Kinostart 24. und 27. Januar - Kinostarts

Foto: epa/ Rick Findler
Foto: epa/ Rick Findler

Boxerfilm «Creed II»: Starke Kämpfe und große Emotionen

BERLIN (dpa) - Adonis Creed (Michael B. Jordan) steigt wieder in den Ring. Nachdem der aufstrebende Boxer am Ende des ersten Teils des «Rocky»-Spin-offs sich zum Sieger der Herzen aufgeschwungen hatte, ist er jetzt auf dem Weg zum absoluten Champ.

Allerdings muss er dafür nicht nur einen furchtbar gefährlichen Gegner aus dem Weg räumen, der junge Boxer hat zudem mit einer Menge persönlicher Geschichten zu kämpfen. Und auch seinen Coach Rocky Balboa (Sylvester Stallone) holen die Dämonen der Vergangenheit ein. Er bekommt es mit seinem alten Widersacher Ivan Drago (Dolph Lundgren) zu tun, der in «Rocky IV» (1985) den Vater von Adonis Creed einst tödlich verletzte. Da liegt also eine Menge emotionaler Sprengstoff in dem Boxerfilm «Creed II»... (Creed II - Rocky's Legacy, USA 2018, 130 Min., FSK ab 12, von Steven Caple Jr., mit Michael B. Jordan, Sylvester Stallone, Dolph Lundgren, Tessa Thompson, Florian «Big Nasty» Munteanu, https://www.warnerbros.de/kino/creed_ii_rockys_legacy.html)

Disney-Film «Chaos im Netz»: Buntes Internet-Abenteuer mit Botschaft

BERLIN (dpa) - In «Ralph reicht's» sorgte der digitale Titelheld in mehreren Spielautomaten für Chaos. In der Fortsetzung «Chaos im Netz» nimmt sich Ralph nun das Internet vor.

Mit seiner Freundin Vanellope van Schweetz verlässt er die heimische Spielhalle und geht online, um ein Ersatzlenkrad für Vanellopes Rennspiel zu ersteigern. Doch weder Ralph noch seine Freundin haben Ahnung von Online-Auktionen. Und im Internet lauern viele Herausforderungen, auch für die Freundschaft des ungleichen Duos. In der deutschen Fassung des Animationsfilms aus dem Hause Disney werden Ralph und Vanellope von Pierre Peters-Arnolds und Anna Fischer gesprochen. (Chaos im Netz, USA 2018, 113 Min., FSK ab 6, von Phil Johnston und Rich Moore, mit den deutschen Stimmen von Pierre Peters-Arnolds, Anna Fischer, Ralph Ruthe, https://disney.de/filme/chaos-im-netz)

«The Favourite - Intrigen und Irrsinn» - Schriller Spaß um Queen Anne

BERLIN (dpa) - Am britischen Hof geht es wild zu: zwei Hofdamen buhlen um die Gunst der Königin, man vergnügt sich mit Entenrennen, ein nackter Perückenträger wird zum Spaß mit Orangen beworfen.

Die absurde Historiengroteske «The Favourite - Intrigen und Irrsinn» des Griechen Yorgos Lanthimos spielt im frühen 18. Jahrhundert am Hof von Queen Anne. Die britische Schauspielerin Olivia Colman mimt die leidende Regentin, die Oscar-Preisträgerinnen Emma Stone und Rachel Weisz spielen als ihre Hofdamen und Liebhaberinnen alle erdenklichen Waffen aus. (The Favourite - Intrigen und Irrsinn, Großbritannien/Irland 2018, 120 Min., FSK ab 12, von Yorgos Lanthimos, mit Olivia Colman, Emma Stone, Rachel Weisz, http://www.fox.de/the-favourite)

Drogendrama «Beautiful Boy»: Hervorragende Schauspieler

BERLIN (dpa) - Steve Carell («The Big Short») spielt in diesem auf einem realen Fall basierenden Drogendrama David Sheff, ein finanziell gut situierter Journalist beim berühmten «Rolling Stone» und ein moderner Vater, der sich so sehr mit seinem Sohn auf einer Ebene sehen möchte, dass er an einer Stelle sogar mit ihm zusammen kifft.

