Black Panther»-Star Chadwick Boseman vor die Kamera 

LOS ANGELES (dpa) - US-Regisseur Spike Lee (61, «Malcom X», «BlacKkKlansman») will «Black Panther»-Star Chadwick Boseman (41) für seinen nächsten Film vor die Kamera holen.

Bei dem geplanten Drama «Da 5 Bloods» sollen auch Jean Reno und Delroy Lindo mitwirken, wie die Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Dienstag berichteten. Der Film dreht sich um Vietnamveteranen, die in den Dschungel zurückkehren, um ihre Kriegserlebnisse aufzuarbeiten. Lee will mit dem Streamingdienst Netflix zusammenarbeiten. Lees Rassismusdrama «BlacKkKlansman» ist für sechs Oscars nominiert, darunter als bester Film. Als Regisseur hat das schwarze Multitalent seine erste Oscar-Gewinnchance. Auch «Black Panther» ist im Rennen um den Oscar als bester Film.

Richard Gere mit 69 Jahren Vater geworden

NEW YORK (dpa) - Hollywood-Star Richard Gere ist mit 69 Jahren noch einmal Vater geworden. Sein Sprecher bestätigte die Geburt seines Kindes am Dienstag.

Er nannte aber weder den Namen noch den Geburtsort oder das genaue Geburtsdatum des Babys. Geres Frau Alejandra hatte die Schwangerschaft bereits im September auf Instagram öffentlich gemacht. Auf dem Foto war zu sehen, wie der Dalai Lama seine Hand auf ihren Bauch legt. Gere, der als Freund des geistlichen Oberhauptes der Tibeter gilt und sich zum Buddhismus bekennt, steht dabei an ihrer Seite. Gere ist unter anderem aus dem Film «Pretty Woman» bekannt und hatte die spanische Geschäftsfrau und Aktivistin Alejandra Silva im Frühjahr 2018 geheiratet.

Basketball-Star Dennis Schröder postet Baby-Foto bei Instagram

OKLAHOMA CITY (dpa) - Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder im Babyglück: Auf seinem Instagram-Account hat der 25-jährige Profi aus der nordamerikanischen Liga NBA am Dienstag (Ortszeit) ein Foto mit einem Neugeborenen in den Händen gepostet.

«Meine Liebe, meine Welt, mein Baby», schrieb er in Emoji-Schrift dazu. Schröder fehlte in der Nacht auf Mittwoch beim Spiel seiner Mannschaft Oklahoma City Thunder gegen die Portland Trail Blazers. Seine Mannschaft holte sich trotzdem mit 120:111 den vierten Sieg in Folge. Schröder ist seit August 2018 verlobt und will im Sommer heiraten. «Höchstwahrscheinlich in Hamburg», sagte der gebürtige Braunschweiger vor wenigen Tagen der Deutschen Presse-Agentur über die Pläne für die Hochzeit mit seiner Verlobten Ellen. «Meine Mama ist aus Gambia, sie lädt immer 50 bis 100 Leute ein. Also wird's schon größer.»

Schlagersänger Karel Gott beendet Todesspekulationen

PRAG (dpa) - Der tschechische Schlagersänger Karel Gott ist Gerüchten über seinen angeblichen Tod entgegengetreten.

«Gerne möchte ich der Person ins Gesicht sehen, die mich heute lebendig begraben hat», teilte der 79-Jährige mit, wie die Zeitung «Pravo» am Mittwoch berichtete. Allen, die um ihn Angst hätten, könne er mitteilen, dass es ihm gut gehe. Wegen Atemwegsinfektionen war der Sänger von Hits wie «Biene Maja» und «Lady Carneval» nach Angaben seiner Sprecherin in letzter Zeit zweimal im Krankenhaus behandelt worden.

Starfotograf Salgado überlässt Italienern Ausstellung

REGGIO EMILIA (dpa) - Der brasilianische Starfotograf Sebastião Salgado (75) hat einem verrufenen Viertel in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia 100 Werke überlassen, um so auch gegen Ausländerfeindlichkeit zu kämpfen.

«Wir haben an einem Sonntagmorgen einen Anruf bekommen. «Ich bin Sebastião Salgado, (...) was kann ich für euch tun»», erzählte Khadija Lamami der Deutschen Presse-Agentur. Zusammen mit weiteren Organisatoren hatte sie sich für die Ausstellung in einem heruntergekommenen Viertel der Stadt an Salgado gewandt. Daraufhin lieh dieser ihnen für die Schau «Africa» 100 seiner Werke. «Sie machen etwas sehr Wichtiges, sehr Menschliches. Ich musste ihnen helfen», sagte Salgado der italienischen Zeitung «La Repubblica». Der Fotograf ist bekannt für seine Sozialfotografie, er berichtete über den Irakkrieg und den Völkermord in Ruanda, über Flüchtlinge in Afrika und unmenschliche Arbeitsbedingungen in Lateinamerika.

