Leute kompakt

Foto: epa/Stefanie Loos
Foto: epa/Stefanie Loos

Barbara Becker tanzt bei RTL-Show «Let's Dance» 

KÖLN (dpa) - Die Designerin Barbara Becker (52) schwingt bald in der RTL-Show «Let's Dance» das Tanzbein.

Die Ex-Frau von Tennisstar Boris Becker ist in diesem Jahr eine der Kandidatinnen des Promi-Formats, wie der Sender am Montag mitteilte. «Normalerweise denke ich zu viel und tanze zu wenig», erklärte Becker. Es nun von einem Profi zu lernen und dabei Liebe zu Musik mit Technik und Disziplin zu verbinden, sei eine besondere Herausforderung für sie. Bei «Let's Dance» tanzen Prominente mit Profi-Tänzern und präsentieren Woche für Woche wechselnde Choreographien vor einer Jury. Die nächste Ausgabe startet am 15. März. Barbara Becker ist der erste prominente Name, der bestätigt wurde. 13 weitere sollen noch folgen. Moderiert wird die Show erneut von Daniel Hartwich und Victoria Swarovski. In der Jury sitzen wieder Joachim Llambi, Motsi Mabuse und Jorge González.

Angelina Jolie besucht Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

COX'S BAZAR (dpa) - Hollywood-Star Angelina Jolie ist zu einem Besuch der Rohingya-Flüchtlingslager nach Bangladesch gereist.

Als Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR will sie sich auch in der Hauptstadt Dhaka mit der Premierministerin des südasiatischen Landes, Sheikh Hasina, und dem Außenminister A.K. Abdul Momen treffen. Zunächst werde die US-Schauspielerin (43) aber drei Tage im Bezirk Cox's Bazar im Südosten von Bangladesch verbringen, wie das UNHCR am Montag mitteilte. Dort steht das bevölkerungsreichste und am dichtesten besiedelte Flüchtlingslager der Welt - es heißt Kutupalong. Insgesamt leben rund eine Million Angehörige der Volksgruppe der Rohingya in Cox's Bazar. Mehr als 700.000 von ihnen flüchteten innerhalb weniger Monate Ende 2017 vor Gewalt des Militärs aus ihrer Heimat im Nachbarland Myanmar. UN-Ermittler sprechen von einem «anhaltenden Völkermord» mit mindestens 10.000 Toten.

Lily Aldridge und Caleb Followill haben einen Sohn bekommen

LOS ANGELES (dpa) - Der Sänger der Rockband Kings of Leon, Caleb Followill (37), und seine Ehefrau, das Model Lily Aldridge (33), sind zum zweiten Mal Eltern geworden.

Ihr Sohn Winston Roy kam am vergangenen Dienstag zur Welt, wie Aldridge am Samstag auf Twitter bekanntgab. Das Model hatte während der Schwangerschaft immer wieder Fotos von sich veröffentlicht, zum Teil mit nacktem Babybauch. Im September war die 33-Jährige bei der New Yorker Fashion Week im fünften Monat schwanger auf dem Laufsteg zu sehen, danach hatte sie gesagt: «Dies ist ein Moment, an den ich mich für immer mit großartigen Gefühlen erinnern werde.» Aldridge und Followill waren im Juni 2012 Eltern von Tochter Dixie Pearl geworden, ein gutes Jahr, nachdem sie geheiratet hatten.

Lily James: Kann mich manchmal schlecht beherrschen

LONDON (dpa) - Die britische Schauspielerin Lily James (29) macht ihr Elternhaus dafür verantwortlich, dass sie sich manchmal nicht beherrschen kann.

«Ich kann wirklich glücklich sein und auch das Gegenteil - ich werfe mit Dingen um mich und schreie», sagte sie der Zeitschrift «Harper's Bazaar UK». «Ich bin schon immer ziemlich explosiv gewesen.» Die Ursache dafür glaubt James in ihrer Kindheit gefunden zu haben: «Ich gehe nicht immer gut mit Druck und Stress um. Ich bin in einem Haus aufgewachsen, in dem die Wut schnell stieg.» Ihren 30. Geburtstag Anfang April sieht die Schauspielerin «als echten Wendepunkt». Sie habe die Hoffnung, dass sie mit 30 «aufhört viel darauf zu geben, was andere Leute denken» und selbstsicherer werde. Auch mit dem Image, das viele seit der Disney-Verfilmung «Cinderella» von ihr haben, möchte sie brechen. «Das blonde, süße Ding - das bin ich nicht.»

Französischer ESC-Kandidat wehrt sich gegen homophobe Angriffe

PARIS (dpa) - Der französische Kandidat für den Eurovision Song Contest (ESC), Bilal Hassani, wehrt sich gegen rassistische und homophobe Angriffe.

