Kaeng Krachan soll Weltkulturerbe werden

Foto: Thaipbsworld
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PHETCHABURI: Thailand setzt alles daran, dass der Waldkomplex Kaeng Krachan an der thailändisch-myanmarischen Grenze beim 43. Treffen des UNESCO-Welterbekomitees in Aserbaidschans Hauptstadt Baku als Weltnaturerbe anerkannt wird.

Laut dem früheren thailändischen Botschafter in Frankreich und Leiter der thailändischen Delegation in Baku, Sihasak Phuangketkeow, hat das Komitee Bedenken geäußert hinsichtlich des Grenzproblems zwischen Thailand und Myanmar. Die thailändische Delegation habe am Rande der Sitzung des Welterbekomitees gegenüber Delegierten aus mehreren Ländern klargestellt, dass die thailändische Regierung zugestimmt habe, das Territorium des Waldkomplexes um etwa 15 Prozent zu verkleinern. Die Demarkationslinie solle weiter von der Grenze entfernt werden, um Bedenken auszuräumen, dass der Waldkomplex auch auf myanmarischem Gebiet liegen könnte. Die myanmarische Delegation sei mit der Klarstellung zufrieden.

Ein weiteres Problem betrifft die Menschenrechte der ethnischen Karen, die im Waldkomplex Kaeng Krachan leben. Sihasak versichert, die Karen dürften im Waldkomplex bleiben. Ihnen würde das Recht eingeräumt, vom Wald und den wild lebenden Tiere zu partizipieren.

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