Philosoph Precht warnt vor Verschärfung des politischen Diskurses 

BERLIN (dpa) - Der Philosoph Richard David Precht hat angesichts der Dynamik im Netz vor einer Verschärfung des politischen Diskurses gewarnt.

Nutzer von Sozialen Netzwerken müssten verantwortungsvoll damit umgehen, «aber tatsächlich lebt die ganze Erregungskultur von denen, die das nicht tun», sagte Precht am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion in Berlin. Die schlimmsten Dinge bekämen die meisten Klicks und würden am meisten auffallen. «Das kann man schön daran sehen, dass Donald Trump eine Fehltritt-Aussage nach der anderen macht, weil er weiß, was er damit an Resonanz entfaltet.» Er sehe eine Gefahr darin, «dass eine allmähliche Verschiebung dessen eintritt, was ich für normal halte». In der Sozialpsychologie gebe es dafür den Begriff der «Shifting Baselines». Das sei gerade im politischen Diskurs ein großes Problem, sagte Precht.

Rapper 21 Savage kommt in USA gegen Kaution frei

ATLANTA (dpa) - Anderthalb Wochen nach seiner Festnahme durch die US-Einwanderungsbehörde ICE ist Rapper 21 Savage («Rockstar») gegen Kaution auf freien Fuß gekommen.

Der in Großbritannien geborene 26-Jährige war im Südstaat Georgia wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen Einwanderungsgesetze festgehalten worden. Nach einer Gerichtsanhörung am Dienstag kam er seinen Anwälten zufolge gegen Kaution von 100.000 Dollar (88.000 Euro) frei. Unter anderem hatten sich Rapper Jay-Z, Lil Yachty sowie Rapperin Cardi B für seine Freilassung eingesetzt. Der bürgerlich als Sha Yaa Bin Abraham-Joseph bekannte Musiker war 2005 legal in die USA eingereist. Im Jahr darauf war sein Visum offiziellen Angaben zufolge aber abgelaufen. Laut Anwalt Kuck war er damals minderjährig und nicht selbst schuld daran, dass er sich plötzlich ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land aufhielt. Wegen seiner Festnahme fand die Grammy-Verleihung, wo 21 Savage hätte auftreten sollen und für zwei Preise nominiert war, ohne den Rapper statt.

Anna Schudt sieht in Prügeleien unter kleinen Jungs auch Gutes

BERLIN (dpa) - Die Dortmunder «Tatort»-Fernsehkommissarin Anna Schudt (44) hat gewisse Sympathien für Prügeleien unter kleinen Jungen, geht bei ihren Söhnen aber dann doch immer wieder dazwischen.

«Ich möchte eine große Lanze für Jungs brechen, weil die so klar sind», sagte Schudt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Die haben gar keine psychologischen Hintergedanken und überlegen sich: Warum hat der das jetzt gesagt? Die hauen sich auf die Schnauze und danach ist wieder gut. Im übertragenen Sinn finde ich das nachahmenswert.» Jedoch schränkte Schudt im Interview ein: «Schimpfen muss ich trotzdem mit ihnen, denn manchmal sieht mir das zu brutal aus, das hält mein Mutterherz nicht aus.» Schudt hat drei Söhne, davon zwei im Kindesalter.

Chris Evans nimmt nach «Avengers»-Serie nun «Infinite» ins Visier

LOS ANGELES (dpa) - Der Superhelden-Darsteller Chris Evans (37) soll in der geplanten Romanverfilmung «Infinite» die Hauptrolle übernehmen.

«Equalizer»-Regisseur Antoine Fuqua (53) will den Thriller für Paramount Pictures inszenieren, wie die US-Branchenblätter «Hollywood Reporter» und deadline.com am Dienstag berichteten. Als Vorlage dient der US-Roman «The Reincarnationist Papers» (2009) über eine geheime Gesellschaft von wiedergeborenen Menschen, die sich an frühere Leben erinnern können. Ein junger, schizophrener Mann (Evans) stößt auf die Gruppe. Evans, der als «Captain America» Furore machte, war zuletzt in «Avengers: Infinity War» (2018) in den Kinos zu sehen.

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