Kabinett verabschiedet Wassermanagementplan

Foto: The Nation
Foto: The Nation

BANGKOK: Das Regierungskabinett hat einen Masterplan für Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz gebilligt.

Der nationale Plan für die Jahre bis 2037 wurde mit dem Ziel verabschiedet, einen breiteren Zugang zu sauberem Trinkwasser, eine Ausweitung der Bewässerungsinfrastruktur und der bewässerten Gebiete sowie die Verhinderung von Überschwemmungen und Dürren in den Kernwirtschaftsgebieten zu gewährleisten. Somkiat Prajumwong, Generalsekretär des Amtes für Nationale Wasserressourcen (ONWR), sagte am Dienstag, der 20-Jahres-Masterplan enthalte Leitlinien für das Wasserressourcenmanagement für alle betroffenen Agenturen. Der Plan ist für den häuslichen Verbrauch, stabile Wasserversorgung, Katastrophenverhütung, Ressourcenschonung, Wiederherstellung von Waldwasserquellen sowie Verwaltung und Management von Wasserressourcen unterteilt.

Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 75.032 Dörfer mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, die Wasserreserven um 27,299 Milliarden Kubikmeter zu erweitern, die Bewässerung auf 31 Millionen Rai (4,96 Millionen Hektar) auszudehnen und 10.000 Wasserquellen für die Landwirtschaft zu erschließen. Um Katastrophen zu vermeiden, müssen 764 wirtschaftliche Kerngebiete und 15 Millionen Rai Land vor Überschwemmungen und Dürre geschützt werden, weiter müssen 741 neue Abwasserbehandlungsanlagen gebaut werden, um das Problem Wasserverschmutzung zu lösen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
required fields
Wolfgang Thierbach 20/06/2019 16:51
WASSERVERSORGUNG
Und wer bestimmt,wann es regnet und wieviel es darf ?
Ingo Kerp 20/06/2019 11:58
Sehr sinnvoll und gut. Geben wir dem Vorhaben eine Chance, damit es gut gelingen moege.
Siam Fan 20/06/2019 10:29
Viele gute Absichten!
Das gehört ALLES in die öffentliche Hand! Wasserrechte dürfen nicht an ausländische Unternehmen vergeben werden. Thailändische Unternehmen dürfen nur die Versorgung in TH sicherstellen. Exporte kann nur der Staat im Rahmen humanitärer Maßnahmen genehmigen. 741 Abwasser-Behandlungsanlagen hören sich allerdings, bei 75.000 Dörfern, wie ein Tröpfchen auf den heißen Gebirgszug an! Bei falscher Bewirtschaftung werden die 10.000 neuen Wasserquellen, vor allem zur schnelleren Absenkung des Grundwassers führen. Ziel muß es sein, das Wasser so lange wie möglich im Land zu halten. Wird der Niederschlag in 3-5Tagen mit den neuen IrrigationCanals ins Meer gebracht, ist es "verbraucht". Wird das Wasser immer wieder tief ins Land gebracht und man gibt Ihm Zeit zum Versickern, steht es Jahre, statt wenigen Tage zur Verfügung!
Wilfried Stevens 20/06/2019 01:14
Die vielen Probleme sind erkannt
Hier kann man also viel Hoffnung in den 20-Jahres-Masterplan für die nächste Generation setzen...