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Foto: epa/Federicio Gambarini
Foto: epa/Federicio Gambarini

Veronica Ferres hat Rolle in Drogen-Thriller mit Gary Oldman 

LOS ANGELES (dpa) - Die deutsche Schauspielerin Veronica Ferres (53) hat eine Rolle in einem Star-besetzten, internationalen Film ergattert.

«Sehr aufgeregt, mit Gary Oldman, Armie Hammer und Evangeline Lilly beim Thriller «Dreamland» über die internationale Opioidkrise zusammenzuarbeiten», schrieb sie am Mittwochabend auf Englisch auf Twitter und verlinkte einen Artikel des Filmfachblattes «Hollywood Reporter», wonach der Film zurzeit bereits gedreht wird, hauptsächlich im kanadischen Montreal und in der US-Stadt Detroit. Der Film des US-Regisseurs Nicholas Jarecki («Arbitrage») will mehrere Storys über die sogenannte Opioidkrise verweben, womit der starke Schmerzmittelmissbrauch in Nordamerika seit den späten 90er Jahren bezeichnet wird.

«Club der roten Bänder»-Darsteller: Dankbar für Leben und Freunde 

MÜNCHEN (dpa) - Die TV-Erfolgsserie «Club der roten Bänder» hat das Leben von Hauptdarsteller Tim Oliver Schultz (30) nachhaltig geprägt.

«Es gibt so viel schlimmere Dinge auf der Welt, so viel schlimmere Schicksale. Ich bin ein sehr viel dankbarerer und glücklicherer Mensch», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München zum Start des gleichnamigen Kinofilms. «Club der roten Bänder - Wie alles begann» erzählt die Vorgeschichte der Vox-Serie, in der Jugendliche im Krankenhaus einen Club gründen und Tod und Krankheit mit Freundschaft und Lebensfreude trotzen.

RTL-Fernsehköchin Hiltebrand liebt elektronische Musik 

ZÜRICH (dpa) - Fernsehköchin Meta Hiltebrand (35) entspannt bei elektronischer Musik im Tanzclub.

Allein, wie die Schweizerin mit den knallroten Haaren der Boulevardzeitung «Blick» sagte: «Eine Begleitung will immer reden. Ich hasse es, beim Tanzen reden zu müssen.» Die richtige Begleitung im Leben sei ihr leider noch nicht über den Weg gelaufen, aber grundsätzlich hätte sie gerne Kinder. Über ihren Erfolg als «erfolgreichster Schweizer Koch-Export» sagte Hiltebrand: «Die Deutschen lieben Menschen, die polarisieren. Wir Schweizer mögen das weniger. ... Ich sage, was ich denke, ich weiß, was ich will.» Hiltebrand moderiert die RTL-Kochshow «essen und trinken - Kochen für jeden Tag».

Umstrittenes Konzert von R. Kelly soll in Neu-Ulm stattfinden 

NEU-ULM (dpa) - Der umstrittene US-Musiker R. Kelly (52) will nach Protesten gegen ein Konzert von ihm in Baden-Württemberg nun in Bayern auftreten.

Für den 12. April ist ein Auftritt in Neu-Ulm geplant. Die Homepage der Ratiopharm Arena in der schwäbischen Stadt bewirbt das Konzert, Tickets sind für rund 100 Euro zu haben. Eine Sprecherin der Arena bestätigte am Donnerstag außerdem den geplanten Auftritt des Musikers, der in den USA unter Missbrauchsverdacht steht. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet. Gegen den R&B-Künstler («I Believe I Can Fly») waren Anfang Januar in einer amerikanischen TV-Dokumentation Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erhoben worden. Die Vorwürfe reichen bis in die 90er Jahre zurück. Kelly hat diese mehrfach abgestritten.

Jay-Z schickt festgenommenem Rapper Anwalt zu Hilfe

ATLANTA (dpa) - Nach der Festnahme des Rappers 21 Savage (26, «Rockstar») durch die US-Einwanderungsbehörde ICE hat Hip-Hop-Ikone Jay-Z dem Musiker seinen Anwalt zu Hilfe geschickt.

Das bestätigte Anwalt Alex Spiro der Zeitschrift «Variety». «Wir werden nicht aufhören, bis er wieder frei ist», wird Spiro dort zitiert. «Wir haben hier jemanden, dessen Visum abgelaufen ist und dessen Antrag seit vier Jahren aussteht», sagte Spiro. In einem Statement, das auf der Facebook-Seite von Jay-Z (49) veröffentlicht wurde, heißt es: «Die Festnahme und Haft von 21 Savage ist eine Farce.» Sein Visa-Gesuch stehe seit vier Jahren aus. «Nicht nur ist er ein erfolgreicher Künstler. Er verdient es auch, sofort zu seinen Kindern zurückzukehren.»

James Cameron heuert Edie Falco für «Avatar»- Fortsetzungen an

LOS ANGELES (dpa) - «Avatar»-Regisseur James Cameron (64) holt weitere Verstärkung für die Fortsetzungen des 3D-Fantasy-Spektakels an Bord.

Die US-Schauspielerin Edie Falco (55), aus der Mafia-Serie «Die Sopranos» bekannt, soll die Rolle der Generalin Ardmore übernehmen, wie das «Avatar»-Team am Mittwoch auf Twitter verkündete. Falco sei eine der «Großartigen», begeisterte sich Cameron in einem Tweet. Er könne es kaum erwarten, zu sehen, wie sie es auf der großen Leinwand «krachen lässt». Falco soll in ihrer Rolle den Konzern RDA anführen, der in dem Original-Film auf dem Mond Pandora Rohstoffe suchte. Im Dezember 2020 soll die erste «Avatar»-Fortsetzung in die Kinos kommen, gefolgt von «Avatar 3» im Dezember 2021. Teil vier ist zu Weihnachten 2024 geplant, das Finale im Jahr 2025.

Größtes deutschsprachiges US-Filmfest feiert Bjarne Mädel 

SAN FRANCISCO (dpa) - Mit Stargast Bjarne Mädel (50) und der Komödie «25 km/h» soll am 8. März das größte deutschsprachige Filmfestival in den USA eröffnet werden.

Zum 23. Mal präsentieren das Goethe-Institut und das Szene-Kino Castro Theatre in San Francisco das Festival «Berlin & Beyond» mit fast zwei Dutzend Spielfilmen, Dokus und Kurzfilmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In dem Roadmovie «25 km/h» von Markus Goller spielen Mädel und Lars Eidinger zwei grundverschiedene Brüder, die mit einer Mofa-Tour ihren Jugendtraum wahr werden lassen. Der Film feiert in San Francisco seine internationale Premiere. Mädel werde als sechster Empfänger mit dem Spotlight Award als bester Schauspieler ausgezeichnet, wie Festival-Leiter Sophoan Sorn am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Greta Thunberg findet deutschen Kohleausstiegstermin absurd 

STOCKHOLM (dpa) - Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hält es für unverantwortlich, dass Deutschland erst im Jahr 2038 ganz aus der Kohle aussteigen möchte.

«Deutschland will bis 2038 Kohle verbrennen. Das ist absolut absurd. Und die Leute denken, das wäre etwas Gutes», sagte die 16 Jahre alte Schülerin der Deutschen Presse-Agentur in Stockholm. «Deutschland hat eine unglaubliche Chance und eine unglaubliche Verantwortung dabei, damit aufzuhören, Kohle zu verbrennen. Würde Deutschland das tun, würde das ein deutliches Signal an die Welt senden, dass wir uns in einer Krise befinden und dass wir mit solchen Sachen aufhören müssen.»

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