Der vom sensationellen Timothée Chalamet («Call Me by Your Name») verkörperte Nic wiederum ist ein «guter Junge», kreativ, bezaubernd mit seinen kleinen Geschwistern und mit besten Chancen auf einen renommierten Studienplatz. Doch da ist eben auch seine lange Liste von Rauschgiften, darunter Methamphetamin, einer extrem süchtig machenden Substanz, die dafür sorgt, dass das Verhältnis von Vater und Sohn letztlich um die Frage kreist, wie wir im Leben anderen helfen können, wenn diese dafür nicht bereit sind. (Beautiful Boy, USA 2018, 121 Min., FSK ab 12, von Felix Van Groeningen, mit Steve Carell, Timothée Chalamet, Maura Tierney, Amy Ryan, https://www.beautifulboy-derfilm.de/)

«Unglaubliche Abenteuer von Bella»: Vierbeiner auf 400-Meilen-Trip 

BERLIN (dpa) - Davon, wie treu Hunde ihrem Herrchen oder Frauchen gegenüber sind, hat das Kino schon des Öfteren berichtet.

Diesmal geht es um eine putzige kleine Dame namens Bella, die ganze 400 Meilen zurücklegt, um endlich wieder bei ihrem Besitzer zu sein. Von klein auf war Bella bei ihrem Herrchen Lucas, einem Medizinstudenten - zusammen haben sie so manch Abenteuer bestanden, zusammen ungeheuer viel Quatsch gemacht. Eines Tages aber verläuft sich Bella bei dem Versuch, einem Eichhörnchen zu folgen. (Die unglaublichen Abenteuer von Bella, USA 2019, 96 Min., FSK o.A., von Charles Martin Smith, mit Ashley Judd, Jonah Hauer-King, Alexandra Shipp, https://www.sonypictures.de/#dieunglaublichenabenteuervonbella)

Wieder im Kino: Spielbergs «Schindlers Liste»

BERLIN (dpa) - Das Holocaust-Drama «Schindlers Liste» rührte vor 25 Jahren Millionen Menschen in aller Welt.

Der Film von Steven Spielberg erzählte vom deutschen Industriellen Oskar Schindler, der während des Zweiten Weltkriegs in seiner Krakauer Fabrik über 1100 jüdische Arbeiter vor dem Holocaust rettete. Der dreieinhalb Stunden lange Schwarz-Weiß-Film, mit Liam Neeson in der Hauptrolle, wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet. Nun kommt das Drama am Sonntag (27. Januar), dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, technisch überarbeitet wieder in die deutschen Kinos. (Schindlers Liste, USA 1993, 187 Min., FSK ab 12, von Steven Spielberg, mit Liam Neeson, Sir Ben Kingsley, Ralph Fiennes, http://upig.de/micro/25-jahre-schindlers-liste

«Womit haben wir das verdient?»: Culture-Clash aus Österreich 

BERLIN (dpa) - Für die überzeugte Frauenrechtlerin und Atheistin Wanda hätte es eigentlich kaum noch schlimmer kommen können.

Ausgerechnet als die Wienerin mit ihrem Mann bei einer Therapeutin über die geschiedene Ehe spricht, muss sie zudem auch noch erfahren, dass die eigene Tochter unlängst zum Islam übergetreten ist. Nina steckt mitten in der Adoleszenz, den Übertritt zum Islam hat sie online vollzogen. Nicht nur, dass sich Nina fortan nur noch mit Kopftuch präsentierten will, sie hat auch einen neuen Namen (Fatima) angenommen. «Womit haben wir das verdient?» ist der erste Spielfilm, bei dem die Österreicherin Eva Spreitzhofer nicht nur das Drehbuch geschrieben, sondern zugleich auch Regie geführt hat. (Womit haben wir das verdient?, Österreich 2018, 91 Min., FSK ab 0, von Eva Spreitzhofer, mit Caroline Peters, Chantal Zitzenbacher, Simon Schwarz, https://www.womit-haben-wir-das-verdient.de)

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