Kampfjet nahe Trier abgestürzt

Rettungskräfte an der Absturzstelle. Foto: epa/Wilfried Hoffmann
Rettungskräfte an der Absturzstelle. Foto: epa/Wilfried Hoffmann

TRIER (dpa) - Ein Kampfjet vom US-Flugplatz Spangdahlem im deutschen Land Rheinland-Pfalz ist bei einem Übungsflug verunglückt. Der Pilot kann sich per Schleudersitz retten.

Ein US-Kampfflugzeug ist am Dienstagnachmittag im Westen Deutschlands abgestürzt.

«Ich kann den Absturz einer unserer F16-Maschinen bestätigen», sagte eine Sprecherin vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel im Land Rheinland-Pfalz. Die Maschine sei von dem Stützpunkt gestartet und während eines Routine-Trainingsflugs abgestürzt. Der Pilot habe sich über den Schleudersitz gerettet und sei mit kleineren Verletzungen geborgen worden, hieß es in einer Mitteilung. Er kam in ein Krankenhaus.

In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F16-Kampfjet-Staffel mit mindestens 24 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4000 US-Soldaten.

Die Polizei Trier teilte mit, die Absturzstelle bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg sei weiträumig abgesperrt worden. Auf Schäden gebe es keine Hinweise. Nach Angaben des Ortsbürgermeisters von Zemmer, Edgar Schmitt, ging der Jet über einem Waldstück zu Boden. Der Unfall wird untersucht.

Anwohner wurden aufgefordert, die Absturzstelle zu meiden. Fahrzeuge sollten den Bereich großräumig umfahren. Mehrere Kreisstraßen wurden für den Verkehr gesperrt.

Es ist der zweite Unfall mit Militärmaschinen in Deutschland binnen weniger Monate. Bei einer Luftkampfübung waren im Juni an der Müritz im ostdeutschen Land Mecklenburg-Vorpommern zwei Eurofighter der Bundes-Luftwaffe in größerer Höhe kollidiert und abgestürzt. Ein Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz und überlebte den Unfall verletzt, der andere - ein 27-Jähriger - starb.

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