«Es stört viele, dass meine Eltern in Marokko geboren wurden und dass ich schwul bin - das kann man nicht leugnen», sagte der 19-Jährige der französischen Zeitung «Le Parisien». «Ich bin stolz darauf, Frankreich zu vertreten. All das trifft mich, es tut mir weh, es betrübt mich, aber ich bin noch entschlossener, auf all diesen Hass zu reagieren.» Hassani geht auch juristisch gegen Drohungen und Beleidigungen vor. Der Sänger tritt mit dem Lied «Roi» für Frankreich beim ESC-Finale im Mai in Israel an. Am 26. Januar qualifizierte er sich für den Musikwettbewerb. Danach habe es in sozialen Netzwerken eine «Lawine» des Hasses gegeben, sagte Hassanis Anwalt der Nachrichtenagentur AFP. Kurz darauf erstattete Hassani Anzeige wegen Beleidigung, Aufruf zu Hass und Gewalt und homophober Drohungen. «Lasst mich, lasst mich in Ruhe, lasst mich bitte leben», sagte Hassani nun im Interview.

Sängerin Dua Lipa wünscht sich zwei Wochen Auszeit pro Jahr

BERLIN (dpa) - Die britische Sängerin Dua Lipa (23, «One Kiss») hat bodenständige Wünsche.

«Ich möchte auf jeden Fall versuchen, jedes Jahr zwei Wochen freizunehmen, das Telefon auszuschalten und irgendwo hinzufahren, wo ich vorher noch nicht war», sagte die Musikerin, die bereits drei Millionen Alben und 32 Millionen Singles weltweit verkauft hat, der Deutschen Presse-Agentur. Zwar sei sie sehr viel international unterwegs, so die 23-Jährige, aber es laufe immer nach dem gleichen Schema ab: «Ich komme an, mache etwas Sightseeing, trete auf und fliege wieder weg.» Im vergangenen Jahr sei sie zwei Wochen in Indien gewesen. Es habe ihr sehr gefallen, das Handy auszuschalten. «Es ist auch für das eigene Gehirn gut, einen Gang zurückzuschalten und sich ganz auf die Umgebung zu konzentrieren.»

Leukämiekranker Lobinger will wieder als Athletikcoach arbeiten

MÜNCHEN (dpa) - Der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger will zwei Jahre nach seiner Leukämie-Diagnose wieder als Athletiktrainer bei Fußballvereinen arbeiten.

«Ich habe schon einige Gespräche geführt, werde das jetzt aber mal vorantreiben», sagte der 46-Jährige aus München, der zwischen 2012 und 2016 die Fußballprofis von RB Leipzig betreute, in einem Interview des Magazins «Playboy». Er sei gesund, spüre aber auch Vorbehalte: «Das ist ganz, ganz komisch, da ist so etwas Unausgesprochenes. Ich weiß nicht, ob sie Angst haben, dass man noch mal neu krank wird. Oder dass sie das Gefühl haben, der hat so viele Ecken und Kanten durch das, was er durchlebt hat, das greift meine Kompetenz an.» Bei Lobinger war im März 2017 Blutkrebs diagnostiziert worden. Nach Chemotherapien, Stammzellspenden, zwischenzeitlichen Rückfällen und einem kurzzeitigem Leberversagen im Sommer 2018 fühlt sich der Hallen-Weltmeister von 2003 momentan stabil.

Christoph Waltz: Keine ernstzunehmenden Angebote aus Deutschland 

BERLIN (dpa) - Kinostar Christoph Waltz (62, «Django Unchained») erhält laut eigenen Worten keine ernstzunehmenden Rollenangebote aus Deutschland.

«Von Zeit zu Zeit kriege ich auch mal Offerten. Aber die sind so, dass ich mich frage, warum ich das jetzt tun sollte, wo ich das früher auch nicht getan habe», sagte der deutsch-österreichische Schauspieler den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Da kann man nichts machen.» Aus Frankreich oder England erreichten ihn durchaus interessante Angebote. Warum das aus Deutschland nicht der Fall sei, wisse er nicht, sagte Waltz. «Danach frage ich aber auch nicht.»

Sopranistin Marlis Petersen würde gern mal wieder Pop singen 

DRESDEN (dpa) - Opernsängerin Marlis Petersen würde gern mal wieder Popsongs machen.

«Ich hätte durchaus Lust, mal mit einer guten Popband ins Studio zu gehen und ein paar Songs einzuspielen», verriet sie der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die weltweit gefeierte Sopranistin käme damit zu ihren Wurzeln zurück. Während ihres Musikstudiums sang sie nebenbei Hits von Whitney Houston und anderen. Ohnehin setzt die gebürtige Schwäbin auf musikalische Vielfalt. Da sie vor ihrem Gesangsstudium Schulmusik mit Hauptfach Klavier studiert habe, sei sie vielen Musikrichtungen begegnet, sagt Petersen: «Ich mag es nicht, auf einem Fleck zu bleiben. Die Musikwelt ist so reich, da gibt es noch so viel zu entdecken.»

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